Archiv für August 2008

18
Aug
08

Anzeige der KP Österreich gegen rechtsextremen Musikvertrieb

Anzeige wegen des Verdachts der Wiederbetätigung nach dem NS-Verbotsgesetz hat die KPÖ bei der Staatsanwaltschaft Korneuburg gegen den in Korneuburg ansässigen Musikvertrieb Ashen Productions eingebracht. Von Ashen Productions werden Tonträger von Musikgruppen, die rechtsextreme bis neonazistische Inhalte verbreiten, angeboten. Einige dieser Gruppen verherrlichen den Nationalsozialismus und/oder den Mord an Juden und verbreiten antisemitische Liedtexte.

Konkret geht es um Musik der Gruppen Pogrom (Frankreich), Dub Buk (Ukraine), Satanic Warmaster (Finnland), Gestapo 666 und Hexenkreis, des Sängers Odelegger alias Bilskirnir, der Bands Branstock, Hate Forest, Horna, Inferno, Silva Nigra, Kataxu, Moontower, Nokturnal Mortum, Sombre Chemin, Cultus, Order of Terror, Nordisches Blut alias Vargsang (Deutschland) und Dark Fury (Polen). Diese Gruppen sind durchwegs als NationalSocialistBlackMetal-Bands bekannt.

Auf den Covers der Tonträger werden Modifizierungen des Hakenkreuzes und anderer einschlägiger Symbole wie SS-Runen verwendet. Im Text finden sich Stellen mit denen der Nationalsozialismus verherrlicht wird sowie einschlägige rechtsextreme Codes, wie „88“ (für „Heil Hitler“).

Die KPÖ hat der Staatsanwaltschaft Korneuburg Informationen über einige Musikgruppen und deren Tonträger, die bei Ashen Productions angeboten werden übermittelt. Auf die Verbindungen der angegebenen Musikgruppen zu rechtsextremen bis neonazistischen Musikfirmen kann wird dabei nur teilweise eingegangen, da eine exakte Erörterung aufgrund der sehr vielfältigen Verbindungen den Rahmen dieser Ausführung sprengen würde. Deutlich wird jedoch, dass Ashen Productions Bestandteil eines internationalen Netzwerks ist.

Die KPÖ fordert die Staatsanwaltschaft Korneuburg auf, den dargestellten Sachverhalt zu überprüfen und entsprechend den gesetzlichen Möglichkeiten die entsprechenden Schritte einzuleiten.

(Dieser Text wurde von der Online-Seite der KPÖ übernommen, Quelle: http://www.kpoe.at/home/anzeige/article/2/Anzeige-gegen-rechtsextremen-Musikvertrieb.html)

06
Aug
08

Rechte und neonazistische Bands bei „Fireblade-Force-Festival“

Im Oktober 2008 soll im Club „Uni“ in Lichtenstein (Sachsen) wieder das so genannte „Fireblade Force Festival“ über die Bühne gehen. Im letzten Jahr konnten bei diesem Konzert neben „unpolitischen“ Bands auch Vertreter des rechten bis rechtsextremen Flügels der „Black Metal“-Szene auftreten. Mit dabei waren etwa „Morrigan“, „Nachtfalke“ und „Corpus Cristii“. In diesem Jahr sind klar neonazistische Vertreter der Blackmetal-Szene auf dem Line-Up des von der rechten Szene-Postille „A-blaze“ gesponserten „Fireblade-Force-Festivals“, so etwa „Silva Nigra“ bzw. die als „Special guests“ angekündigten „Satanic Warmaster“ und „Nachtfalke“, die laut Gerüchten aus der Metal-Szene heuer auftreten sollen.

Vorab ein kurzer Rückblick auf die Bands, die 2007 auftraten:
Nachtfalke“-Frontmann Tino Mothes bezeichnete in einem Interview vor einigen Jahren die Deutschen als „Herrenrasse“, seine Musikgruppe betitelte er als „NS-Viking-Band“, 2001 veröffentlichte die Band ein Album mit dem Titel „Hail Victory Teutonia“. Die Band „Morrigan“ steht in enger Verbindung zu den Neonazi-Gruppen „Totenburg“ und „Absurd“, mit der letzteren traten „Morrigan“ bereits mehrmals gemeinsam auf. Eines der beiden Konzerte, bei dem auch „Totenburg“ spielten, wurde von „Morrigan“-Mitglied „Balor“ gemeinsam mit der lokalen Neonazi-Kameradschaft organisiert. Der Frontmann von „Corpus Christii“ bewundert die „okkulten Seiten“ des Nazismus und bezeichnet „Immigranten“ als „Rassisten“, auch ruft er zum Mord an Muslimen auf. Der Sänger der US-Band “Inquisition”, die kurzfristig ihren Auftritt beim Konzert abgesagt hat, denkt in einem Interview über das Töten von Christen, Juden „und anderer Insekten“ nach.

Wen wundert es da also, dass sich auch das entsprechende Publikum bei dem Festival einfand. In einem Konzertbericht werden „Sieg Heil“-Rufe beim Konzert erwähnt, auch einige Einträge im Online-Gästebuch des Konzertveranstalters „Mephistopheles Concerts“ sprechen eine deutliche Sprache: „An euch Möchtegernnazis, die am Lichtensteinerbahnhof auch noch die Haltestellenhäuschen und Mülleimer vollgekritzelt haben, was sich für einen Nazi eigentlich nicht gehören sollte: ihr habt soviele jüdische Eigenschaften, vergast euch selbst. Black Metal hegt keine Sympathie für ein System, dass dem Erhalt einer menschlichen Gemeinschaft dient, in der auch Schwächlinge mit durchgezogen werden, sofern sie über die Nötige Beeinflussbarkeit verfügen.“

„Gutes Festival wars… Der leicht herrenrassische Merch-Stand hat mein Judengold zwar aus gutem Grund nicht bekommen, aber ansonsten war ja alles friedlich und vertretbar.“

„das festival war sehr gut und auch die paar münzen für bier waren erträglich.viel besser aber noch wie gut es ausschaut wenn die kameraden langhaariger sowie glatzköpfiger natur gemeinsam feiern. dort habe ich beide tage keinen linksfaschisten gesehen, nur in internet foren reissen die den zweikampf scheuenden wichte den hals auf.wir sind im nächsten jahr wieder dabei!!!“

„was mich aber tierisch angekotzt hat, war das braune pack, welches sich da auch rumtrieb. irgendwelche glatzen mit absurd shirts..“

Auch die Veranstalter selbst nehmen zur Band „Nachtfalke“, die als „Special guest“ auftrat, Stellung: „Also WIR (die Veranstalter) wissen, dass unser Special Guest in keinster Weise politische Inhalte in seiner Musik verwendet (…) Es handelt sich (sic) keine NSBM-Band, soviel sei gesagt!“

Nun zu den für 2008 angekündigten Bands:
Auch in diesem Jahr sollen neben „Nachtfalke“ wie im letzten Jahr wieder einige äußerst dubiose Musikgruppen auftreten, Der Sänger der tschechischen Band „Silva Nigra“ bezeichnet in einem Interview den Nationalsozialismus als sein „inneres Gedankengut“. Der Nationalsozialismus sei „richtige Lebensideologie in dieser korrupten Welt“. „Probleme mit Juden, Zigeunern“ hätten während dem Zweiten Weltkrieg gelöst werden können. Zwei Bandmitglieder spielen auch bei „Inferno“, eine Band, die ihren Stil folgendermaßen beschreibt: „aggressiver, grimmiger Slawischer Black Metal für die Krieger des Weißen Europa und der Arischen Elite“.

Ebenfalls auftreten soll die dänische Band „Holmgang”. In einem Interview auf seine Zukunftvisionen angesprochen, gibt der Bassist der Band, „Ynleborgaz”, zur Antwort, dass jeder sehen könne wohin sich die Welt entwickle, „mit all den Juden-kontrollierten multirassischen multinationalen Firmen die den letzten Tropfen reinen Blutes aus der Welt saugen”. Man habe jetzt dagegen aufzustehen.
In einem anderen Interview antwortet er auf die Frage, ob Dänemark und die Regierung mit „Judeo-Christen” besetzt seien: „In der Tat. Jeder spricht darüber wie tolerant wir sein müssen, und zur selben Zeit werden wir von Immigranten überrannt die sich schnell vermehren, Druck auf unser Bildungssystem machen, uns ihre verdammten Religionen aufzwingen, und die meiste Kriminalität verursachen“.

Die deutsche Band „Annihilation 666“ dürfte sich intensiv mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzen, zumindest heißt ein Lied der Gruppe „Kristallnacht“ – offensichtlich in Anspielung an die antisemitische Pogromnacht der Nationalsozialisten am 09. November 1938. Vergangene Konzerte werden auf der „Myspace“-Seite der Band als „Past Pogroms“ („Vergangene Pogrome“) bezeichnet. Ins Bild passt, dass der Sänger der Band – laut einem Beitrag in einem Metalforum – bei einem Konzert in Trier im März 2008 mit einer auf den Bauch gemalten SS-Rune auftrat. Ein Konzert der Band gemeinsam mit der rechtsextremen Gruppe „Permafrost“, das am 03. Mai 2008 in Suhl (Thüringen) stattfinden sollte, wurde von den Behörden bzw. den Betreibern des Clubs abgesagt.

Das deutsche Projekt „Vargsang“ ist auch unter dem Namen “Nordisches Blut” bekannt. Frontmann “Vargsang” nennt sich hier “Von List” und bezieht sich damit offensichtlich auf den österreichischen Antisemiten und Rassisten Guido von List. Mit Liedern wie “Blood, Honour And Pride” bezieht er sich direkt auf einen zentralen Bestandteil der nationalsozialistischen Ideologie – Blut und Ehre. Auf dem Tonträger “Our Banners will Rise” findet sich eine Cover-Version des Liedes “Stolze Krieger (Söhne Wotans)” der neonazistischen Musikgruppe STURMWEHR. Auf einem T-Shirt der Gruppe ist passenderweise der Nazi-Slogan “Ewig lebt der Toten Tatenruhm” abgedruckt.

Auf dem Tonträger “Peststurm”, den “Vargsang” alias “Von List” 1999 produziert hat, findet sich auch ein Lied mit dem Titel “Kristallnacht”, das sich offensichtlich auf die antisemitische Pogromnacht der Nazis am 09. November 1938 bezieht. In Hinsicht auf die Produktion von Tonträgern verlassen sich “Vargsang” und seine Freunde quasi ausschließlich auf rechtsextreme und neonazistische Plattenfirmen und Labels. Der Tonträger “Rabenglanz” der Band GORRENJE, bei der er auch aktiv ist, wurde bei den Labels “Nebelfee Klangwerk” und “Warfront Productions” hergestellt. Ersteres Label ist im Besitz des Neonazis Ronald Möbus, der Sänger der neonazistischen Gruppe ABSURD ist. Auch das zweite Label, das von dem Deutschen Jens Schomber betrieben wird, ist dem neonazistischen Spektrum der Black-Metal-Szene zuzuordnen. Über eine Homepage werden unzählige einschlägige Tonträger vertrieben (http://antifainfoportal.an.ohost.de/recherche/warfront.html). In einem Interview nennen die Mitglieder von GORRENJE Neonazibands wie SEIGNEUR VOLAND oder SATANIC WARMASTER als Vorbilder (http://www.gorrenje.de/unnamed.html).
“Vargsang” und sein (ehemaliges) Seitenprojekt GRAVEN stehen bei dem Label “Undercover Records” von Alexander Tiebel unter Vertrag, das ebenfalls Unmengen von Tonträgern mit braunem Einschlag vertreibt. Im Jahr 2004 produzierte “Vargsang” gemeinsam mit der französischen NSBM (”National Socialist Black Metal”)-Band “Armaggedon” einen Tonträger (http://www.metal-archives.com/release.php?id=6750

Die finnische Band „Satanic Warmaster“ wurde 1999 in Lappeenranta von dem Bandmitglied „Nazgul“ (auch bekannt unter dem Pseudonym „Satanic Tyrant Werewolf“) gegründet. „Nazgul“ ist u. a. auch in der neonazistischen Band „Gestapo666“ aktiv. Im Jahr 2007 ist eine Split-Veröffentlichung der Bands „Satanic Warmaster“ (Finnland) und „Aryan Blood“ erschienen, das darauf befindliche Lied „The Chant of the Barbarian Wolves“ der Band „Satanic Warmaster“ handelt vom Mord an Juden: „Schlag hart, ohne Vergebung, wenn Rüstung und Fleisch auseinander gerissen werden, wird unser Morgen dämmern um kein Licht zu zeigen, für die Juden die ohne Reue verwüstet werden“, heisst es übersetzt. Das neonazistische Soloprojekt “Holocaustus” (alias “Flammentod”) steuerte dem Tonträger das Lied “Einklang” bei.

„Satanic Warmaster“ traten im Frühjahr 2008 bei zwei Neonazi-Konzerten in Finnland mit den einschlägigen Gruppen „Absurd“ und „Der Stürmer“ auf.

Im Schriftzug der Band „Orlog“ findet sich eine abgewandelte Form der “Tyr-” bzw. “Pfeil-Rune”. Die Tyr-Rune wurde bereits im Ersten Weltkrieg von diversen Jugendbünden, aber auch im Nationalsozialismus vielfach verwendet (zB. Hitler-Jugend, SA). Auch heute noch findet man das Symbol bei diversen rechtsextremen und neonazistischen Gruppierungen. Die Band zeigt sich generell fasziniert von der Ästhetik der Nationalsozialisten. Schon das Cover ihres ersten Tonträgers “Erfüllung” zeigt neben den genannten Runen die “Fahnenträger”-Statue des Bildhauers Josef Thorak.

Thorak war neben Arno Breker einer der erfolgreichsten und ein mit Aufträgen überhäufter Künstler des nationalsozialistischen Deutschland. In einem Interview auf die Gestaltung des Tonträger-Beiheftes mit Bildern von Thorak-Werken angesprochen, zeigen „Orlog“, welches Weltbild sie vertreten: “Es sind ja, wie gesagt, monumentale Werke, welche allein durch ihre Perfektion des Lebens den Betrachter in ihren Bann reißen. Zumindest geht es uns so. Und da die Kunst vor dem Jahr ‘45 des letzten Jahrhunderts aus unseren Köpfen gelöscht und ausgemerzt werden soll, wollten wir diesen Arbeiten unseren Tribut zollen. Denn was Kunst ist und was nicht, wollen wir nicht in Frage stellen, denn diese Antwort zu finden würde Hunderte von Jahren dauern und keine definitive Lösung hervorbringen. Deshalb darf man Künstlern nicht einfach ihren Nährboden nehmen und deren Werke im Zuge einer anderen Politisierung vernichten. Das wäre wie, wenn man uns die Instrumente nehmen und unsere Platten zerstören würde. Aus diesen Gründen haben wir uns entschieden einige Arbeiten des Bildhauers Josef Thorak auf unserem Kassettenbeiblatt zu verewigen. Es gibt natürlich noch viele weitere bedeutende Künstler, die man hier erwähnen könnte, aber wir wollen dieses Thema nicht weiter ausdehnen und lieber auf ein Buch verweisen. In diesem Buch namens “Josef Thorak”, vom VAWS-Verlag, kann man noch mehrere Werke dieses Bildhauers bestaunen. Eine Biographie und zusätzliche Informationen zu Thorak sind auch in dem Taschenbuch zu finden.” (http://www.metalglory.de/interviews.php?nr=85).

Über den “VAWS-Verlag”, für den „Orlog“ hier Werbung machen, ist im deutschen Verfassungsschutzbericht 2001 folgendes zu lesen: “Er vertreibt neben Büchern aus anderen Verlagen auch eigene Publikationen, die besonders der revisionistischen Propaganda dienen. Exemplarisch genannt seien die Bücher “Ein ‘Nazi’ in Argentinien” und “Dr. G. – Meister der Propaganda” von Wilfred von Oven, einem früheren Pressereferenten im NS-Propagandaministerium von Joseph Goebbels.” (http://www.verfassungsschutz.de/download/SAVE/vsbericht_2001.pdf ). Zusätzlich vertreibt der Verlag die Tonträger von etlichen rechtsextremen Musikgruppen. Auf dem Tonträger “Erfüllung” findet sich ein gleichnamiges Lied, das nach einem Gedicht des Antisemiten und Deutschtümlers Ludwig Jahn benannt ist und wofür auch der Gedichttext übernommen wurde (http://www.metalglory.de/interviews.php?nr=85). Der zweite „Orlog“-Tonträger “Zeitenwende” wartet ebenso wie der erste mit NS-Ästhetik auf.

01
Aug
08

Solidaritätsveranstaltungen für Neonazi Michael Müller / NPD-Hetzveranstaltungen in Greiz, Jena und Pasau

Der Neonazi-Liedermacher Michael Müller ist schwer an einem Gehirntumor erkrankt. Um die ausstehenden Medikamentenkosten tragen zu können, wurde in den letzten Wochen in der deutschen Neonaziszene eine breite Spendenaktion für den „Kameraden“ ins Leben gerufen. Mit sehr fragwürdigen Mitteln soll Geld für Müller gesammelt werden – und zwar durch die Einnahmen aus einschlägigen Konzerten. Ein Spendenkonto wurde zwischenzeitlich von der Bank gesperrt, was unter den Braunen für Unmut sorgt.

Vom 08. bis 10. August soll im Raum Berlin ein „Solidaritäts-Festival“ stattfinden, bei dem diverse braune Musikgruppen und „Liedermacher“ auftreten sollen. Angekündigt für das von „Netzradio Germania“ (Stefan Schreiber aus Donaueschingen) und NPD Brandenburg veranstaltete Konzert sind etwa „Kommando Ost“, „Act of Violence“, „Nordglanz“, „Fylgien“, „Torstein“ und „Thrima“. Letztere Gruppe verfällt mit dem Titel ihres Splittonträgers – „60 Jahre Lüge und Verrat“ – gemeinsam mit „Nordic Storm“ und „Underground Rebels“ in bekannte neonazistische Diktion, mit der von einer 60jährigen „Umerziehung“ der Deutschen seit Ende des 2. Weltkrieges phantasiert wird. Die ursprünglich angekündigten Bands „Celtic Dawn“ und „Frei & Stolz“ wurden mittlerweile offenbar wieder ausgeladen.

Für den 19. Juli war im Neonazitreff „Club 88“ in Neumünster eine „Große Auktion mit musikalischer Untermalung“ zugunsten Müller angekündigt. Versteigert wurden „Cd’s, Kleidungsstücke, Fahnen, Flaggen, Bücher (…)“

Zwar nicht zugunsten von Müller, aber ebenfalls im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie veranstalten Ortsgruppen der NPD in nächster Zeit wieder einmal diverse neonazistische Events. Am 02. August sollen etwa am Parkplatz des Landratsamtes Greiz die folgenden einschlägigen Neonazi-Gruppen die verbale Hetze der NPD abrunden: „Braune Brüder“, „Kahlschlag“, „Feldherren“ (-> Infos zu Gegenaktionen).

Am 09. August veranstaltet der NPD-Kreisverband Passau mit Unterstützung der JN und „Freier Nationaler Strukturen“ eine „Wahlveranstaltung“, die im „Raum Passau“ abgehalten werden soll. Angekündigt werden Reden von Dr. Gerhard Gregori, Matthias Fischer und Udo Pastörs. Außerdem sollen die Neonazibands- bzw. Liedermacher „Julmond“, „Extressiv“ und „Revolution“ auftreten. -> Infos zu antifaschistischen Gegenaktionen: Ab an Strand statt heim ins Reich – den Nazis den Sommer vermiesen!

Für das „Fest der Völker“, das am 13. September im vierten Jahr in Folge in Jena stattfinden soll, sind die folgenden „Redner“ und Bands angekündigt: Adrian Segessenmann, Paulo Peixoto, Markus Martig, Asen Krastev, „White Law“, „Brainwash“ und „Moshpit“ (-> weitere Infos).