29
Apr
07

Suicide Solution (D) – Bandbeschreibung (Deutsch/ Englisch)

Der Sänger von SUICIDE SOLUTION, Carsten K. alias „Cyankali Carsten“ gehört zu den Organisatoren der „Calling for Battle“-Konzerte, bei denen – immer wieder neonazistische Bands auftreten können.

In einem Interview mit dem neonazistischen Online-Magazin „Aryan Music 88“ auf die „National Socialist Black Metal“-Bewegung und „primitive Gruppen, die durch ihre missglückten Veröffentlichungen die Szene nur in den Dreck ziehen“ angesprochen, meint „Cyankali Carsten“: „… es gibt nur all zu viele Bands, die einen Scheiß verzapfen das einem schlecht wird, die dann logischerweise auch den Rest der „Szene“ in den Dreck ziehen, aber es gibt auch Bands die einfach missverstanden werden, siehe Loits (eine extrem rechte Band aus Estland, Anmerkung). Da werden dann die schlimmsten Verschwörungstheorien aufgestellt, nur um Künstler in den Dreck zu ziehen.“

Bei einem Konzert in Wurzen im Mai 2006 gemeinsam mit anderen extrem rechten Musikgruppen punkteten SUICIDE SOLUTION mit einer Cover-Version des Liedes „Schwarze Sonne“ der neonazistischen Band „Genocide“.

Der neueste Tonträger von SUICIDE SOLUTION ist bei dem niederländischen Label „Heidens Hart“ erschienen. Der Betreiber des Labels, Arjan Peeks, spielt in der neonazistischen Band „Cultus“. Im Jahr 2002 steuerte die Band dem neonazistischen Tonträger „Endlösung Vol. 1“ des einschlägigen Labels „Eichenlaub Propaganda“ ein Lied bei – ebenfalls auf dem Tonträger vertreten waren Neonazibands wie „Capricornus“, „Der Stürmer“, „Absurd“ und „Antisemitex“. 2004 veröffentlichten „Eichenlaub Propaganda“ und „Heidens Hart“ gemeinsam einen Tonträger von „Cultus“ und der Band „Detonator 666“. (Killguss/ Dornbusch 2005. Unheilige Allianzen – Black Metal zwischen Satanismus, Heidentum und Neonazismus, Seite 217). Im Interview meint Arjan, dass der Nationalsozialismus nicht Deutsch sei, ursprünglich sei er okkult und habe nicht mit Hitler zu tun, daher dürfe man den „National Socialist Black Metal“ auch nicht mit Nazi-Deutschland in Verbindung bringen. „Cultus“ habe ohnehin nichts mit dem Nazismus zu tun, dennoch lobt Arjan an anderer Stelle die deutsche Naziband „Absurd“ (Interview mit dem „Sheol Mag“ im Mai 2004). Auch unterstütze er u. a. (die französische NSBM-Band) „Sombre Chemin“ (Interview mit dem „Tenebrarum Zine“, 2002). 2001 nannte sich die Band noch „Waffen Cultus“ und produzierte ein Lied mit Titel dem „Dawn Of Aryan Supremachy“ (Sic!). In einem Interview mit dem Magazin „Northwinds“ spricht Arjan ebenfalls eine deutliche Sprache, indem er den Interviewer mit „Sieg Heil“ begrüsst (Interview mit dem Magazin „Northwinds“, 2002).
In an interview with the neo nazi online-zine „Aryan Music 88“ the vocalist of the band, „Cyankali Carsten“ was asked about the „National Socialist Black Metal“-movement. He anwered that there are „a lot of bands which talk only shit and drag other bands in the mud“ and that there are also bands which are „misunderstood“ like ‚Loits‘ (an extreme right black metal band from Estonia, remark). He also said that the worst conspiracy theories are made to drag the artists in the mud. On a concert in May 2006 „Suicide Solution“ covered the song „Schwarze Sonne“ („black sun“, remark) from the german neo nazi band „Genocide“.


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