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Apr
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September 2006 – Konzert mit Eternity, Morrigan etc. in Bayern abgesagt

Am 23.09.2006 sollte im Jugendhaus Anna in Stuttgart das „Germaniac Massacre III“ mit den Bands Eternity, Morrigan, Gräfenstein, Dies Ater und Zarathustra stattfinden. Das Konzert wurde nach antifaschistischen Protesten abgesagt.

Die Musikgruppe ‚Eternity‘ produzierte 2004 den Tonträger ‚Black Metal
Against the World‘ gemeinsam mit der französischen NSBM(‚National-Socialist-Black-Metal‘)
-Band ‚Ad Hominem‘ sowie den Bands ‚Funeral Winds‘ und ‚Leviathan‘. Der Frontmann der Band ‚Funeral Winds‘,
Maurits Jansen, musste 1995 wegen versuchten Mordes in Haft. Hendrik
Möbus (u. a. wegen Mordes vorbestraft) von der Band ‚Absurd‘ stand in
Kontakt mit ‚Funeral Winds‘ und schrieb Texte für die Band. Auf ein in
ihrem Lied ‚The seventh Winter‘ verwendetes Goebbels-Zitat angesprochen,
meint Jansen in einem Interview: ‚Ich habe ein großes Interesse an
Hitlers Leben, sowohl an seiner okkulten als auch an seiner
‚Drittes-Reich‘-Seite. Ich habe einige seiner Ideen und Ideologien
übernommen.‘ Weiters meint er: ‚Ich stehe mit einigen extrem rechten
Parteien in Kontakt (…) in einigen Punkten kommen sie unseren Zielen
und
unserer Ideologie nahe (…) Es ist an der Zeit, alle Immigranten
zusammen
mit der Regierung aus den Niederlanden zu werfen. Öffnet Auschwitz wieder
und gebt ihnen allen einen Freifahrtschein zur
Hölle.‘ (Dornbusch/Killguss, 216).

Angesprochen auf die gemeinsame Produktion mit ‚Ad Hominem‘ meint
‚Basilisk‘, der Schlagzeuger von ‚Eternity‘ lapidar: ‚Ich habe schon eine
ganze Weile Kontakt zu Kaiser W. von Ad Hominem…er plante diese 4er
Split-Ep, fragte mich ob wir mitmachen wollen und ich sagte ja!
Eigentlich ganz unspektakulär!‘.

Bei einem Konzert in Deutschland traten ‚Eternity‘ zusammen mit
NSBM-Bands wie ‚Magog‘, ‚Totenburg‘, ‚Ad Hominem‘, ‚Absurd‘ etc. auf. Bei
diesem Konzert übernahm die neonazistische Kameradschaft ‚Selbstschutz
Sachsen-Anhalt‘ sozusagen den Saalschutz. Konzertbesucher erhoben den Arm
zum Hitler-Gruß oder brüllten ‚Sieg Heil‘ und ‚Juden
raus‘ (Dornbusch/Killguss, S. 67). In einem Interview wird die Band
‚Eternity‘ auf das Konzert angesprochen:
Interviewer:‘ Die Reaktionen seitens des Publikums bei eurem Auftritt in
Diesdorf waren meiner Meinung nach eher verhalten und so wirklich schien
Eternity auch nicht zu den anderen Bands zu passen, da ihr am ehesten den
traditionellen Black Metal spielt. Wie seht ihr das Konzert im
Nachhinein? Gelungen/Misslungen? Einen „gut gelaunten“ Eindruck machtet
ihr jedenfalls nicht.‘

Antwort ‚Eternity‘: ‚Ja gut, wir waren halt die einzige Band ohne
NS-Bonus und unsere Musik animiert nun mal nicht zum Sieg Heil-Gröhlen,
was auch gut so ist!‘

Wordrap zum Thema ‚Holocaust‘:
Eternity: ‚Tolle Sache! Eine spezielle Abart davon ist doch der
Alkoholocaust!!??‘
http://finalw.fi.funpic.de/main.php?cmd=interviews&datei=eternity,
18.08.2005

Zwischen der Band ‚Eternity‘ und der rechtextremen Band ‚Absurd‘ bzw.
‚Wolfsmond‘, bei der auch ‚Absurd‘-Mitglieder spielen, gibt es starke
personelle Verbindungen:

2001 produzierten ‚Eternity‘ gemeinsam mit Wolfsmond (Bassist und
Gitarrist spiel(t)en bei der ‚Absurd‘) einen Tonträger bei ‚Sombre
Records‘.

Der Tonträger ‚…and the gruesome returns with every night‘ wurde 2004
bei dem Label ‚World Terror Committee Productions‘ produziert. Dieses
Plattenlabel produzierte auch Tonträger von ‚Absurd‘ und ‚Wolfsmond‘. Der
Tonträger ‚We walk the Infernal Path‘ wurde u .a. gemeinsam mit dem
Ein-Mann-Projekt ‚Luror‘ alias ‚Unhold‘ alias Sven Zimper produziert, der
Inhaber von ‚World Terror Committee Productions‘ ist und auch bei
‚Absurd‘ als Schlagzeuger mitspielt (39). In dem Lied ‚Faustus M-Ängel-E‘
auf einem 2001 gemeinsam mit der extrem rechten Band ‚Nachtfalke‘
veröffentlichten Tonträger heisst es ‚The dramatic destiny of the chosen
ones, the fate of the fateful elitists, Hail to the spirit called Faustus
Mengele, demon of a modern world. ‚Unholds‘ Faust-Figur ist Dr. Josef
Mengele, der ‚Todesengel von Auschwitz‘. Das Plattencover zeigt ihn,
umrahmt von ausgemergelten Häftlingskindern. Unhold zeigt damit und auch
mit Veröffentlichungen von ‚Absurd‘-Tonträgern auf seinem Label ‚W.T.C.‘,
dass er zum extrem rechten Flügel der Szene gehört. In einem Interview
gibt er entsprechende Äußerungen von sich:

Interviewer: ‚Ich bekomme nicht so viel von Religion in Deutschland mit.
Liegt das an der okkulten/satanischen Vergangenheit (…) des Dritten
Reiches‘.
Unhold: ‚Ja, im Vergleich zu anderen Ländern ist in Deutschland Religion
nicht so präsent, aus welchen Gründen auch immer. Ich erinnere mich an
eine starke religiöse Bewegung, die sich ‚Evangelium der Vergasung‘
nannte und beinahe 6 Millionen Anhänger hatte, aber auf einmal waren sie
plötzlich verschwunden.‘ (Dornbusch/Killguss, 176-177).

Einer der beiden Sänger von ‚Eternity‘, der sich ‚A. Krieg‘ nennt, spielt
mit Zimper auch gemeinsam in der Band ‚Hellfucked‘ (40). ‚Hellfucked‘
sind auch auf einem ‚Tribut für Absurd‘-Tonträger vertreten

http://www.anti-design.co.uk/todestrieb/distro/product_info.php?&products_id=367,

19.08.2005.

Ein Tonträger von ‚Hellfucked‘ wurde bei dem Label ‚Blut und Eisen
Productions‘ produziert
http://www.blazing.ws/main/legions/hellfucked/hellfucked.htm, 19.08.2005,
http://www.metal-archives.com/release.php?id=31961, 20.09.2005.
Der Tonträger ‚Die Legende lebt‘ wurde 2002 gemeinsam mit der Band
‚Wolfsmond‘ bei dem rechtsextremen Label ‚Vinland Winds‘ produziert
http://www.metal-archives.com/release.php?id=67229, 19.08.2005.

Der Tonträger ‚Deathecration/First Offense‘ wurde bei der Plattenfirma
‚Pesten Production‘ des deutschen Neonazis Denis Schoner produziert
http://aag.antifa.net/aag_archiv/texte/aag/strukturen2002.htm,
http://www.metal-archives.com/release.php?id=18548.

Auch bei der Band ‚Darkmoon Warrior‘ sind ‚A.Krieg‘ und sein Bandkollege
‚Basilisk‘ von ‚Eternity‘ aktiv. ‚Darkmoon Warrior‘ produzierten 1999
einen Demo-Tonträger mit dem Namen ‚After the final Holocaust‘
http://www.metal-archives.com/band.php?id=17587, 08.09.2005.

Der Gitarrist und Sänger von ‚Eternity‘, der sich ‚Managarm‘ nennt,
spielt mit Sebastian Schauseil (spielt/e in der NSBM-Band ‚Absurd‘ und in
der rechtsextremen Band ‚Halgadom‘) und Zimper in der Band ‚Wolfsmond‘
und spielte mit dem Rechtsextremisten Ronald ‚Wolf‘ Möbus, dem aktuellen
Sänger von ‚Absurd‘, in der inzwischen aufgelösten Rechtsrock-Band
‚Heldentum‘ http://www.vampire-magazine.com/interviews.asp?id=704
http://hatecoretk.com/portal/modules.php?name=News&file=article&sid=162.
http://www.metal-archives.com/band.php?id=383
http://www.metal-archives.com/band.php?id=14780
http://www.metal-archives.com/band.php?id=11755
http://www.metal-archives.com/band.php?id=12244, 20.09.2005.

‚Managarm‘ (Dirk Rößler) erzählt in einem Interview, dass er auch gerne
die (neonazistische) Band ‚Landser‘ hört. (Dornbusch/Killguss, 172).

In einem Interview äußern sich ‚Eternity‘ zum Thema ‚Nicht-Deutsche‘ wie
folgt: ‚ein Türke in der Türkei geht mir am Arsch vorbei, ein Schlitzauge
in China stört mich auch nicht und ein Nigger in Uganda ebenso wenig,
doch was bitteschön haben die in unserem Reich zu suchen?‘. Auf die Frage
des Interviewers, wie das ‚Problem‘ mit dem ‚Dreck (Türken, Neger)‘ zu
lösen sei, zeigte sich die Band schon resigniert: ‚Meiner Meinung nach
ist es sowieso schon viel zu spät, dieses Problem zu beseitigen, da
bereits viel zu viel Abschaum dieser Art unser Land verseucht hat. Man
hätte es gar nicht erst so weit kommen lassen
dürfen.‘ (Dornbusch/Killguss, 175).

Auch auf dem im Jahr 2000 veröffentlichten Tonträger ‚Compilation
Sacricola Ordnos Priski – Germanischer Gemeinschaftstonträger‘ sind
‚Eternity‘ neben anderen einschlägigen NSBM-Bands wie ‚Aryan Blood‘,
‚Rassenkrieg‘, ‚Holocaustus‘, ‚Bilskirnir‘ etc. vertreten. Das
Begleitheft dieses Tonträgers enthält u. a. einen ‚Sinnspruch‘ des
einstigen Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß. Der Tonträger wird mit der
Hymne der SA, dem ‚Horst-Wessel-Lied‘ eingeleitet. (Dornbusch/Killguß,
205-206).

„Morrigan“ haben offenbar keine Berührungsängste zu offen neonazistischen Musikgruppen: Im Jahr 2001 hätten sie beim „Berzerk Festival“, das vom Label „Pesten Productions“ des Neonazis Denis Schoner (Schlagzeuger der neonazistischen Band „Totenburg“) organisiert wurde, gemeinsam mit den neonazistischen Bands „Magog“, und eben „Totenburg“ auftreten sollen. Das Festival wurde jedoch abgesagt (Dornbusch/Killguss 2005: Unheilige Allianzen “ Black Metal zwischen Satanismus, Heidentum und Neonazismus, Seite 198/ siehe auch: http://de.indymedia.org//2002/01/13416.shtml).

Ebenfalls gescheitert war im August 2005 ein Konzert gemeinsam mit der deutschen NSBM (‚National Socialist Black Metal‘)-Band „Absurd“ und der Band „Forgotten Darkness“ (Ebenda, 289).

In einem Interview (aus dem Jahr 2005) auf den engen Kontakt zu „Absurd“ und zur NSBM-Band „Totenburg“ sowie auf die Produktion von Tonträgern bei dem rechtsextremen Label „Westwall“ angesprochen, meint „Balor“, der Sänger von „Morrigan“, dass die Band keine Verbindungen zur NSBM-Szene habe. Weiters handle es sich bei den aktuellen Mitgliedern von „Absurd“ nicht um Nazis, sondern um Heiden. Bei „Totenburg“ verhalte es sich ähnlich, weil die Mitglieder dieser Band zur Live-Besetzung von „Absurd“ gehören. Wenn man sich mit der Musik und den Texten von Absurd befasse und sich sich mit den aktuellen Mitgliedern unterhalte, werde man schnell feststellen, dass da nichts Anstößiges zu finden sei http://www.bloodchamber.de/interview/m/140/.

Um diese Aussage zu widerlegen, reicht es, einen Konzertflyer von „Absurd“ und „Totenburg“ aus dem Jahr 2004 zu betrachten, der mit einem Hakenkreuz „verziert“ ist. Seitdem ist es zu keinen wesentlichen Bandbesetzungs-Änderungen gekommen.

Zuletzt spielten „Morrigan“ am 04. März 2006 bei einem Konzert zusammen mit „Totenburg“, „Absurd“ und „Forgotten Darkness“. Bei dem Konzert wurde laut einem Konzertbericht, der sich auf einer neonazistischen Online-Seite findet, eine israelische Flagge verbrannt. siehe auch: <a href=“http://aida.open-lab.org/index.php?option=com_content&task=view&id=403&Itemid=216&#8243; target=“_blank“></a>

Auch auf einem Konzert am 26. Februar 2005 in Gremsdorf, Landkreis Erlangen-Höchstadt waren „Morrigan“ gemeinsam mit neonazistischen Gruppen wie „Absurd“ und „Blutaar“ vertreten. http://www.stmi.bayern.de/imperia/md/content/stmi/sicherheit/verfassungsschutz/verfassungsschutzberichte/verfsch_2005_hj.pdf

DIES ATER

Dies Ater verabschiedeten sich in einem Interview mit den Worten: „Heil an unsere Freunde aus dem Reich“. Wer diese Freunde sind, wird deutlich bei einem Blick in das Inlay der Mitte 2000 veröffentlichten CD „Through Weird Woods“, die problemlos auch bei größeren Handelsketten erworben werden kann. Dort werden neben Möbus‘ Darker Than Black Records auch die NS-Black-Metal-Band Totenburg gegrüßt. Darüber hinaus wird im Black-Metal-Magazin Legacy berichtet, wie Dies Ater eine Coverversion des Songs „Jew Clan“ der nicht minder umstrittenen Band Vilkates mit antisemitischen Äußerungen ankündigten.

Der Schlagzeuger Eugen H. spielt gemeinsam mit Sven Zimper von der neonazistischen Band „Absurd“ in der Band „Cryogenic“.

——

abgesagt!

Zitat:
IMPORTANT: THERE WILL BE NO GERMANIAC MASSACRE PT. III, due to the problems announced below and the fact, that there was no new location available in that short term! Spread the word like AIDS!

IMPORTANT NEWS: We’re just searching for a new location, because the people of the former location cancelled the concert because of anonymous (paranoid?) Antifa-emails, that were accussing one or more bands of the line-up being somehow connected with the right-wing scene. The organizators checked this and found nothing, but the people of the „Jugendhaus Anna“ held on to their position and won’t let the concert happen in the Anna. Updates will follow as soon as possible. FUCK HYPOCRITICAL POLITICAL CORRECTNESS!!

ZARATHUSTRA had to cancel the gig because they kicked two musicians out: one guitar-player and their bass-player. UNLIGHT will now play instead of ZARATHUSTRA. See new order below.

INSIGNIUM had to cancel the gig because of the departure of their drummer. GRÄFENSTEIN will fill this slot instead. See line-up below.

http://www.germaniacmassacre.de.vu/


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