29
Apr
07

Jänner 2006 – NSBM-Konzert in Schönebeck abgesagt

Am 21. Jänner 2006 hätte in einem Lokal in Schönebeck/Elbe ein Konzert mit der neonazistischen Black-Metal-Band „Thunderbolt“ aus Polen sowie der rechtsextremen Band „Loits“ aus Estland und der deutschen Band „Forgotten Darkness“, die keinerlei Berührungsängste mit neonazistischen Bands hat, stattfinden sollen. Auch zwei rechtsextreme Versände hätten mit Verkaufsständen vertreten sein sollen…

Die Lokalbetreiber wurden über die Bands informiert, das Konzert abgeblasen.
LOITS (Estland)

Die Band beschreibt sich selbst folgendermaßen: ‚Loits ist eine Erweckung
der Eisernen Jugend, Loits ist ein Ruf, sich den Legionären
anzuschließen. Loits ist das, was die judeo-christliche Demokratie nicht
ist. Loits ist estnischer Nationalstolz‘ (zitiert in Dornbusch/Killguss
2005 ‚Unheilige Allianzen‘, S. 253/ siehe auch:
http://www.blackminds.ufachat.ru/eng/interviews/2856.html).
An anderer Stelle bezeichnen sich Loits selbst folgendermaßen: ‚Wir sind
die eiserne Faust im Gesicht des judäo-christlichen Sysems, zieht Eure
Schwerter!‘ http://www.estonianmetal.com/releases.php?id=229

Der Begriff der ‚Legionäre‘ ist ein Verweis auf die ehemaligen estnischen
Freiwilligen der Waffen-SS. Eine Textstelle aus dem Lied ‚Vanade
Leegionäride Laul‘ (The Song of Old Legionaries‘ handelt von den
Erinnerungen eines Legionärs: ‚…we just want our land, the pride of our
nation. Let no enemy step on it‘ soil and desecrete it’s
purity…‘ (Dornbusch/Killguss 2005, S. 253).
In dem als kleines Büchlein verlegten Tonträger ‚Vere Kutse Kohustab‘
sind Mitglieder der Band in SS-Uniformen abgebildet. (Ebenda).

Loits bezeichnen diese estnischen Freiwilligen in der Waffen-SS als
‚mutige Männer‘ und beschweren sich über eine ’60-jährige
Gehirnwäsche‘ ( http://estonianmetal.com/interviews.php?id=42,
http://www.estonianmetal.com/interviews.php?id=30). Dass in der Zeit der
Besetzung Estlands durch die Nationalsozialisten von 1941 bis 1944 etwa
1000 Juden ermordet wurden, erwähnen sie hingegen nicht.

Über ihre Musik, Nationalismus und Immigranten meinen sie folgendes: ‚Die
Themen, über die wir singen, sind auch in den üblichen Medien aktuell,
aber die Hauptinspiration kommt von den Veteranen selbst. Wir lesen ihre
Bücher und besuchen sie. Die Texte einiger Lieder sind von diesen mutigen
Männern geschrieben. Aber diese national-romantischen Texten und Texte
über nationale Identität sind in unserem Blut. Wir sind eine kleine
Nation und um zu überleben, musst jeder Este einen Tropfen Nationalismus
in ihrem/seinen Blut haben. Heute sind bereits eine halbe Million von
unserer eine Million großen Bevölkerung Ausländer.‘
http://estonianmetal.com/interviews.php?id=42

Loits über Religion: ‚Umso weiter wir in die Vergangenheit blicken, umso
mehr waren Kultur und Religion miteinander verbunden. Praktisch gab es
keinen Unterschied zwischen ihnen. Mit dem Einführen von neuen Kulturen
kamen neue religiöse und kulturelle Konflikte. So verblieben in Estland
die alte Religion und Traditionen, zu denen das Christentum hinzugefügt
wurde. Letzteres blieb auf Distanz zur unserem Volk weil die Religion des
Wüstenvolkes nicht mit der Natur des Nordischen Volkes zusammenpasst.
http://www.estonianmetal.com/interviews.php?id=30

Loits über ihre Nazi-Ästhetik und ihre Sicht der Geschichte: ‚Die
Triskele (das Zeichen der Sonne) ist ein Überbleibsel der frühen Tage von
Loits. Unser erstes Album ‚Ei Kahetse Midagi‘ war hauptsächlich über die
frühe Geschichte der estnischen Nation und ist zu einem großen Teil einem
Ereignis gewidmet dass uns auf der Weltkarte hielt. Das ist die
Geschichte vom Tod und von der Wiedergeburt der Sonne. Deshalb ist ein
Zeichen der Sonne mit einem gebrochenen Bein (die Sonne stolperte uns
brach sich ein Bein) im Logo von Loits. Die Assoziierung mit dem Symbol
des deutschen Hakenkreuzes zeigt klar,, wie effektiv die 60-jährige
Gehirnwäsche der Sieger war. Auf unseren neue Werbefotos tragen wir die
selben Uniformen wie die estnischen Männer während des Zweiten
Weltkrieges.
http://www.metalvox.com.br/entrevistaloits2.asp

Zum Besuch von rechtsextremen Skinheads auf ihren Konzerten meinen
‚Loits‘:
Es ist der Nationalismus der Skinheads bei Loits anzieht. Ich glaube sie
wissen sehr gut, dass wir die White Power-Bewegung nicht propagieren und
keine NS Propaganda verbreiten. Zumindest hier in Estland haben wir es
geschafft, unsere Botschaft den Leuten zu erklären. Wenn ein Skinhead auf
unser Konzert kommt weil er Nationalist ist und diese Ideen mag, was
sollten wir dagegen haben?
http://www.estonianmetal.com/interviews.php?id=26

Loits über ihren Ruf, faschistisch zu sein:
‚Ja. Es ist sehr schwierig für Leute, denen 60 Jahre lang das Gehirn
gewaschen wurde, zwischen einem Nationalisten und einem Nazi zu
unterschieden. 60 Jahre lang zwangen sie den Leute
Schwarz-Weisse-Geschichte auf und wenn du über Dinge sprichst, die dieser
Geschichte widersprechen, wirst du gebrandmarkt, ob du willst oder
nicht.‘
http://www.estonianmetal.com/interviews.php?id=25

Loits über Xenophobie und Rassismus:

Interviewer: ‚Ihr habt wiederholt erklärt dass ihr keine Nazis,
Faschisten seid aber Patrioten. Hinterlässt nicht dieses Album (‚Vere
Kutse Kohusta‘, Anmerkung) den Eindruck, dass ihr relativ xenophobe
Patrioten seid?‘

Loits: Es gibt verschiedene Seiten daran, an welchem Punkt Xenophobie ungesund
wird. Moderate Xenophobie ist meiner Meinung nach erfrischend. Der
einfachste Weg, es auszudrücken ist folgendes: Die estnische Nation ist
klein, wenn die Esten nicht einen Tropfen Nationalismus in ihrem Blut
gehabt hätten, wären sie verschwunden. Es sollte mindestens ein Tropfen
Nationalismus in den Venen jedes Esten sein.‘

Interviewer: ‚Das ist die gesunde Xenophobie?‘

Loits: ‚Es ist schwer mit Worten auszudrücken. Das Wort ‚Xenophobie‘ hat
so einen schlechten Ruf bekommen, dass ich es nie verwenden würde.‘

Interviewer: ‚Wo ziehst du die Linie zwischen moderater und ungesunder
Xenophobie?‘

Loits: ‚Wie überall, ist es schwierig eine Linie zu ziehen. Jedermann
versteht es in seinem oder ihren eigenen Weg‘.
http://www.estonianmetal.com/interviews.php?id=25

Interviewer: ‚Ist ein weißer Mann besser als ein Mann anderer Hautfarbe?‘

Loits: ‚Ich werde sagen ‚Nein‘ und ‚Ja‘. Die Münze hat zwei Seiten. Wenn
wir über Esten singen, zeichen wir einen Esten als eine weiße Person. Ich
kann mir einen Esten nicht schwarz oder mit einer anderen Farbe
vorstellen. Aber die andere Seite der Münze ist, dass die größte Sünde in
dieser Welt von einem weißen Mann verübt wurde. In dieser Hinsicht kann
du nicht global den weißen Mann besser als den Rest erachten. Das ist
eigentlich überhaupt nicht das Gebiet von Loits. Wir sprechen nur von den
Ereignissen in dem kleinen Estland und den Problemen die wir hier haben.
Wenn ich sagen ich bin Este, gibt es nichts für das ich mich schämen muß.
Esten haben keine anderen Nationen oder Rassen misshandelt. Es ist gut
ein estnischer Patriot zu sein – dein Gewissen ist rein.‘

http://www.estonianmetal.com/interviews.php?id=25

Loits über NS, 2. Weltkrieg und ‚Parasiten‘ in Europa:
‚Wir sind weder scharf auf deutsche Geschichte noch Schicksal und wir
bewundern nicht die Ideen des Nationalsozialismus. Das bedeutet nicht
dass wir uns nicht um die Europäische Geschichte sorgen und nicht um die
aktuellen Ereignisse in Europa kümmern. Die Wunden die vom Zweiten
Weltkrieg verursacht wurden, verwesen noch und Parasiten die darauf
gedeihen, lassen die Wunden nicht heilen, um daraus Profit zu schlagen.
Europa ist kränker als es je war.‘

http://www.estonianmetal.com/interviews.php?id=8

Loits über den Holocaust: ‚Ich lese die Texte der Revisionisten mit
großem Interesse und stimme ihnen großteils zu. Es gab Völkermorde vor
und nach dem Zweiten Weltkrieg und mit verschiedenen Nationen und
ethnischen Gruppen, weiters ist der Holocaust nicht anders und nicht
wichtiger als andere Völkermorde. Die Triangel, die rund um dieses Wort
und Ereignis organisiert ist, macht mich krank. Bitte hört auf die Welt
zu beschuldigen und lasst unschuldige Leute alleine.

http://www.estonianmetal.com/interviews.php?id=8

Der Tonträger ‚Raiugem Ruunideks‘ wurde bei dem NSBM-Label ‚Schwarze
MaSSenvernichtung‘ (Zitat Loits:
http://www.estonianmetal.com/interviews.php?id=11) produziert.

Über Muslime und Christentum sagen Loits folgendes: ‚Was kann ich über
Muslime sagen? Du weisst, für mich ist es nur eine dieser Religionen, wie
das Christentum und der Rest, die sich selbst allem aufzwingen. Wenn
freie Völker unterworfen werden, das zu tun, unterstütze ich Krieg als
eine Maßnahme um solche Krankheit auszusondern.‘
http://www.estonianmetal.com/interviews.php?id=11

Bandfoto: http://estonianmetal.com/img/Bands/29.jpg
Bandlogo mit Lebensrune: http://estonianmetal.com/img/Logos/29.jpg

THUNDERBOLT:

‚Thunderbolt‘, eine bekannte neonazistische Black-Metal-Band aus Polen,
distanziert sich seit einiger Zeit vom NSBM und streitet jegliche
Verbindung zur NSBM-Szene ab. So meint die Band in einem Interview:
‚Thunderbolt since its beginning was the Satanic band. We have NOTHING in
common with this so-called NSBM scene since 5 years or so…‘. In einem
anderen Interview (2002!) wird ‚Paimon‘ von ‚Thunderbolt‘ darauf
angesprochen, dass polnischer NSBM ein Widerspruch sei, weil die
deutschen Nationalsozialisten die Polen als ‚Untermenschen‘ sahen. Er
reagiert folgendermaßen: ‚Was wissen denn diese Leute schon, die jetzt
über UNS lachen, über die polnische NSBM-Szene? Nichts! Du kannst davon
ausgehen, dass ich mich noch nie als Deutschen gesehen habe. Abgesehen
davon ist sich die polnische NSBM-Szene sehr wohl der Meinung Hilters
über Polen und Slawen bewusst… Polnischer Nationalsozialismus ist
polnischer Nationalsozialismus. So einfach ist das.‘ (zitiert in
Dornbusch/Killguss 2005, Seite 243)

Auch spielen der ‚Thunderbolt‘-Schlagzeuger ‚Stormblast‘ und -Bassist
‚Triumphator‘ in der NSBM-Band ‚Infernal War‘, die auch unter dem Namen
‚Infernal SS‘ bekannt ist. Das Repertoire dieser Band verfügt über Lieder
wie ‚ Czarne Legiony SS (Black Legions of SS)‘, ‚Jewhammer‘, ‚Genocide
Command‘ etc. Der Tonträger ‚Infernal War‘ (2004) zeigt auf seinem Cover
ein Bild mit abgemagerten Leichen, das an Fotos aus Konzentrationslagern
erinnert. http://www.metal-archives.com/images/47843.jpeg
Ein T-Shirt der Band trug auf der Rückseite den Schriftzug ‚Pure Elite
Aryan Terror‘. Zu ihren Liedtexten meint der Bandkollege und Sänger
‚Warcrimer‘ : ‚… our lyrics deal mostly with destruction of
judeo-christianity.‘
Über den Holocaust an den Juden: ‚Holocaust: myth, nothing more. I don`t
claim that no jew died in concentration camp, but the number of 6
millions is ridiculous. But some day it will be true.‘
http://www.mz.art.pl/interviews/infernal_war.htm

FORGOTTEN DARKNESS

Der Tonträger ‚Nacht aus Blut‘ wurde bei dem Label ‚Ewiges Eis Records‘
produziert. Dieses Label wird von dem Neonazi Jens Fröhlich, dem Sänger
der NSBM(‚National Socialist Black Metal‘)-Band ‚Totenburg‘ betrieben.
Fröhlich spielte auch in der Band ‚Eugenik‘, die schon bei Treffen der
NPD und der ‚Freien Kameradschaften‘ auftrat. Politisch aktiv war
Fröhlich bei der ‚White Youth‘, einer Unterorganisation der deutschen
‚Blood & Honour Division‘, die im September 2000 verboten wurde.
http://www.turnitdown.de/328.html

Der Sänger von ‚Forgotten darkness‘, ‚Alazrail‘ hilft auch schon mal bei
Konzerten der Band ‚Obscure Vortex‘ aus. Diese Band wiederum covert auf
ihrem Tonträger ‚Was einst war‘ ein Lied der neonazistischen Band
‚Landser‘. Auf einem anderen Tonträger wird die Band ‚Mayhem‘ gecovert,
die einen Tonträger heraus gebracht hat, auf dessen Cover Leichenberge
aus dem KZ Auschwitz abgebildet sind.

http://www.metal-archives.com/band.php?id=12342
http://www.metal-archives.com/release.php?id=77157
http://www.metal-archives.com/release.php?id=27305
http://www.turnitdown.de/526.html

Der Vertrieb von Tonträgern erfolgt u. a. über die Seite des
rechtsextremen Labels ‚Resistance Records‘.
http://www.metal-archives.com/band.php?id=7800

2004 traten ‚Forgotten darkness‘ noch mit der neonazistischen Black
Metal-Band ‚Nocturnal Mortum‘ aus der Ukraine und der Rechtsrockband
‚T.H.O.R.‘, bei einem Konzert, das von dem deutschen NSBM-Label ‚Nebelfee
Klangwerke‘ organisiert wurde, auf.
http://www.hagalil.com/archiv/2005/10/black-metal.htm
Dornbusch/Killguss (2005): Unheilige Allianzen, Seite 247. Ein anderes
Konzert, bei dem ‚Forgotten darkness‘ mit der bekannten deutschen
NSBM-Band ‚Absurd‘ auftreten hätten sollen, war am 10. September 2005
aufgrund des Einschreitens der Behörden gescheitert. (Dornbusch/Killguss,
Seite 289). Auch ein Konzert, bei dem ‚Forgotten Darkness‘ u. a. mit der
NSBM-Band ‚Blutaar‘ auftreten hätte sollen war bereits am 03.09.2005
ebenfalls in Deutschland geplant. Aber auch dieses Konzert wurde
untersagt. (Dornbusch/Killguss, Seite 290)

——————-

Ebenfalls auf dem Konzert hätte es Verkaufsstände von ‚W.T.C. Productions‘
und ‚Warfront Productions‘ geben sollen. Der Inhaber von ersterem Label ist Sven
Zimper alias ‚Unhold‘. Dieses Plattenlabel produzierte auch Tonträger der
NSBM-Band ‚Absurd‘ und der Band ‚Wolfsmond‘. Zimper selbst spielt bei
‚Absurd‘ und ‚Wolfsmond‘ und produzierte zB auch einen Tonträger
gemeinsam mit der extrem rechten deutschen Black-Metal-Band ‚Eternity.
http://www.turnitdown.de/424.98.html, Dornbusch/Killguss 2005, Seite
172-177

In dem Lied ‚Faustus M-Ängel-E‘ auf einem 2001 von Zimpers Soloprojekt
‚Luror‘ gemeinsam mit der extrem rechten Band ‚Nachtfalke‘
veröffentlichten Tonträger heisst es ‚The dramatic destiny of the chosen
ones, the fate of the fateful elitists, Hail to the spirit called Faustus
Mengele, demon of a modern world. ‚Unholds‘ Faust-Figur ist Dr. Josef
Mengele, der ‚Todesengel von Auschwitz‘. Das Plattencover zeigt Mengele,
umrahmt von ausgemergelten Häftlingskindern. In einem Interview gibt
Zimper folgende Äußerungen von sich:

Interviewer: ‚Ich bekomme nicht so viel von Religion in Deutschland mit.
Liegt das an der okkulten/satanischen Vergangenheit (…) des Dritten
Reiches‘.
Unhold: ‚Ja, im Vergleich zu anderen Ländern ist in Deutschland Religion
nicht so präsent, aus welchen Gründen auch immer. Ich erinnere mich an
eine starke religiöse Bewegung, die sich ‚Evangelium der Vergasung‘
nannte und beinahe 6 Millionen Anhänger hatte, aber auf einmal waren sie
plötzlich verschwunden.‘ (Dornbusch/Killguss, 176-177).

Auch in der Band ‚Hellfucked‘ spielt Zimper mit einem Bandmitglied von
‚Eternity‘.
http://www.metal-archives.com/band.php?id=8379. ‚Hellfucked‘ sind auf
einem ‚Tribut für Absurd‘-Tonträger vertreten

( http://www.anti-design.co.uk/todestrieb/distro/product_info.php?&products_id=367)

und haben bei mehreren rechtsextremen Labels wie ‚Blut und Eisen
Productions‘, ‚Vinland Winds‘ oder ‚Pesten Production‘ (Inhaber dieses
Labels ist der deutsche Neonazi Denis Schoner) Tonträger produziert.

http://www.blazing.ws/main/legions/hellfucked/hellfucked.htm,
http://www.metal-archives.com/release.php?id=31961
http://www.metal-archives.com/release.php?id=67229
http://aag.antifa.net/aag_archiv/texte/aag/strukturen2002.htm,
http://www.metal-archives.com/release.php?id=18548

Seit Anfang 2005 wird für einen Tonträger der neonazistischen Band
‚Amalek‘ geworben, der auf dem Label ‚Warfront Productions‘ erscheinen
soll. (Dornbusch/Killguss, 199).

Auf ihrer Homepage verwenden ‚Warfront Productions‘ ein Sonnenrad, auch
‚Schwarze Sonne‘ genannt – ein Symbol, das
bereits von Nationalsozialisten zB in der Wewelsburg verwendet wurde und
auch heute noch bei Neonazis und Rechtsextremisten großen anklang findet.


1 Response to “Jänner 2006 – NSBM-Konzert in Schönebeck abgesagt”



Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


Auf dieser Seite gehts darum, rechtsextreme und neonazistische Aktivitäten in der Metal- und Neofolk-Szene sowie in anderen Subkulturen aufzuzeigen und über einschlägige Bands, Labels usw. aber auch über antifaschistische Gegenaktivitäten zu informieren.

Follow me on Twitter

Blog Stats

  • 852,851 hits

RSS dokumentationsarchiv

  • just a short break – nur eine kurze pause
    Just a short break – we’ll be back in ten days – nur eine kurze Pause, wir sind in zehrn Tagen zurückFiled under: like
  • Hitlergruß am Fenster – #schauhin
    Aus seiner Wohnung heraus soll ein Bautzener vorbeilaufenden Nazis seine Sympathie bekundet haben – auf sehr spezielle Weise. Jetzt droht eine Gefängnisstrafe. Dutzende Nazis hatten im Januar 2015 in Bautzen gegen die Asylpolitik demonstriert – für einen heute 31-Jährigen könnte das jetzt noch empfindliche Konsequenzen haben. Der Mann, der in Österreich gebo […]

%d Bloggern gefällt das: