Archive for the 'Uncategorized' Category

29
Okt
14

Drittes „Hot Shower“-NS-Black Metal-Konzert in Italien

Bereits im dritten Jahr in Folge findet Anfang November ein neonazistisches Black Metal-Konzert der Reihe „Hot Shower“ in Italien statt. Auf dem Programm stehen diesmal die Gruppen „Goatpenis“, „Goatmoon“, „Infernal War“, „Ornaments of Sin“, „Sturmtiger“, „Sigillum Dei Ameth“ und „Morbid Pest“.

Die ersten vier genannten Bands sind Vertreter des nationalsozialistischen Black Metal. Die polnische Gruppe „Infernal War“ ist etwa auch unter dem Namen „Infernal SS“ bekannt. Die Brasilianischen „Goatpenis“ zählen ein Lied mit dem Titel „Zyklon B“ zu ihrem Repertoire, das offenbar ein Loblied auf den Holocaust darstellen soll. Auch „Goatmoon“ aus Finnland machen mit Liedtiteln wie „Aryan beauty“ oder „Aryan evil“ ihre neonazistische Orientierung deutlich. Sie standen schon beim zweiten „Hot Shower“-Konzert am 13. April 2013 gemeinsam mit den Gruppen „Selbstmord“, „Frangar“ und „Menegroth“ auf dem Programm. Beim ersten Konzert am 25. Februar 2012 waren „Der Stürmer“, „Dark Fury“, „Wolfenhords“ und „Army of Helvete“ für den Club „Carlito’s Way“ in Retorbido angekündigt.

"Goatmoon" beim zweiten "Hot Shower"-Konzert 2013 in Mailand

“Goatmoon” beim zweiten “Hot Shower”-Konzert 2013 in Mailand

„Ornaments of Sin“ aus Frankreich, die für das aktuelle Konzert angekündigt sind, huldigen in ihrem Lied „Inhale Zyklon B“ offenbar dem Giftgas, das in der NS-Zeit zum Massenmord verwendet wurde. Die Gruppe veröffentlichte ihr aktuelles Album im Jahr 2013 bei dem Label „Hammerbund Kunstschmiede“ von Denis Schoner aus Gera. Dieser ist Mitglied der deutschen NS-Black Metal-Band „Totenburg“.

Cover eines Live-Albums von "Goatmoon", 2013

Cover eines Live-Albums von “Goatmoon”, 2013

Die dänischen „Sturmtiger“ beschäftigen sich thematisch mit dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, traten bisher aber noch nicht im rechtsextremen Kontext in Erscheinung. Auch die italienischen „Morbid Pest“ und „Sigillum Dei Ameth“ sind als eher „unpolitisch“ einzustufen.

Die Bewerbung des „Hot shower Part 3“-Konzerts, das offenbar in enger Kooperation mit der Gruppierung „Hammerskins“ veranstaltet wird – erfolgt u.a. über eine Facebook-Seite, auf der 1200 Personen eingeladen wurden und rund 400 bis 600 Personen ihr Kommen angekündigt haben. Das Konzert soll in der Gegend von Trezzano sul Naviglio in der Provinz Mailand stattfinden. Zwischen dem Veranstaltungsort und dem Hotel für BesucherInnen, dem „Hotel Europa“ in Rosate, verkehrt ein Festivaltaxi. Das Hotel ist über eine Telefonnummer oder eine eigens eingerichtete Emailadresse, die das Kürzel „88“ enthält, erreichbar. Der Kartenvorverkauf im deutschsprachigen Raum erfolgte wie schon beim letzten Konzert über Hendrik Möbus und seinen Internetversand „Merchant of Death“.

Die Konzertveranstaltung wird von zahlreichen BesucherInnen aus dem deutschsprachigen Raum besucht werden. „Gibt es jemand, der aus Karlsruhe/Stuttgart dem Auto fahrt?“, fragt etwa eine „Alessia“ auf der Facebook-Konzertseite nach. Christoph M. erkundigt sich, ob es einen Bus aus Deutschland gibt. „Wolfsgeist“ aus Wien bietet freie Plätze für die Mitfahrt ab dem Bahnhof Wien-Schwechat an. Eine junge Frau, die eine Mitfahrgelegenheit ab Graz anbietet, beschwert sich auf ihrer Facebook-Seite über Einsparungen im Bereich der Behinderten-Betreuung: „(…) dabei entwickeln wir uns wieder in Richtung NS-Zeit.“

01
Nov
13

Rechtsextremes Fireblade Force-Festival abgesagt

Wenige Tage, bevor morgen, 2. November, im Rahmen des „Fireblade Force Festivals“ im Landkreis Barnim (Brandenburg) mehrere rechtsextreme Black Metal Bands auf der Bühne stehen sollten, wurde das Konzert nun abgesagt. Die Veranstaltung hätte auf einem Gelände im brandenburgischen Finowfurt, das im Besitz der Familie Mann ist, stattfinden sollen. Klaus und Sibylle Mann sowie ihr Sohn Enrico sind seit Jahren in der Neonazi-Szene aktiv. Seit Jahren finden auf ihrem Besitz regelmäßig einschlägige Konzerte statt – die braune Kontinuität bekommt jedoch allmählich Risse:

Nachdem ein für Ende September geplantes Konzert der rechtsextremen Band „Kategorie C“ verboten worden war, wurde nun auch das Black Metal Festival verhindert: „Dank untragbarer Auflagen der Polizei und der Stadt, welche von einem kleinem Festival wie dem unseren aus finanziellen Gründen nicht erfüllbar“ seien, müsse man das Konzert an einen anderen Ort verlegen, hatte Veranstalter Björn Eichhorn noch am 26. Oktober auf Facebook bekannt gegeben. Als Ausweichort wurde in einschlägigen Foren „Nordsachsen“ kolportiert. Drei Tage später folgte jedoch die erste Bandabsage: Die niederländische Gruppe „Funeral Winds“ stornierte ihren Auftritt, weil man vom Veranstalter nicht über den Status quo des Festivals informiert worden sei. Nicht einmal auf Nachfrage habe man eine Antwort erhalten. Einen Tag später sagten auch „Leichenzug“ rund um Frontmann Paul Morgenstern ab. Ende Oktober wurde nun schließlich die endgültige Absage des Festivals bekannt gegeben. Die Polizei habe angekündigt, auch „eventuelle Ersatzveranstaltungen“ „bedingungslos“ aufzulösen. Man habe das Möglichste getan, um die Veranstaltung zu retten. Die „demokratischen Mächte unseres Landes“ hätten den Bemühungen jedoch „einen Strich durch die Rechnung“ gemacht.

Die Verhinderung des Festivals dürfte für Veranstalter Björn Eichhorn eine schwere Niederlage bedeuten: Das Konzert wäre der Versuch gewesen, die seit 2010 stillgelegte Festival-Reihe zu reaktivieren. Bis zum Jahr 2010 hatten insgesamt vier Veranstaltungen unter dem Titel „Fireblade Force Festival“ stattgefunden, bei denen stets rechtsextreme und/ oder neonazistische Bands des Genres am Programm standen.

17
Okt
13

Black-Metal-Festival mit Neonazi-Bands in Finnland

Zahlreiche Bands stehen auf dem Programm des “Black Flames of Blasphemy”-Festivals, das im November im Club “Nosturi” in Helsinki/ Finnland stattfinden soll. Einige davon gehören dem neonazistischen Flügel der Black Metal-Szene an: “Satanic Warmaster” (Finnland), “Acherontas” (Griechenland) und “Inferno” sind immer wieder bei einschlägigen Neonazi-Konzerten anzutreffen. Auch “Akitsa” (Kanada) und “Funeral Winds” (Niederlande) haben Verbindungen in die rechtsextreme Szene. Neben diesen Underground-Bands wird auch die bekannte Band “Marduk” angekündigt. Die kommerziell erfolgreiche Gruppe tritt neben großen Metal-Veranstaltungen auch bei einschlägig rechten Veranstaltungen auf und hat Kontakte in die rechte Szene. Im Jahr 2010 absolvierte man etwa gemeinsam mit der NS-Black Metal-Band “Ad Hominem” eine Konzert-Tour in Brasilien. „Marduk“-Schlagzeuger Lars Broddesson und der Frontmann von „Ad Hominem“, „Kaiser Wodhanaz“, veröffentlichten 2012 mit ihrer gemeinsamen Band „The Ascendant“ eine CD. Der dritte im Bunde bei “The Ascendant” ist Daniel Abrahamsson, der in der Vergangenheit u.a. bei der Neonazi-Band „Blut“ spielte. “Marduk” haben, wie es scheint, keinerlei Probleme mit rechter Ideologie: Im Frühjahr 2013 traten sie im thüringischen Göllnitz bei dem u.a. von dem Neonazi Sven Zimper veranstalteten “Deathkult Open Air” neben mehreren rechtsextremen Acts (darunter waren auch hier bereits “Acherontas”) auf. Ende November und im Dezember wollen “Marduk” schließlich eine Europa-Tour durchführen, die  Auftritte in mehreren Clubs, u.a. in Deutschland und der Schweiz, umfassen soll.

12
Okt
13

Hausdurchsuchung bei Supremacy Through Intolerance

Artikel des antifaschistischen Info-Büros Rhein-Main über eine Hausdurchsuchung bei dem Gießener Black-Metal-Label “Supremacy Through Intolerance”, bei dem in der Vergangenheit u.a. die NS-Black Metal-Band “Eisenwinter” (Alben “Verkommen, Entartet und Verreckt” und “Armee der arischen Untoten”) Tonträger veröffentlicht hat: Link

07
Okt
13

“Fireblade Force Festival” mit rechtsextremen Bands im Landkreis Barnim (Brandenburg)

Nachdem es um Björn Eichhorn, Veranstalter des rechten “Fireblade Force Festivals”, drei Jahre lang ruhig gewesen war, ist er seit Mitte des heurigen Jahres wieder einschlägig aktiv. So wurden im Juni zwei Konzerte (siehe hier und hier) des Haus- und Hof-Soloprojekts „Leichenzug“, das schon zahlreiche Auftritte für Eichhorn absolviert hat, angekündigt. „Leichenzug“ soll nun Anfang November neben zahlreichen weiteren rechten bis neonazistischen Black Metal-Bands auch beim fünften “Fireblade Force Festival”, das an einem bislang geheim gehaltenen Ort im Landkreis Barnim (Brandenburg) stattfinden soll, auftreten. Hinter dem 2004 gegründeten, aus Sachsen stammenden Projekt „Leichenzug“ steht Paul Morgenstern aus Wilkau-Hasslau, der auch in der Zwickauer Death/Black-Metal-Band „Aeveron“ als Schlagzeuger aktiv ist und das Label „Blasphemous Terror Records“ betreibt. Schon auf dem ersten „Leichenzug“-Album, das 2004 bei dem braunen Szene-Label „Nebelfee Klangwerke“ veröffentlicht wurde, finden sich mehrere Coverversionen von Liedern der NS-Black Metal-Band „Absurd“. Das zweite Album mit dem Titel „Das letzte Gebet“, das Morgenstern 2010 auf seinem eigenen Label „Blasphemous Terror Records“ erscheinen ließ, wurde noch im Oktober des selben Jahres auf Liste A indiziert. Auf dem Album findet sich u.a. ein Lied mit dem – dem Bandnamen identen – Titel „Leichenzug“, in dem der „Vernichtungskrieg“ sowie „Ausrottung und Mord im großem Stil“ besungen werden.

Paul Morgenstern von "Leichenzug" besingt den "Vernichtungskrieg"

Paul Morgenstern von “Leichenzug” besingt “Ausrottung und Mord im großen Stil”

In der Vergangenheit war Morgenstern weiters bei der rechtsextremen Band „Halgadom“ (zu deren Frontmann – dem Neonazi Frank Krämer – Morgenstern aber trotz der Trennung von der Band nach wie vor Kontakt hat) als Sänger aktiv und spielt mit Jörg Hermann von der Neonazi-Band „Kraftschlag“ in der Gruppe „Frozen Abyss“. Die NS-Black Metal-Band „Totenburg“ bezeichnet Morgenstern in einem Interview mit dem rechtsextremen „Advesperum Magazin“ als „gute Kumpels“. Auf der Online-Seite seines Label nennt er unter „Vernetzungen“ die rechten Labels „Nebelklang“ und „W.T.C. Productions“, in einem Shop sind Veröffentlichungen der Neonazi-Bands „Totenburg“, „Menneskerhat“ und „Brainwash“ zu erwerben. Auch ein Album der ukrainischen NS-Black Metal-Band „Chysta Krynycya“ wurde bei „Blasphemous Terror Records“ veröffentlicht.

Die italienische Band „Forgotten Tomb“, die ebenfalls in Barnim auftreten soll, ist seit langem für rechtsextreme Äußerungen von Bandmitgliedern sowie aufgrund ihrer Kontakte und personellen Verbindungen in die NSBM-Szene bekannt. Auch angekündigt sind die Bands „Whiskey ritual“, bei der einige Bandmitglieder von „Forgotten Tomb“ spielen und „The true endless“, bei der „Forgotten Tomb“-Bassist „Algol“ seit dem Jahr 2013 Mitglied ist. Diese ansonsten eher unverdächtige Band findet sich mit einem ihrer Lieder auf einem 2004 veröffentlichten Sampler des Labels „Third Reich Production“ mit dem Titel „Blut und Eisen Vol. 2“ neben Neonazi-Bands wie „Pagan Warrior 88“, „Waffen SS“ und „Wehrmacht HJ“.

Auch die deutsche Gruppe „Waffenträger Luzifers“, die in der Vergangenheit bereits für mehrere Auftritte bei Neonazi-Konzerten angekündigt war, steht auf dem Lineup des “Fireblade Force Festivals”. Die niederländische Band „Funeral Winds“ weist ebenfalls eine Nähe zum Rechtsextremismus auf. 2004 spielten „Funeral Winds“ mit den französischen NSBM-Bands „Ad Hominem“ und „Seigneur Voland“ bei einem einschlägigen Konzert. Im selben Jahr erschien gemeinsam mit „Ad Hominem“ eine Split-Veröffentlichung. 2007 sollte die Band mit “Blessed in Sin”, “Finis Gloria Dei” und “Absurd” in Gremsdorf auftreten, sagte aber wegen interner Streitigkeiten ab. Bandmitglied „Balgradon Xul“ (Arno Eikenbroek) ist Session-Schlagzeuger der rechtsextremen Band „Ornaments of Sin“ aus Frankreich. Die Bandmitglieder bekennen sich allerdings nicht alle offen zum Rechtsextremismus, wenngleich sie diesem mit Akzeptanz begegnen: “Hellchrist Xul” meinte, er habe „ein großes Interesse an Hitlers Leben, sowohl an seiner okkulten als auch seiner ‚Drittes-Reich‘-Seite“, und „einige seiner Ideen und Ideologien übernommen“; er stehe „mit einigen rechten Parteien in Kontakt“, diese kämen seinen Zielen und Ideologien „in einigen Punkten […] nahe“. Seiner Meinung nach sei es „an der Zeit, alle Immigranten zusammen mit der Regierung aus den Niederlanden zu werfen. Öffnet Auschwitz wieder und gebt ihnen allen einen Freifahrtschein zur Hölle.“

Erst kürzlich in Erscheinung getreten ist die Gruppe „Stahlfront“. Das Debütalbum der Band soll beim „Fireblade Force Festival“ präsentiert werden.

"Stahlfront" - eine "neue" NS-Black Metal-Band mit bekannten Gesichtern?

“Stahlfront” – eine “neue” NS-Black Metal-Band mit bekannten Gesichtern?

Ein Lied mit dem Titel „Söhne Germaniens“ ist bereits auf „Youtube“ abrufbar, auch auf „Facebook“ ist die Band zu finden. Auf dem Titelbild sind zwei Männer zu sehen, deren Erscheinungsbild eindeutig Anleihen am Nationalsozialismus nimmt. Zumindest einer von vier Bandmusikern ist ein altbekanntes Mitglied der deutschen Neonazi-Szene: Der aus Gera stammende Denis Schoner alias „Herr Rabensang“, auch aktiv bei der NS-Black Metal Band „Totenburg“.

Auf der Facebook-Seite von „Stahlfront“ meldet er sich im September zwei Mal mit seinem Pseudonym „Rudolf Hammerbund“ zu Wort und berichtet jeweils von absolvierten Bandproben. Auf seiner eigenen Facebook-Seite gibt er an, die „Nationalpolitische Erziehungsanstalt“ (eine Kaderschmiede der Nazis) besucht zu haben. Auch findet sich Werbung für Veröffentlichungen seines braunen Labels „Hammerbund“, das auch über einen per Mailadresse erreichbaren Internetversand verfügt, mit dem er seit Jahren – offenbar ungestört – Tonträger von neonazistischen Musikgruppen wie “Aryan Blood” oder “Der Stürmer” vertreibt. Ebenfalls auf dem Programm des „Fireblade Force Festivals“ stehen die bislang eher unauffällige Band „Sarkrista“ (Deutschland) und ein nicht namentlich genannter „Special Guest“ – auch hier ist angesichts der übrigen Gestaltung des Lineups mit einem Vertreter des NS-Black Metals zu rechnen.

04
Jul
13

Konzertplatz von “Rock für Deutschland” in Gera besetzt!

bitte weiterverbreiten:

“Wie soeben das Aktionsbündnis Gera gegen Rechts mitgeteilt hat, wurde der Platz vor dem Hauptbahnhof besetzt, auf dem am 06. Juli das von der NPD organisierte Rechtskonzert stattfinden soll. An der Stelle wird gerade ein Protestcamp errichtet.
Mit dieser Aktion wollen die Besetzer Widerstand gegen das jährliche Geraer rechtsextreme Musikereignis leisten.
Gleichzeitig bitten sie um Solidarität und Unterstützung für ihr Anliegen:

“Liebe Freunde,

in diesen Minuten wurde die Wiese am Hauptbahnhof Gera, auf der am Samstag das Nazifest “Rock für Deutschland”
stattfinden soll, von Menschen besetzt und ein Protestcamp mit dem Ziel errichtet, das Nazifest zu verhindern.

Wir rufen Euch auf, Euch JETZT mit uns zu solidarisieren!
Wir rufen Euch auf, uns JETZT am Hauptbahnhof Gera zu unterstützen!Wir rufen Euch auf, diese Information JETZT zu verbreiten!Bitte teilt JETZT die aktuellen Informationen auf der Facebookseite: https://de-de.facebook.com/pages/Aktionsb%C3%BCndnis-Gera-Gegen-Rechts/167463533345905
09
Jun
13

Braunes Black-Metal-Konzert in Anklam?

Schon zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen soll im Juni die NS-Black-Metal-Band “Leichenzug” bei einem Konzert auftreten. Unter dem Motto “Germanische Schwarz Metall Nacht” (sic) sollen am 15. des Monats neben “Leichenzug” auch die ebenfalls neonazistische Band “Adoria” aus Bayern und “Nagrach” aus Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) auf dem Programm stehen. Als Veranstaltungsort wird auf einem Flyer “bei Anklam in Pommern” angegeben. Dass das Konzert ausgerechnet in dieser Gegend stattfinden soll, ist kein Zufall: Die Neonazi-Szene ist in Anklam gut organisiert, brauner Terror gehört schon fast zum Alltag. Die Rechtsextremen verfügen in Anklam über mehrere Immobilien, so auch über ein ehemaliges Möbelhaus, in dem Veranstaltungen abgehalten werden können. Möglicherweise soll auch das “Leichenzug”-Konzert hier stattfinden.




Auf dieser Seite gehts darum, rechtsextreme und neonazistische Aktivitäten in der Metal- und Neofolk-Szene sowie in anderen Subkulturen aufzuzeigen und über einschlägige Bands, Labels usw. aber auch über antifaschistische Gegenaktivitäten zu informieren. Kontakt: aloishuber2 (at) gmx.net

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