Georg Junske, geb. 1985, aus Bautzen (Sachsen) sieht sich selbst als „Skinhead“ und „Kämpfer für Deutschland“ – zumindest steht das auf einer Fahne, die er in seinem Wohnzimmer aufgehängt hat. Auf Fotos, die er auf „Facebook“ veröffentlicht hat, posieren seine „Leute“, eine Gruppe von Neonazis, mit Plastik-Gewehr, Hakenkreuz- und Reichskriegs-Flagge sowie dem obligatorischen Hitler-Gruß. Eine Person trägt ein Hakenkreuz als Bemalung auf dem Rücken.
Georg Junske – ein “Kämpfer für Deutschland”?
Freunde von Junske
Die Fotos sind offenbar im deutsch-tschechischen Grenzgebiet entstanden, hier fühlt man sich sicher vor staatlicher Verfolgung.
Junske und seine Freunde – vor dem örtlichen Neonazi-Treff?
Die Kontakte Junskes zur Neonazi-Szene im nicht weit entfernten Tschechien sind gut: So postet etwa ein Miroslav Krebs ein Foto auf Junskes Seite, auf dem ein Kleinkind, das ein Eisernes Kreuz um den Hals trägt, zu sehen ist.
Miroslav Krebs
Junskes Definition von „Nazi“ ist simpel: „N=natürlich A=anständig Z=zuferlässig I=intelligend“ (sic!).
Auch Junskes jüngere Schwester Anna dürfte sich schon manchen Unsinn von ihrem Bruder abgeschaut haben. Auf einem Bild posiert sie mit einem T-shirt mit der Aufschrift „NAZI“.













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