Archiv für 23. April 2008

23
Apr
08

Rechte BM-Bands bei Konzert in Suhl

Anfang Mai sollte in Suhl ein Konzert u. a. mit einigen rechten Blackmetal-Bands wie z. B. „Permafrost“ stattfinden. Dieses wurde jedoch von den BetreiberInnen des Lokales bzw. von den örtlichen Behörden (siehe Zeitungsartikel im Anhang) unterbunden und von den KonzertveranstalterInnen an einen anderen – nun geheim gehaltenen – Ort verlegt.

Auf der Homepage der 2003 gegründeten, aus Sachsen-Anhalt stammenden Band „Permafrost“, die offenbar aufgrund von Problemen mit KritikerInnen deutlich entschärft wurde, wurde man vor nicht allzu langer Zeit noch mit dem Spruch „Kraft durch Krieg“ begrüßt, mit dem man sich offensichtlich auf das nationalsozialistische Motto „Kraft durch Freude“ bezog. http://tinypic.com/view.php?pic=3zk9ky9. Die Emailadresse der Band (smr1488@XXX.com) enthielt das Kürzel „14/88“, eine in der neonazistischen Szene weit verbreitete Grußformel. http://de.wikipedia.org/wiki/Fourteen_Words. Im Februar 2007 wurde von dem einschlägigen Label „Barbarossa Records“ die Veröffentlichung eines Musiksamplers mit diversen rechtsextremen Musikgruppen (wie „Blutstraße“, „Civil Disorder“, „Hate Soldiers“ usw.) – darunter auch „Permafrost“ – unter dem Titel „Tatort Anhalt“ angekündigt. Der Tonträger ist bis dato offenbar noch nicht erschienen. Auch „Permafrost“ kündigten unter „Neuigkeiten“ auf ihrer Homepage an, dass man zwei Lieder zum Tonträger des Labels „Barbarossa Records“ beitragen werde. http://tinypic.com/view.php?pic=2a91xs5. Im Verfassungsschutzbericht 2003 des Bundeslandes Sachsen-Anhalt wird dieses Label als „rechtsextrem“ bezeichnet. http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/fileadmin/Elementbibliothek/Bibliothek_Politik_und_Verwaltung/Bibliothek_Ministerium_des_Innern/PDF_Dokumente/Verfassungsschutz/verfbe_03.pdf

Auf dem Tonträger „Live in Zeitz“ der Band „Permafrost“ werden Coverversionen von Liedern der neonazistischen Musikgruppen „Absurd“ (Liedtitel: „Colours of Autum“ und „Der große Tod“) und „Die Lunikoff-Verschwörung“ (Liedtitel: „Lenker der Schlachten“) geboten http://i12.tinypic.com/3zbfjur.jpg . Letztere Band bestand unter anderem aus dem Sänger der Band „Landser“, Michael Regener. Die Gruppe wurde letztinstanzlich im März 2005 vom Bundesgerichtshof als erste Musikband zur kriminellen Vereinigung erklärt. In dem gecoverten Lied heißt es: “(…) Germanenland du liegst am Boden Getreten und geschmäht Wenn auch deine Feinde lachen Es ist noch nicht zu spät Noch gibt es Arier Die zu den alten Göttern stehn Wir werden siegen Oder nach Walhalla gehen (…)”.
Im Verkaufsangebot auf der Bandhomepage fand sich auch ein Bandaufkleber mit der Aufschrift „Vernichtet den Untermenschen“. Auf der Linkseite werden diverse Homepages von neonazistischen Labels und Webzines wie „Aryan Music“, „Nebelfee Klangwerke“, „Donnerschlag Records“, „No Colours Records“ usw. verlinkt. http://tinypic.com/view.php?pic=2s7fm0x
In Hinsicht auf gemeinsam mit rechtsextremen und neonazistischen Bands durchgeführte Konzerte können „Permafrost“ schon auf einige Erfahrung verweisen: Am 03. Februar 2007 trat die Band in Borau zusammen mit den Bands „Blutrache“, „Suicide Solution“, „Totenburg“ und „Forgotten Darkness auf. Eine Woche später folgte ein Konzert mit „Nachtfalke“, „Blutrache“, „Krater“ und „Suicide Solution“. http://tinypic.com/view.php?pic=3zr3hp1

Im Interview mit der einschlägigen Szene-Postille „A-Blaze“ wird der Bandgründer und Sänger „Porcus“ nach seiner Meinung zum „National Socialist Black Metal“ (NSBM) gefragt und steht ganz offen zur nationalsozialistischen Ideologie:
Interviewer: „Was haltet Ihr dann von den derzeitigen Trends in der Szene, wie zum Beispiel Pagan Metal, NSBM usw.?“
„Porcus“: „(…) NSBM existiert für mich nicht, Black Metal ist nicht sozial! Allerdings gibt es ein Paar (sic) interessante Thesen aus der alten Zeit, welche mir doch sehr zusagen! Ich würde diese Auswüchse des Black Metal auch nicht als Trend bezeichnen, es ist viel mehr die persönliche Weltanschauung der Individuen in den Gruppen. Welche ich als weltoffener, freiheitlich denkender Mensch natürlich unterstützenswert finde. Diese ganze Hetzjagd von Links finde ich lächerlich! Ein Artikel im ROCK HARD oder METAL HAMMER würde mich jedenfalls nicht bekehren können! An dieser Stelle möchte ich mich auch gleich noch bei Indymedia für die kostenlose Werbung bedanken!“ („A-Blaze“, Ausgabe 2, 2007)
Als Aushilfskraft am Schlagzeug bei Konzerten konnten „Permafrost“ eine im neonazistischen Flügel der Black Metal Szene „prominente“ Person gewinnen: Denis Schoner alias „Herr Rabensang“. Schoner ist in derselben Funktion auch bei der neonazistischen Gruppe „Absurd“ aktiv, auch ist er der Gründer einer weiteren Neonazi-Band – „Totenburg“ -und Mitglied bei weiteren einschlägigen Gruppen wie etwa „Menneskerhat“.

Der jüngste Tonträger von „Permafrost“ ist eine Split-Veröffentlichung mit der Band „Blutrache“, die 2008 bei dem Neonazi-Label „Nebelfee Klangwerke“ („Nebelklang“) erscheinen soll. „Blutrache“, deren Schlagzeuger „Porcus“ von „Permafrost“ ist, stehen bei dem genannten braunen Label unter Vertrag. Bei einem Konzert im Februar 2007 in der Gegend von Wolfsburg konnte die 2004 gegründete Band mit Coverversionen von Liedern der Band „Absurd“ punkten. Im Juni 2007 spielte die Band im Gasthof Göb in Gremsdorf (Bayern) zusammen mit den NS-Bands „Absurd“, „Finis Gloria Dei“ und „Blessed in Sin“. Hingegen war ein Konzert im November 2006 in Thüringen weniger von Erfolg gekrönt: Die Veranstaltung, bei der die Bands „Blutrache“, „Forgotten Darkness“ sowie die NSBM-Bands „Inferno“ und „Othar“ auftreten sollten, wurde von der Polizei aufgelöst

Auch die Band „Annihilation 666“ dürfte sich intensiv mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzen, zumindest heißt ein Lied der Gruppe „Kristallnacht“ – offensichtlich in Anspielung an die antisemitische Pogromnacht der Nationalsozialisten am 09. November 1938. Vergangene Konzerte werden auf der „Myspace“-Seite der Band als „Past Pogroms“ („Vergangene Pogrome“) bezeichnet. Ins Bild passt, dass der Sänger der Band – laut einem Beitrag in einem Metalforum – bei einem Konzert in Trier im März 2008 mit einer auf den Bauch gemalten SS-Rune auftrat.

Ursprünglich sollte statt der Band „Blutrache“ die 1999 gegründete Leipziger Band „Kankra“ auftreten, diese sagte dann jedoch ab. Auch diese Band macht durch einschlägige Aussagen auf sich aufmerksam: Im Gästebuch des britischen Neonaziprojektes „Order of Terror“ grüsst Bassist „Aratron“ mit „88“, einem Zahlencode, der von Neonazis als Abkürzung für „Heil Hitler“ verwendet wird. Im Gästebuch des im Juli 2007 wieder belebten Labels „Darker than Black“ von „Absurd“-Ex-Schlagzeuger Hendrik Möbus ist die Band „Kankra“ mit dem gleichen Gruß vertreten. Auf einem Foto posiert „Aratron“ mit einem T-Shirt mit der Aufschrift „N.S.B.M.“ in Verbindung mit einem von einem Sonnenrad umgebenen „Wotansauge“, letzteres ist das Symbol der Neonaziorganisation „Allgermanische Heidnische Front“.

Keine Bühne für rechte Musik
Stadt verbietet Konzert mehrerer Bands

SuhlDrei Wochen nach der Tagung der rechtsextremen „Gesellschaft für freie Publizistik“ auf dem Ringberg hat die Stadt ein geplantes Konzert mit rechtsgerichteten Musikgruppen am 3. Mai in Suhl verboten.

In einem offenen Brief, der auch Freies Wort zuging, bittet der Verfasser OB Jens Triebel und die Verantwortlichen der Stadt das Konzert mit diversen Gruppen der rechtsextremen Szene, darunter die einschlägig bekannte Band „Permafrost“ im „Bunker“, über dem Club „V8“ in der Friedrich-König-Straße, zu verhindern. „Im Sinne eines demokratischen Rechtsstaates sollte man alles tun, um derartigem Gedankengut keine Bühne zu bieten“, heißt es in dem Schreiben, in dem zudem Informationen über die Gruppen gegeben werden.

Durch das Ordnungsamt der Stadtverwaltung wurde dem in Thailand lebenden Besitzer des Objektes ein Veranstaltungsverbot ausgesprochen, teilte OB Jens Triebel gestern Abend in einer kurzen Information dem Stadtrat zu diesem Sachverhalt mit. Die Betreiberin des Clubs wurde über dieses Veranstaltungsverbot informiert. „Zugleich wurde deutlich gemacht, dass die Stadt auch künftig keine Veranstaltungen mit rechtsradikalen Bands dulden wird“, sagte Triebel.

Darüber hinaus ist die Polizei eingeschaltet worden, die das verhängte Veranstaltungsverbot bei Zuwiderhandlungen auch strikt durchsetzen will. Auch das Bündnis für Demokratie und Toleranz, gegen Rechtsextremismus ist über die Lokale Koordinierungsstelle über die geplante Veranstaltung informiert. vat

http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/suhl/suhllokal/art2440,802801, 24.04.2008

Rechte Musik wurde vom Betreiber längst abgelehnt
„Es gab keinen Vertrag“, sagt Susanne Kremer

SuhlDie Stadt Suhl habe kein Verbot eines Konzerts mit rechtsextremen Musikgruppen am 3. Mai im „Bunker“ ausgesprochen, stellt die Betriebsleiterin des Clubs „V8“, Susanne Kremer, in Reaktion auf die Aussage von OB Jens Triebel am Mittwochabend vor dem Stadtrat klar. „Ein solches Verbot ist nicht erforderlich, weil das Konzert bereits vom Betreiber der Einrichtung unmittelbar nach einer Anfrage vor sechs Wochen abgelehnt wurde und es gar keinen Vertrag gab“, sagt sie. Nach Eingang der Anfrage durch den „Rockmusikverein“, der den „Bunker“ als nichtöffentliches Vereinslokal angemietet hat, habe der Rechtsanwalt des Hauses die Gruppen überprüft und dem Betreiber daraufhin empfohlen, diesem Konzert u.a. mit „Permafrost“ nicht zuzustimmen. So habe man auch entschieden, sagt Kremer. Dies sei bereits bei einer Begehung mit Ordnungsamtsleiter Hermann Ritz und Vertretern der Polizei festgestellt worden. Den Veranstalter habe man aufgefordert, die Werbung für das Konzert einzustellen.

„Sowohl ich als auch mein Personal distanzieren sich entschieden von jeglicher Nähe zu rechtsextremistischen Gruppierungen“, so Kremer, die den nach einem ausgestellten V8-Motor benannten Club seit Anfang Dezember 2007 betreibt. Ebenso weist sie Gerüchte zurück, wonach der Biker-Club „Stahlpakt MC“ in den Betrieb des Hauses involviert sei, das dem heute in Thailand lebenden, früheren Betreiber der Tabledancebar „Moonlight“ gehört. Zwar seien auch Biker unter den Gästen der gastronomischen Einrichtung, räumt Kremer ein. „Allerdings sind Kutten und Symbole im Haus tabu.“ vat

http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/suhl/suhllokal/art2440,803682, 26.04.2008

23
Apr
08

Neonazi-Versand aus Oberösterreich polizeilich eingestellt?

Seit dem Jahr 2007 existierte in Oberösterreich ein neonazistisches Tonstudio mit eigenem Online-Tonträgerversand. Der Bad Ischler Lukas A. hatte sich auf die Produktion und den Vertrieb von Tonträgern von „Blackmetal“-Musikgruppen spezialisiert, wobei der Schwerpunkt auf extrem rechte Vertreter des Genres gelegt wurde. Der Begriff „Black Metal“, eine Spielart des Heavy Metal, wird für Musikgruppen verwendet, deren Image, Auftreten und Texte eine Verbindung satanischer, heidnischer oder misanthropischer Elemente aufweisen, im extrem rechten Flügel der Szene kommt es zur Vermischung mit Antisemitismus, Rassismus und neonazistischer Ideologie.

In der kurzen Zeit des Bestehens hatte A. mit seinem Label „Racheschwur Records“ rund 30 Tonträger von zum Teil einschlägigen Musikgruppen veröffentlicht, weitere waren geplant.

Auf der Homepage von „Racheschwur Records“ konnte mensch kürzlich noch Tonträger von Bands wie „Aryan Art“ oder „Hakenkreuz Nocturna“ erwerben. Ein Beispiel für einen bereits veröffentlichten Tonträger ist jener eines US-amerikanischen Neonazis, der unter dem Namen „Wervolf“ (sic!) ein Soloprojekt betreibt. Das erste Lied auf dem von „Racheschwur Records“ produzierten Tonträger heißt „Aryan Black Metal“. Ein Lied auf einem Tonträger der Band „Waffen“ heißt „Piss on the grave of the jews“. Die jüngste Veröffentlichung erfolgte zu Ehren der bekanntesten deutschen „National Socialist Black Metal“-Band, „Absurd“. Auf dem Tonträger finden sich Lieder von zahlreichen einschlägigen Musikgruppen, darunter auch zwei österreichische: Die Wiener Band „Obskene Sonare“ und die ebenfalls 2007 gegründete Band von A., „Pestschwadron“, die er mit zwei weiteren jungen Männern betreibt.

„Pestschwadron“ bezeichnen ihren Stil als „völkischen Black Metal zur Zerstörung des Christentums“. Auf einer Grußkarte in einem „Myspace“-Gästebuch, die mit Runen und einer „Schwarzen Sonne“ versehen ist, steht geschrieben: „Grüsse aus der Ostmark wünschen Pestschwadron“. Ein Bandkollege von A. betreibt unter dem Namen „MG 42″ ein musikalisches Soloprojekt, das mit Liedern wie „Volk ans Gewehr“, „Totenkopf Terror“ und „Genickschuss Korps“ aufwartet, der einzige Tonträger ist auf 88 („88“ = 2 Mal der 8. Buchstabe des Alphabets = Abkürzung für „Heil Hitler“, Anm.) Stück limitiert.

„Racheschwur Records“ ist nicht der einzige österreichische Musikversand, der braune Bands vertreibt, es existieren einige „unpolitische“ Versände, die ebenfalls mit der Verbreitung von rassistischem und neonazistischem Gedankengut Geld verdienen. Seit kurzem ist der Betreiber von „Racheschwur Records“ zumindest per Emailkontakt nicht mehr erreichbar, die Versand-Homepage ist jedoch nach wie vor online. Laut einem Eintrag auf einer einschlägigen Internetseite hat die Polizei das Angebot des Versandes beschlagnahmt, worauf A. den Versand einstellen mußte.

23
Apr
08

Neonazi-Band „Race War“ wieder aktiv

Am 22. März 2008 fand zwischen Venedig und Vicenza in Nord-Italien ein von der italienischen Neonazi-Organisation „Veneto Fronte Skinheads“ veranstaltetes Konzert mit diversen einschlägigen Bands wie „Estirpe Imperial“, „Brutal Attack“, „Bully Boys“ usw. statt. Das Konzert wurde laut Angaben aus Szenekreisen von rund 2000 Personen besucht und gehört somit wohl zu den größten Neonazi-Konzertveranstaltungen Europas. Dies ist nur aufgrund der weitest gehenden polizeilichen und behördlichen Toleranz möglich, welche auf der Homepage der Veranstalter auch betont wird: „Es braucht Monate um so eine Veranstaltung zu organisieren, von den nötigen Erlaubnissen und Garantien von der Polizei und lokalen Behörden ganz zu schweigen (…) “ (Stellungnahme auf der Homepage der „Veneto Fronte Skinheads vom 23.03.2008).

Mit dabei bei dem Konzert war auch eine deutsche Band, die unter dem Pseudonym „Heiliger Krieg“ angekündigt wurde. Bei näherer Betrachtung des Konzertflyers und Recherche auf einschlägigen Internetseiten konnte mensch nur zu dem Schluss kommen, dass es sich bei „Heiliger Krieg“ um die Gruppe „Race War“ handelt. Ein Lied der Band heißt „Heiliger Krieg“, das Pseudonym auf dem Flyer ist mit den Worten „Stimme des Blutes“ hinterlegt, der Titel eines 2005 veröffentlichen, in Deutschland indizierten Tonträgers.

Ein Gerichtsverfahren gegen die im Jahr 2000 gegründete deutsche Band im Jahr 2006 führte zur Erklärung der Gruppe zu einer „kriminellen Vereinigung“, ähnlich wie bei „Landser“. Die Bandmitglieder wurden zu Bewährungsstrafen verurteilt und distanzierten sich von ihren Taten. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Race_War) Da verwundert es natürlich, dass die Gruppe nun unter einem anderen Namen (und vermutlich nicht in der vollständigen ursprünglichen Besetzung) wieder auftritt, es steht zu Vermuten, dass es sich hier um einen Verstoß gegen die Bewährungsauflagen handelt.

Mitte April stellte der SPD-Abgeordnete Stephan Braun diesbezüglich eine „kleine Anfrage“ mit folgenden Fragestellungen an die Landesregierung von Baden-Württemberg:
„1. Welche Erkenntnisse liegen der Landesregierung und dem Verfassungsschutz über aktuelle Aktivitäten der Neonaziband „Race War“ und deren Musikern vor, die im November 2006 vom Landgericht Stuttgart wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung zu Bewährungsstrafen verurteilt worden sind?
2. Trifft es zu, dass am 22. März 2008 zwischen Veneto und Vicenza in Norditalien ein von der italienischen Neonazi-Organisation „Veneto Fronte Skinheads“ organisiertes Konzert stattgefunden hat, bei dem eine deutsche Band unter dem Namen „Heiliger Krieg“ aufgetreten ist?
3. Trifft es zu, dass es sich bei der Band „Heiliger Krieg“ um die Neonaziband „Race War“ handelt, bzw. dass Musiker von „Race War“ beim Auftritt von „Heiliger Krieg“ beteiligt waren?
4. Falls ja: war dieser Auftritt strafrechtlich relevant oder nicht und ggf. aus welchen Gründen?
5. Sind weitere Auftritte der Band „Heiliger Krieg“ bekannt und falls ja: wann und wo und bei welcher Veranstaltung und waren diese Auftritte strafrechtlich relevant oder nicht und ggf. aus welchen Gründen?“




Auf dieser Seite gehts darum, rechtsextreme und neonazistische Aktivitäten in der Metal- und Neofolk-Szene sowie in anderen Subkulturen aufzuzeigen und über einschlägige Bands, Labels usw. aber auch über antifaschistische Gegenaktivitäten zu informieren. Kontakt:

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