Archiv für Mai 2007

31
Mai
07

Halgadom (D) – Bandbeschreibung

In einem Interview zeigt Frank Krämer, Frontmann der neonazistischen Band „Halgadom“ und Gründungsmitglied der Rechtsrockband “Stahlgewitter“, ganz offen sein Weltbild: “Die Zerstörung ist bereits im vollen Gange! Kulturell (Amerikanismus) als auch biologisch (Rassenmischung). (…) Um zu retten, was noch zu retten ist, wäre natürlich ein Bürgerkrieg das sinnvollste”, postuliert er im neonazistischen Fanzine „Blutskampf“ (Dornbusch/Killguss 2005. Unheilige Allianzen – Black Metal zwischen Satanismus, Heidentum und Neonazismus, Seite 121).

Auf dem Tonträger „Freundeskreis der Heimatverbundenen Germanen: Mit uns oder gegen uns!“, das von dem einschlägigen Label „Nebelfee Klangwerke“ produziert wurde, findet sich die Band „Halgadom“ neben anderen neonazistischen Bands wie „Absurd“, „Magog“, „Totenburg“, usw. (Dornbusch/Killguss, Seite 157).

Auch auf dem von dutzenden Neonazigruppierungen und -organisationen im Rahmen des sog. “Projekt Schulhof” produzierten Tonträgers “Anpassung ist Feigheit”, der tausendfach an Schulen verteilt werden sollte, sind “Halgadom” neben einer Reihe weiterer Neonazi-Bands vertreten (mehr dazu siehe hier: http://www.turnitdown.de/212.html, http://www.turnitdown.de/579.html).

Sebastian Schauseil, ehemaliges Mitglied der NSBM-Band “Absurd”, war bis vor kurzem der Sänger der Band „Halgadom“. Nun wurde er vom Frontmann des rechten Black-Metal-Projektes “Leichenzug” abgelöst.

Die Texte der Band “Halgadom” sind eindeutig in ihrer Aussage: „Hart im Überlebenskampf, Wotans Krieger wie gebannt. (…) Der Boden verbrannt, der Hain war tot, die Erde hat getrunken – germanisches Blut. Rasend vor Hass und ohnmächtiger Wut, verschwören sie sich der Racheglut. (…) Für Germanien in die Schlacht, zu der man sie erkoren hat. Die 14 Worte waren ihr Gesetz, sie glaubten daran, bis zu letzt. (…) Treu wie eine Bruderschaft, voran treibt und des Blutes Kraft. Zu schützen Land und eigene Art“, heisst es im Song „Wotans Krieger“ (Dornbusch/Killguss, Seite 175-176).

„14 Worte“ steht übrigens für den rassistischen Spruch: „We must secure the existence of our people and a future for White children“. Unter den Kommentaren zu einer CD-Rezension des Halgadom-Tonträgers „Sein Und Werden“ auf der Homepage des Österreichen Metal-Online-Magazins „Earshot“ verteidigt Frank Krämer die „14 Worte“: „(…) Auch die oft zitierten 14 Worte beziehen sich nicht auf Politik, sondern wenden sich gegen das Aussterben eines Volkes. Die Indianer sollten sich die 14 Worte zu Herzen nehmen (…).

 

Auch die uralte Mär von den „Autobahnen Hitlers” (siehe dazu z. B. hier: Link. Besonders zu beachten ist, dass die NSDAP vor 1933 Pläne zum Bau von Autobahnen torpedierte!) wird von Frank Krämer bemüht: „ (…) bist Du eigentlich schon mal Autobahn gefahren? Die meisten hat Adolf gebaut (…). In einem aktuellen Interview mit dem rechtsextremen „Rock Nord“-Magazin spricht Krämer in einer Art und Weise über seiner Meinung nach „überflüssige Existenzen“, die an die Eugenik-Diskussion vor und während dem Nationalsozialismus erinnert: „(…) Überflüssige Existenz (sic!) werden künstlich erhalten wodurch die Irrenanstalten aus allen Nähten platzen. Immer weniger produktive Menschen müssen für eine immer größer werdende Zahl von unproduktiven Menschen schuften. Um zu erkennen daß das auf Dauer nicht funktionieren kann braucht man nicht studiert haben. Alles im Namen von Demokratie und Humanismus. Ein System in dem solche Zustände gedeihen und genährt werden, sollte sich selbst die Frage stellen ob es nicht dem Wohle der Menschheit dienlich wäre, lieber abzudanken.“

 

In seinem Online-Versand „Sonnenkreuz“ bietet Krämer eine Reihe von braunen Tonträgern – beispielsweise von der Naziband „Aryan Art“. Laut der Homepage der griechischen NS-Blackmetal-Band „Der Stürmer“ sollen „Halgadom“ auch auf einem Compilation-Sampler des Nazilokals „Club 88“ gemeinsam mit anderen Nazibands wie „Lunikoff“ und „Words of Anger“ vertreten sein. Die Verkaufserlöse sollen der neonazistischen „Hilfsgemeinschaft für nationale Gefangene“ bzw. dem Kriegsverbrecher Erich Priebke zur Verfügung gestellt werden.

 

 

31
Mai
07

“Dunkelheit-Festival” mit extrem rechten und neonazistischen Black-Metal-Bands (Deutsch/Englisch)

Ende August/Anfang September plant das Österreichische Black Metal Label „Silent Booking“ (Philipp Poyer, Robert Schupitta) in Kooperation mit den personell quasi identen Blackmetal-Initiativen „Blackmetal.at“ und „Ashen Productions“ zum zweiten Mal das sogenannte „Dunkelheit Festival“. Im Jahr 2005 hatte es österreichweites Aufsehen um das Festival gegeben, weil sich unter den auftretenden Bands Vertreter des extrem rechten bis neonazistischen Flügels der Blackmetal-Szene befanden. Mit dabei hätte etwa die deutsche Band „Nachtfalke“ sein sollen, die sich selbst als „NS Viking Metal“ bezeichnet und deren Frontmann die Deutschen als „Herrenrasse“ betitelte. Der Auftritt dieser Band musste nach Protesten abgesagt werden. Das Konzert, das ursprünglich in einem Steinbruch (im Besitz des Vaters von Robert Schupitta) in Niederösterreich stattfinden sollte, wurde nach Graz verlegt, wo sich ein Lokal fand, das kein Problem mit einschlägigen Bands hatte. So konnte z. B. die italienische Band „Gosforth“ auftreten. Der Sänger und Bassist der Band meinte etwa über den italienischen Faschistenführer Mussolini, dass er ein Mann sei, der für Italien viel getan hat.

 

 

Nachdem man das für 2006 in Wien geplante „Dunkelheit“-Konzert „aufgrund der hohen Desinteresse (sic!) und/oder total überteuerten Gagen diverser Bands und durch die in letzter Zeit sehr schlecht besuchten Konzerte“ rasch wieder abgesagt hatte, wurde nun das tschechische Brünn/Brno als neuer Veranstaltungsort für das nächste Festival gewählt. Auch diesmal bewegen sich einige der auftretenden Bands mehr oder weniger im rechtsextremen bis neonazistischen Spektrum der Blackmetal-Szene. Ein Satz, der auf der “Dunkelheit”-Homepage geschrieben steht, verkommt angesichts der auftretenden Gruppen zur Bedeutungslosigkeit: “Dunkelheit is a non-political Black Metal Festival and has nothing to do with national socialist stuff (NSBM)”.

Die polnische Band „Infernal War“ (auch bekannt unter dem Namen „Infernal SS“) ist eindeutig als neonazistisch zu klassifizieren. Der Sänger, der sich „Warcrimer“ nennt, grüsst in einem Interview etwa mit „Sieg Heil“. Über die moderne Gesellschaft meinen „Infernal War“, dass diese die Gaskammer verdiene. Zwei Mitglieder von “Infernal War” spielen auch in der bekannten NSBM-Band “Thunderbolt”, die ebenfalls beim Festival auftreten soll.

 

Der Sänger der bei „Ashen Productions“ unter Vertrag stehenden Band „Silva Nigra“, der sich „Ulvberth“ nennt, bezeichnet in einem Interview den Nationalsozialismus als sein „inneres Gedankengut“. Der Nationalsozialismus sei „richtige Lebensideologie in dieser korrupten Welt“. „Probleme mit Juden, Zigeunern“ hätten während dem Zweiten Weltkrieg gelöst werden können. Auch die Band „Sekhmet“ dürfte sich intensiv mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzen. Zumindest hat ein Lied auf ihrem Tonträger “Victims of the Cult” (2005) den Titel “Zyklon B”.

 

Sven-Erik Kristiansen von der schwedischen Band „Shining“ sorgte im Februar 2007 für einen Skandal, indem er bei einem Konzert mit einem in die Stirn eingeritzten Hakenkreuz auftrat. Die deutsche Band „Eternity“ machte in der Vergangenheit durch Auftritte bei Neonazikonzerten, durch Liedbeiträge auf einschlägigen Samplern und durch rassistische Aussagen in Interviews auf sich aufmerksam. Der Sänger von “Inferno” mit dem Pseudonym “Adramelech” beschreibt in einem Interview, wofür die Band steht: “Die Musik ist aggressiver, grimmiger Slawischer Black Metal für die Krieger des Weißen Europa und der Arischen Elite”. (Interview mit dem “Mirkwood” Online Zine, 2002).

 

Schlussendlich soll auch die Band „Stormnatt“ von Robert Schupitta und Philipp Poyer auftreten. 2004 gab es ein gemeinsames Konzert mit der neonazistischen Band „Absurd“, mehrere Tonträger wurden bei einschlägigen Labels wie „Eichenlaub Propaganda“ produziert.

 

Mit den genannten Bands wird das rechtsextreme Milieu innerhalb der Blackmetal-Szene genauso bedient wie mit den einschlägigen Tonträgern, die (neben unpolitischen Tonträgern) im Online-Shop des Labels „Ashen Productions“ von Robert Schupitta aus Korneuburg angeboten werden. Ein Beispiel ist der Tonträger „A New Race for a New World“ der französischen „National Socialist Black Metal“-Band „Ad Hominem“. Schupitta streitet jedoch ab, neonazistischen Black Metal anzubieten: ” (…) Wahr ist, daß in meinem Mailorder zahlreiche Tonträger zu finden sind, die Political Correctness – Ansprüchen nicht unbedingt gerecht werden dürften. Ebenso wahr ist aber auch, daß auf keinem dieser Tonträger explizit politische oder gar strafrechtlich relevante Inhalte propagiert werden (…). Diese Aussage verwundert, wenn man etwa den Text eines Liedes der Band “Clandestine Blaze” auf einem Tonträger, der von Schupitta angeboten wird, betrachtet: “(…)In Chambers Full of Zyklon-B jews Cry For god (…)” heisst es in dem Lied “Chambers”.

 

Im September 2007 ist ein weiteres – von „Silent Booking“ organisiertes – Konzert mit einer einschlägigen Band geplant. Dann soll im Wiener Metal-Lokal „Escape“ die finnische Band „Horna“ auftreten. Für den Gitarristen der Band „bedeutet der Nationalsozialismus, stolz auf sein eigenes Erbe und sein eigenes Land zu sein, an die Waffenbrüder zu glauben sowie an jene Werte zu glauben, die jeden fremden Einfluss oder Religion ausschließen“.

In the End of August/beginning of September the Austrian Black Metal Label „Silent Booking“ (Philipp Poyer, Robert Schupitta) in cooperation with „Blackmetal.at“ and „Ashen Productions“ (same staff like „Silent Booking“) plans the so called „Dunkelheit Festival“ for the second time. In 2005 the first concert in Austria caused a stir, because there were some extreme right and neo nazi black metal bands among the performing bands. One of the bands was the German music act „NACHTFALKE“. The leader of „Nachtfalke“ is Tino Mothes. In an interview he said: „We, the Germans, are the master race. We have to do all to bar the mob from getting the predominance, because in some way i have the sense, that the German human dies out, and that all bogs in a huge multicultural cloaca. Must that be?“. Mothes calls his band „NS[National Socialist, remark)-Viking Band“. The show of „Nachtfalke“ at the Dunkelheit 2005 had to be cancelled after protests. Because ot the problems the concert was moved to an other place where it could happen. The italian band „Gosforth“ played there. The vocalist and bassist of the band told about the Italian fascist leader Mussolini, that he is a man, who has done a lot for Italy.

 

This year the „Dunkelheit Festival“ shall take place in Brno, Czech Republic. Again, some extreme right and neo nazi bands shall play there. Regarding the bands, it is absurd to read the following statement on the Homepage of the „Dunkelheit Festival“. “Dunkelheit is a non-political Black Metal Festival and has nothing to do with national socialist stuff (NSBM)”.

The Polish band „Infernal War“ is also known as „Infernal SS”. „SS” means the german word
„Schutzstaffel”. The Schutzstaffel (”defense squadron”), or SS, was a large paramilitary organization that was a principal component of the Nazi party. In an interview the vocalist of the bands greets with the nazi greeting „Hail Victory“. The vocalist of the band „Silva Nigra“ calls the National Socialism his „inner idea“ and says: „National Socialism is true life ideology in this corrupt world! But new NS ideology, no anti-slaw ideology from A. Hitler. Many errors were canceled during second world war, but problems with Jews, gipsy could be solved!“. One Songtitle of the band „Sekhmet“ is „Zyklon B“. The German band „Eternity“ played on neo nazi concerts and made racist statements in interviews. The vocalist of the Czech band „Inferno“ speaks about the music of his band: The music is aggressive furious Slavonic Black Metal for the warriors of white Europe and the Aryan elite.”

20
Mai
07

“Wolfszeit-Festival” in Neustadt/Coburg mit dubiosen Bands

Auf der Homepage des „Wolfszeit Festivals“, das vom 28. bis 29. September 2007 im „Lindenhof“ in Neustadt/Coburg stattfinden soll, gibt es ein Bild, auf dem „Pagan Metal gegen Faschismus und politische Gewalt“ steht. Der Veranstalter positioniert sich somit zwar gegen einschlägige Tendenzen, dennoch wird der Auftritt von einigen dubiosen Bands angekündigt. Das Festival wird u. a. vom „Nordahl Versand“ präsentiert. Dieser Versand bietet in seinem Shop diverse Bücher von extrem rechten Autoren an. Darunter ist ein Buch mit dem Titel „Runenkunde“ von Edmund Weber aus dem Jahr 1941, für dessen Neuauflage der NPD-Anwalt und rechtsextreme Multifunktionär Jürgen Rieger das Vorwort geschrieben hat. Auf diese Tatsache wird beim Nordahl Versand gesondert hingewiesen. Auch Bücher des rechtsextremen Grabert-Verlages und ein Buch des SS-Runen-Forschers Walter Blachetta finden sich im Programm des „Nordahl-Versandes“. In diesem Buch bezeichnet er das Sonnenrad, das auch im Boden des “SS-Obergruppenführersaales” der Wewelsburg eingelassen ist, als “Zeichen der Vollendung”. Im Vorwort zu seinem Buch schreibt Weber, dass sich die SS und die HJ die „jüngere Sonnenrune als Sinnbild siegender Kraft zum Abzeichen erkoren haben“.

In einem aktuellen Statement des Versandes (siehe Kommentare) wird nun die Frage “Nordahl Versand = Nazi Versand?” aufgeworfen. Diese Frage ist von fightfascism jedenfalls nie in dieser Form gestellt worden. Wir haben lediglich angesichts des Buchangebotes “Schnittstellen zum Rechtsextremismus” festgestellt. Der Versand wurde von uns weder als “rechtsextrem” noch als “Naziversand” bezeichnet. Das Anbieten von Büchern aus dem einschlägigen “Grabert”-Verlag wird vom “Nordahl Versand” u. a. folgendermaßen begründet: “Man mag uns verzeihen, wenn bei uns nicht sofort die Alarmglocken klingeln, wenn wir z.B. den Namen “Jürgen Rieger” lesen (gibt es lt. Telefonbuch.de ca. 119 x in Deutschland), oder dass wir nicht sofort wissen, wie der
“Grabert-Verlag” politisch einzuordnen ist.

Versände, die solche Bücher anbieten, müssen wohl damit rechnen, in ein schlechtes Licht zu geraten. Gerade Versänden, die thematische Artikel zu Paganismus, Runen und Odinismus anbieten, sollte bewusst sein, dass diese Themen von der braunen Szene für ihre Zwecke missbraucht werden.

Direkt beim Konzert soll es offenbar einen Verkaufsstand des niederländischen Neonazi-Labels “Heidenshart” geben, das von Arjan Peeks, der selbst in der NSBM-Band “Cultus” aktiv ist, betrieben wird. U. a. soll bei dem Konzert eine Neuerscheinung der Band “Cultus” erstmals erhältlich sein.

Heimdalls Wacht

Der Sänger der auftretenden Band „Heimdalls Wacht“ („Narhemoth“) bezeichnet sich in einem Interview selbst als „sozialkritisch“, womit de facto eine sozialdarwinistische Einstellung gemeint ist: „ (…) wir hassen diese Schwächlingsgesellschaft und haben eine starke Heimatverbundenheit (…). Positiv erwähnt Sänger „Narhemoth“ einige Bands aus der deutschen Blackmetal-Szene, die großteils dem neonazistischen Spektrum zuzuordnen sind: „Mittlerweile denke ich, dass insbesondere Deutschland eine noch relativ gute Szene hat. Man denke da an Bands und Projekte wie: Odal, Nachtfalke, Nargaroth, Absurd, Turisaz, Irmingot, Nox Pestes, Waffenweihe um nur einige zu nennen.“ (Interview mit dem „Midnightheart Online-Magazine“) Auch in einem anderen Interview werden als Beispiele für deutschen Blackmetal ausschließlich neonazistische Bands wie „Totenburg“, „Absurd“ und co. erwähnt. (Interview „Narhemoth“ mit dem Label „Todestrieb Records“, 2004).

Über „Heimdalls Wacht“-Tonträger, die bei den rechtsextremen/neonazistischen Labels „Christhunt Productions“, „Blutvergiessen“ und „Heidenshart“ produziert wurden, meint die Band lapidar: „Christhunt ist ein Black Metal Label, Blutvergießen auch, Heidens Hart auch, Warfront ebenso… Zudem allesamt sehr gute! Mit diesen arbeiten wir ausschließlich aus musikalischen Gründen zusammen bzw. vertreten einen ähnlichen Enthusiasmus bezüglich den Werten des Black Metals. Was“. (Interview mit dem „Evilized Webzine“, März 2007).

Auch die Produktion eines Tonträgers des Seitenprojektes „The Martyrium“ bei dem NSBM-Label „Nebelfee Klangwerke“ wird mit dem Hinweis, dass dies aus musikalischen und nicht-politischen Gründen passiert sei, verharmlost. Die Verwendung rechtsextremer und von Nazi-Symbolik wie z. B. eines Sonnenrades in einem CD-Booklet wird von der Band mit dem Verweis auf die „religiös-okkulte Bedeutung“ und den „ästhetischen Zusammenhang“ des Bildes mit dem Liedtext „Der Glanz der schwarzen Sonne“ verteidigt (Interview mit dem “Evilized Webzine“). In einem Interview erklärt „Narhemoth“ seine religiöse Einstellung: „Wir hassen die bestehende Gesellschaft, die auf Werte der jüdisch christlichen Gesellschaft aufgebaut ist“ (zitiert in Dornbusch/Killguss 2005, Seite 182).

Angantyr

Auch das dänische Musikprojekt „Angantyr“ soll bei dem Festival auftreten. In einem Interview auf seine Zukunftvisionen angesprochen, gibt der Frontmann, der sich “Ynleborgaz” nennt, zur Antwort, dass jeder sehen könne, wohin sich die Welt entwickle, “mit all den Juden-kontrollierten multirassischen multinationalen Firmen, die den letzten Tropfen reinen Blutes aus der Welt saugen”. Man habe jetzt dagegen aufzustehen. (mehr Infos zu dieser Band: http://fightfascism.wordpress.com/2007/05/13/angantyr-dk-bandbeschreibung-deutsch-englisch/)

Orlog

Im Schriftzug der Band „Orlog“ findet sich eine abgewandelte Form der “Tyr-” bzw. “Pfeil-Rune”. Die Tyr-Rune wurde bereits im Ersten Weltkrieg von diversen Jugendbünden, aber auch im Nationalsozialismus vielfach verwendet (zB. Hitler-Jugend, SA). Auch heute noch findet man das Symbol bei diversen rechtsextremen und neonazistischen Gruppierungen. Die Band zeigt sich generell fasziniert von der Ästhetik der Nationalsozialisten. Schon das Cover ihres ersten Tonträgers “Erfüllung” zeigt neben den genannten Runen die “Fahnenträger”-Statue des Bildhauers Josef Thorak (http://www.metal-district.de/ugcover/orlog_erfuellung.jpghttp://www.thirdreichruins.com/kunsthaus5a.htm).

Thorak war neben Arno Breker einer der erfolgreichsten und ein mit Aufträgen überhäufter Künstler des nationalsozialistischen Deutschlands. In einem Interview auf die Gestaltung des Tonträger-Beiheftes mit Bildern von Thorak-Werken angesprochen, zeigen ORLOG, welches Weltbild sie vertreten: “Es sind ja, wie gesagt, monumentale Werke, welche allein durch ihre Perfektion des Lebens den Betrachter in ihren Bann reißen. Zumindest geht es uns so. Und da die Kunst vor dem Jahr ‘45 des letzten Jahrhunderts aus unseren Köpfen gelöscht und ausgemerzt werden soll, wollten wir diesen Arbeiten unseren Tribut zollen. (mehr Infos zu dieser Band: http://fightfascism.wordpress.com/2007/04/29/september-2006-festival-mit-rechtsextremen-bands-in-innsbruck-aut/

Riger

Auch die Band „Riger“ soll auftreten. Die Band trat im Jahr 2003 zusammen mit der neonazistischen Band „Magog“ und der rechtsextremen Band „Eternity“ bei einem Konzert auf. Auf dem Cover ihres Tonträgers „HAMINGJA“ ist ein nur leicht verfremdetes Hakenkreuz abgebildet. http://www.turnitdown.de/211.html

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Obiger Bericht hat in den letzten Tagen eine Flut von Beiträgen und Kommentaren ausgelöst (siehe unten). Auch eine ausführliche Gegendarstellung von “Heimdalls Wacht” wurde inzwischen veröffentlicht, die im folgenden in ungekürzter und unkommentierter Form zu lesen ist. Hier auch noch der Link zu dem “Angantyr”-Interview, in dem die antisemitischen Äußerungen getätigt wurden, die entsprechende Textstelle wurde in der Zwischenzeit entfernt und durch “…” ersetzt: http://www.mourningtheancient.com/angan.htm. Im folgenden die Textstelle im Original (eine Sicherung des Interviewausschnittes und weitere einschlägige Aussagen von “Angantyr” sind hier abrufbar: http://neveragaindenyingtheirlives.wordpress.com/)

Interviewer: “To those with eyes to see, the world is indeed a cold and crumbling place. Society at large is a rotten, soulless beast preying on one another. Your thoughts on this world, its people and its future? Will things grow worse before better?”
Angantyr: “Of course it will, everyone can see where it’s going now, with all the Jew-controlled multiracial multinational companies sucking the last drops of pure blood out of the world. We have to take a stand! NOW!”

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Die Gegendarstellung von “Heimdalls Wacht”:

Wir, Heimdalls Wacht, haben uns entschlossen, all die Lügengeschichten, die in immer größerer Menge über uns besonders im Netz fluktuieren, nicht mehr länger hinzunehmen und auf diesem Wege eine offizielle Stellungnahme zu veröffentlichen. Dies ist auch deshalb notwendig, da von der offensiven Seite der “Aufklärer” anscheinend keine Stellungnahmen unsererseits erwünscht sind. So wurden Anfragen von uns bzw. Kommentare meist weder beantwortet, noch in irgendeiner Form veröffentlicht. Bisher haben wir es abgelehnt, im Netz mit eigener Präsenz aufzutauchen (Gründe werden weiter unten geklärt), doch sehen wir nun keine andere Möglichkeit mehr! Es wird auch weiterhin keine hierüber hinaus gehende Präsenz geben! Keine Downloads – kein Multimedia-Scheiß – kein Gästebuch!
Keine beschissene Selbstprofilierung in Porträts, Steckbriefen oder Bildern!
Keine Neuigkeiten – keine Diskographie! Ihr erfahrt hier nur soviel über uns, wie es für die Thematik relevant ist!

Es kann sein, dass einige Stellungnahmen krass klingen mögen, aber wir sind im Moment stinksauer! Damit müsst ihr leben – es wurde provoziert! Jetzt wird Klartext geredet! Kein nettes Herumgemauschel mehr!

Ideologie

Es ist schlimm genug, dass Black und Pagan Metal heutzutage in der medialen Öffentlichkeit via Internet abläuft und auch wir können schlecht verhindern, dass über uns geschrieben wird! Folglich bleibt uns nur der Weg auch (zumindest in einem gewissen Rahmen) an die Öffentlichkeit zu gehen, um irgendwelchen Denunzianten nicht das Feld zu überlassen. Es scheint ein neuer Sport geworden zu sein, sich irgendwelche Zitate aus dem Zusammenhang zu reißen, mit moralisch erhobenen, pseudo-politisch korrektem Finger auf Musikgruppen zu zeigen und deren Ruf zu untergraben! Dies tut man dann am Besten so, dass die Geschädigten keine Chance auf Richtigstellung der vergewaltigten Zitate bekommen (mittlerweile wurde uns zumindest im kleinen Rahmem in einem Fall zugebilligt Kommentare zu geben – immerhin etwas). Des weiteren geschieht dies selbstverständlich anonym, damit auch lustig ohne irgendwelche Bedenken mit Dreck geschleudert werden kann, ohne auch mal für falsche Aussagen grade stehen zu müssen, einer Gruppe die Möglichkeit geben könnte, ihren Ruf wieder rein zu waschen, oder sich bei eigener Schuld einfach mal zu entschuldigen!

Wir weisen dies mit Nachdruck von uns!
Wir weisen auch alle erhobenen Anschuldigungen mit ebenso großem Nachdruck von uns!
Glaubt solchen Menschen kein Wort! Einzig unseren eigenen Aussagen sind Glauben zu schenken! Wir verarschen hier keinen – wenn wir sagen, unsere Musik ist nicht politisch motiviert, dann ist sie es nicht! Ihr könnt uns glauben! Wir haben viel zu viel Ehre, um hier im großen Stil Lügen zu verbreiten, nur um uns als Wolf im Schafspelz zu verstecken. Wir sind Wölfe… aber nicht im politischen Sinne! Wir haben viel zu viele Freunde aus anderen Kulturkreisen, als dass wir uns von irgendwelchen Typen, die uns nicht mal persönlich kennen in eine bestimmte politische Ecke drängen lassen!

Für alle zum Mitschreiben:
POLITIK HAT IM SCHAFFEN VON HEIMDALLS WACHT KEINERLEI RELEVANZ UND FOLGLICH AUCH KEINEN PLATZ!
JEDER DER ETWAS ANDERES BEHAUPTET IST EIN DENUNZIANT UND LÜGNER!

Beweisführung a la Antifa aus deren Sicht:

  1. Heimdalls Wacht = germanischer Name, wir müssen vorsichtig sein
  2. Benutzen Runen und singen über Lokalpatriotismus = Oha, könnte gefährlich werden!
  3. Bringen bei Labels was raus, die wir als Nazis ansehen = Unentschuldbar, müssen auch rechts sein! Andere Erklärungen NICHT möglich!
  4. Benennen Musikgruppen, die für uns eindeutig Nazikram sind, als positiv. Zwar wird nicht näher erwähnt, ob musikalisch, ideologisch oder sonstwie, aber das ist doch mal eindeutig! = Definitiv auch rechts
  5. Öffentliche Ablehnung von Politik = Lippenbekenntnisse, die nicht ernst zunehmen sind
  6. Erklärung von Texten, Bandumfeld und Symbolik = Verharmlosung

Wenn für solche Leute, diese Kette einmal steht, kommt man da nicht mehr raus!
Um etwas genauer zu werden, gehen wir auf einige bislang strittige Punkte ein:

  1. Zusammenarbeit mit Labels:
    Diese geschieht einzig und allein aus Gründen der musikalischen Einstellung! Ob ihr es glaubt oder nicht! Es gibt keine anderen Gründe! Die Ansichten, wie Kunst produziert, vertrieben, vermarktet und generell beschaffen sein sollte, ist für uns das einzig relevante Auswahlkriterium! Was Labels neben der Beschäftigung mit unserer Musik noch machen, ist für uns nur bedingt von Wichtigkeit!
    Der einzige Vorwurf, der nicht aus der Luft gegriffen wäre, wäre der, uns politische Ignoranz vorzuwerfen! Dies ist in der Tat der Fall! Wir ignorieren Politik in der Musik (wo sie unserer Ansicht nach nichts zu suchen hat) und solange uns Partner bei der Zusammenarbeit nicht ihre politische Sicht aufdrängen, ist uns die Einstellung dieser egal! Wie gesagt: politisch!
    In musikalischer Hinsicht sind wir absolute Idealisten! Mit rein politischen Labels würden und werden nie zusammenarbeiten. Dazu kann man stehen wie man will! Wir halten es so! Nichts anderes ist wahr! Am erschreckensten ist die Art und Weise der “Berichterstattung” über uns und andere Leidensgenossen. Irgendwelche “Beweise”, die zudem meist auch noch falsch sind
    oder mindestens aus dem Zusammenhang gerissen wertend kommentiert werden, werden schamlos unters Volk gebracht, ohne dass die Denunzierten eine Möglichkeit der Kommentierung oder Richtigstellung bekommen! Wer gibt solchen Leuten das Recht, über uns, unser Leben und unser Schaffen zu urteilen, ohne auch nur ein Wort mit uns gewechselt zu haben oder uns überhaupt nur die Chance zur Kontaktaufnahme zu geben?
  2. Zusammenarbeit mit anderen Musikgruppen/-projekten
    Auch hier trifft dasselbe zu! Ob ein Musiker politisch rechts, links, rot, braun, grün ist, ist uns solange egal, wie er uns damit nicht auf den Sack geht! Für uns ist nur die Einstellung zur Musik relevant! Nur falls in aggressiver Art und Weise Aussagen getroffen würden, die auch unsere Musik in den Schatten stellen, würden wir von einer Zusammenarbeit mit diesem absehen.
    Wer “NSBM” macht, entscheiden wir im Zweifelsfall selber für uns und nicht irgendwelche szenefernen Penner oder gar ein Schundwerk an Literatur wie der Denunziantenschlager “Unsägliche Blamagen” (ich denke jeder weiß, was ich meine). Wenn jetzt irgendwelche Penner auf einmal beschließen, dass z.B. Gruppe X ne NSBM-Truppe wäre, was sie nicht ist, und ich es besser weiß,
    weil ich einfach mehr Ahnung von der Materie habe oder gar die Leute persönlich kenne, höre ich doch nicht auf, diese Gruppe zu hören, wenn ihr versteht was ich meine! Trotzdem wäre ich demnach plötzlich auch ein NSBMler, wenn ich mich positiv über die Gruppe äußern würde, weil irgendwer, der der Materie fern steht, dies beschlossen hat. Verdrehte Logik, in der Tat! Wem würdet ihr vertrauen: persönlichen Bekannten und eigenen Einschätzungen oder der meist haltlosen Kritik von szeneferner Seite?
  3. Nennung musikalischer Vorlieben
    Sollten wir in Gesprächen eine Nennung von Gruppen, die wir musikalisch präferieren, vornehmen, bedeutet dies nicht, dass wir politisch mit diesen Gruppen konform gehen. Was eigentlich jedes Kindergartenkind begreift, scheint hier erklärungsbedürftig zu sein. Ebensowenig, wie jeder Anhänger von Gruppen wie “Rage against the machine” Sozialist
    oder von Harald Juhnke Alkoholiker ist, sind Hörer von “Odal”, “Totenburg” oder “Absurd” politisch sofort dem rechten Lager zuzuordnen. Es scheint gänzlich ignoriert zu werden, dass es tatsächlich noch Leute gibt, denen die Musik und die diesbezügliche Einstellung im Vordergrund steht und nicht ein wie auch immer geartetes politisches Image einer Gruppe. Was für andere Szenen selbstverständlich ist, wird der unsrigen versagt!
    Bei Gruppen wie z.B. “Odal” oder “Irmingot” finden sich keine politischen Aussagen in Musik und Texten wieder. Warum zum Teufel sollte das Hören einer dieser Gruppen auf die politische Ausrichtung des Hörers schließen lassen (mal davon abgesehen, dass ich diese Gruppen eh nicht im NSBM-Sektor sehe)? Man kann doch auch Madonna hören ohne selber ne sexgeile Schlampe zu sein oder?
    Nebenbei bemerkt werden heutzutage Gruppen als NSBM gehandelt, die keine sind. Irgendwelche Pimmel haben mal das Gerücht in die Welt gesetzt und diese Gruppen tauchen immer wieder in solchen Kontexten auf (z.B. Waffenweihe oder Panzerfaust), weil jeder immer wieder über dieselben schlecht recherchierten Texte im Netz stolpert und einfach dort getroffene Feststellungen übernimmt!
  4. Verwendungvon mythologischen Symbolen
    geschieht einzig aus Gründen der Ästhetik und heidnischen Philosophie, NIEMALS aus politisch motivierten Hintergründen! NIEMALS! Zu solchen Zwecken werden wir keine magischen Symbole trivialisieren und profanisieren! Natürlich ist dies für gänzlich politisch und weltlich denkende Menschen nicht nachzuvollziehen.
    Dies kann ich verstehen – solange diese Menschen unsere Deutung akzeptieren und uns nicht ihre als einzig gültige Weltsicht aufdrängen! Dies werden wir nicht länger akzeptieren!
  5. Patriotismus
    Patriotismus ist eine Geisteshaltung, die fernab von politischen Lagern zu sehen ist! Sollte dies heutzutage von gewissen gesellschaftlichen Bereichen anders gesehen werden, ist dies deren Problem, nicht unseres!
  6. Autonomiepostulat
    Musik ist Kunst und wir richten uns gänzlich nach dem Autonomiepostulat der Kunst! Kunst sollte für sich stehen, jenseits der weltlichen Belange, jenseits jeglicher Profanation! Wer diesen Anspruch unsererseits nicht akzeptiert, ist selbst ignorant und auf Schubladendenken geeicht! Jegliche Aussage und graphisch-textliche Darstellung im Kontext von Heimdalls Wacht ist vor diesem Hintergrund zu sehen! Vor nichts anderem!
  7. Politik
    Wir lehnen politische Ideologien besonders im extremen Spektrum in ihrer Gänze ab! Wir brauchen keine politischen Richtlinien oder Lebensentwürfe sei es kommunistischer, sozialistischer, nationalsozialistischer, anarchistischer, faschistischer oder was auch immer euch noch einfallen mag welcher Art! Freiheit ist das einzige, was unser stetes Ziel ist!
    Diese wird uns besonders aus einer Richtung immer wieder zu beschneiden versucht! Dies ist nicht hinzunehmen! Ich verstehe, dass ihr um die freiheitliche Grundordnung der westlichen Welt besorgt seid, aber lasst euch sagen, Jungs, ihr sucht hier bei uns einfach an der falschen Stelle! Wie heißt es doch so schön: Seine Freiheit ist des Germanen liebstes Kind… Wir sind Germanen…
  8. The Martyrium
    Alle oben getroffenen Aussagen betreffen ebenso THE MARTYRIUM!

Es ist zum Kotzen, sich überhaupt in solcher Form äußern zu müssen, aber es ist heutzutage leider notwendig und wir sind nicht die Personen, die dummdreisten Denunzianten einfach so das Feld überlassen!

Unsere Stellungnahme wird hier nicht zur Diskussion gestellt! Es sind Fakten!
Jeder, der uns aus diesen Aussagen wieder einen Strick drehen will, muss sich selber den Vorwurf des Faschismus gefallen lassen, da andere Sichtweisen einfach nicht zugelassen werden! Nichts anderes ist Faschismus! Also – packt euch mal an die eigenen Nase!

“Internet” und mediale Präsentation

Noch mal ein Wort zur gesamten “Szene”, die selbst daran Schuld ist, dass es soweit gekommen ist. Jeder versucht sich nur noch im Netz zu profilieren und möglichst krass zu erscheinen! Wir verachten all diese Internet-Misanthropen, die ach so böse, am Besten noch in Bemalung, für all die ganzen Scheißer posieren! Ihr seid einfach nur lächerlich und zieht all das, wofür ihr eigentlich steht oder zumindest stehen solltet selbst in den Dreck!
Black Metal war als mystische und okkulte, d.h. nicht für jeden Pisser zugängliche Gegenbewegung gegen diese moderne Konsum- und Spaßgesellschaft gedacht. Heute kann durch eure Mithilfe jeder Schwanz alle Informationen kriegen, die er braucht, um sich einer Szene zugehörig zu fühlen, die ihn nicht braucht! Einen herzlichen Glückwunsch dafür, dass ihr Spinner es geschafft habt, euch in die moderne Konsumgesellschaft zu integrieren!
Damit gebt ihr all eure Inhalte und eure gesamte Integrität der Lächerlichkeit preis! Ihr seid nichts anderes als Lordi und Marylin Manson in möchtegern-extrem! Nur billige Show!
Ihr widert uns an und deshalb spucken wir auf euch Pack!
Gleiches gilt für diese ganzen Internet-Heiden mit ihren Hochglanz-Runen!
Ihr seid in eurer Konformität und Anpassung an den Zeitgeist keine Gegenbewegung, sondern Produkt und Bestandteil dieser Gesellschaft! Stolz zum Ausdruck zu bringen, wo man alles eure Scheiben kaufen kann und wie breit euer “Merchandise-Backkatalog” ist , legt eigentlich eure Gesinnung noch am Besten offen und zeugt zu keinem Zeitpunkt von Verständnis für heidnische Lebensweise! Hier geht es nur noch um Profilierung!
Für euch haben wir nicht mal mehr ein Lachen übrig…

Wir ehren alle die Gruppen, die noch den alten Black Metal-Werten frönen und auf die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit eine Dreck geben! Wir verzichten hier bewusst auf die Nennung von Namen!!!!

Scheiß MySpace – scheiß Netzseiten – scheiß Kommerz – scheiß Politik – scheiß Möchtegern-Szene!

Saruman
Im Namen von
Heimdalls Wacht
” Quelle: http://heimdallswacht.de/ (22.5.2007)

16
Mai
07

NSBM-Konzert mit “Absurd”, “Blessed in Sin”, “Finis Gloria Dei” und “Blutrache” in Bayern geplant

 

Am 09. Juni 2007 ist im Gasthof Göb in Gremsdorf (Bayern) ein Konzert der neonazistischen Black-Metal-Musikgruppen „Absurd“ (D), „Blessed in Sin“ (F), „Finis Gloria Dei“ (F) geplant. Auch die niederländische Band “Funeral Winds” sollte spielen, hat inzwischen jedoch abgesagt. Als Ersatz soll die Band “Blutrache” auftreten. In den letzten Jahren konnten im Gasthof Göb zahlreiche braune Veranstaltungen (z. B. der NPD) – ungestört von der Polizei – über die Bühne gehen. “Absurd” traten dort etwa schon im Jänner 2004, im Februar 2005 und im März 2006 auf. (1a) Angesichts dessen, dass es sich bei „Absurd“ um die bekannteste deutsche „National Socialist Black Metal“-Band handelt, deren führende Köpfe einschlägig vorbestraft sind, ist dies ein schier unglaublicher Sachverhalt. Die Polizei sieht keinen Bedarf, einzuschreiten, da es angeblich noch nie zu Gesetzesverstößen gekommen ist. Auch der Inhaber des Gasthofes, Thomas Göb, hat kein Problem mit brauner Kundschaft (1b). Hauptsache, der Rubel rollt. Die Veranstaltungen werden häufig als „geschlossene Veranstaltungen“ deklariert, um ein behördliches Eingreifen zu verhindern. Angesichts der öffentlichen Werbung in diversen einschlägigen Internetforen darf diese Argumentation keine Ausrede sein, bei diesem Konzert nicht einzuschreiten. Es handelt sich um eine eindeutig neonazistische Veranstaltung – im extrem rechten „Christhunt Productions“-Forum und im Forum der nationalsozialistischen „Pagan Front“ freut man sich etwa schon sehr auf den Konzertabend (1c).

 

 

 

Das Konzert wird in einschlägigen Internetforen vom – kürzlich aus der Haft entlassenen – Ex-Sänger der Band „Absurd“, Hendrik Möbus, beworben. Er war 2003 wegen Volksverhetzung, Gewaltverherrlichung und der Verunglimpfung Toter zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Die Rolle des Sängers übernahm sein älterer Bruder Ronald Möbus, der sich ebenfalls vor Gericht verantworten musste (2). Offensichtlich gehört die Neonaziorganisation “Junge Nationaldemokraten Bayern” (Jugendorganisation der NPD) zu den Organisatoren des Konzertes. Zumindest wird als Kontakt-Telefonnummer für das als “Geburtstagsfeier” getarnte Konzert eine Telefonnummer angegeben, die sich interessanterweise auch in einem Aufruf zu einer Demonstration der “Jungen Nationaldemokraten Bayern” wiederfindet. Die Kontakttelefonnummer gehört Matthias Fischer (NPD Bayern), der bei einem Neonazikonzert in Ungarn im Februar 2007 den Hitlergruss zeigte und der auf seinem Kopf etwa “Aryan Hope” eintätowiert hat. Die Neonazis hatten am 23. Februar 2007 einen Fackelmarsch “gegen linken Terror” in Gräfenberg veranstaltet.

 

In einem Statement im Online-Forum der neonazistischen „Pagan Front“ macht Hendrik Möbus noch einmal klar, wofür die Band „Absurd“ stand und steht: (…) Ich möchte die Paganische Tollheit unter möglichst vielen unserer Arischen Jugend verbreiten (…). In einem Interview aus dem Jahr 2005 nimmt der aktuelle “Absurd”-Sänger Ronald Möbus zur polizeilichen Verfolgung von Neonazis Stellung: “Die Deutsche ZOG (“Zionist Occupied Government“, Anmerkung) hat überhaupt nicht aufgehört, NS Leute zu schikanieren (…) viele viele Symbole können einen in große Schwierigkeiten bringen, wenn man diese in der Öffentlichkeit oder auf CDs zeigt. Nicht nur das klassische NS Hakenkreuz, sondern auch jedes Sonnenrad, das an ein Hakenkreuz erinnert, ist verboten, genauso wie viele Runen, die in der NS-Zeit in Verwendung waren. Nun wurde sogar die Thor Steinar Kleidung verboten, weil das Thor Steinar Logo Runen zeigt, die von der SS und der SA verwendet wurden.” (3)

In nächster Zeit ist eine gemeinsame Tonträgerveröffentlichung von „Absurd“ mit der neonazistischen US-Band „Grand Belial’s Key“ und der schwedischen NSBM-Band “Sigrblot” geplant. Auch ein Absurd-”Best-of”-Tonträger mit dem Titel “Der Fünfzehnjährige Krieg” (Damit bezieht man sich auf das fünfzehnjährige Bandbestehen, Anm.) soll veröffentlicht werden.

Im August 2007 sollen “Absurd” beim sogenannten “Frey Faxi Festival” in Rumänien gemeinsam mit anderen einschlägigen Bands wie etwa “Temnozor” und “Orthanc” auftreten, auf einem Flyer aus dem Jahr 2004 für ein Konzert gemeinsam mit den einschlägigen Bands “Der Stürmer” und Totenburg war sogar ein Hakenkreuz angebracht.

 

 

Auch die anderen auftretenden Musikgruppen sind eindeutig dem neonazistischen Flügel der Black Metal Szene zuzuordnen: Der Frontmann von „Funeral Winds“, Maurits Jansen, meinte in einem Interview etwa: „(…) Es ist an der Zeit, alle Immigranten zusammen mit der Regierung aus den Niederlanden zu werfen. Öffnet Auschwitz wieder und gebt ihnen allen einen Freifahrtschein zur Hölle.“ (4)

 

Die Brüder David und Christophe Magnoni, die als Sänger und Gitarrist der Band „Blessed in Sin“ aktiv sind, gehören zu den wichtigsten Aktivisten des neonazistischen Black-Metal-Underground in Frankreich. Im Februar 2004 standen sie gemeinsam mit fünf anderen Personen wegen Rassismus, Antisemitismus und Friedhofschändung vor Gericht und wurden zu Geld- und Haftstrafen verurteilt. (5)

 

In einem Interview zeigt die Band ihre menschenverachtende Orientierung: (…) aber am schlimmsten sind die Araber und die Neger, die in unseren Straßen viel zu viele sind. Wie die Christen, die Juden und die Moslems muss man diese Scheiße verbrennen, sie alle vergasen, kein Erbarmen für die Minderwertigen.“ Die Band „Finis Gloria Dei“ besteht ähnlich wie „Blessed in Sin“ aus Neonazis: Neben David Magnoni sind auch Laurent Franchet, der Frontmann der NSBM-Band „Kristallnacht“, und Anthony Mignoni involviert. Die beiden letzteren mussten sich ebenso wie die Magnoni-Brüder u. a. wegen Rassismus vor Gericht verantworten.

 

Mit diesem Konzert wird erneut bewiesen, dass Behauptungen, die Band „Absurd“ habe sich vom Neonazismus verabschiedet und wende sich nun lediglich dem Paganismus zu, unzutreffend sind.

Die deutsche Neonazi-Band “Blutrache” sollte im November 2006 bei einem NS-Black-Metal-Konzert in Thüringen auftreten, das jedoch von der Polizei aufgelöst wurde.

 

  1. a) siehe auch: http://www.turnitdown.de/430.html (zum Jänner 2004); http://www.stmi.bayern.de/imperia/md/content/stmi/sicherheit/verfassungsschutz/verfassungsschutzberichte/verfsch_2005_hj.pdf (zum Februar 2005); http://aida.open-lab.org/index.php?option=com_content&task=view&id=403&Itemid=216 (zum März 2006; b) http://www.nn-herzogenaurach.de/artikel.asp?art=648825&kat=15&man=6 (Nordbayerische Nachrichten, 22.05.2007); c) http://www.christhuntproductions.com/phpBB2/, http://paganfront.proboards92.com/
  2. http://www.taz.de/dx/2003/05/16/a0130.1/text.ges,1
  3. Interview mit dem “Mirkwood” Web Zine, 2005
  4. Dornbusch/Killguss 2005. Unheilige Allianzen – Black Metal zwischen Satanismus, Heidentum und Neonazismus, Seite, 216, mehr Infos zu „Funeral Winds“ siehe: http://fightfascism.wordpress.com/2007/04/29/janner-2006-eternity-in-witten/
  5. Dornbusch/Killguss 2005. Unheilige Allianzen – Black Metal zwischen Satanismus, Heidentum und Neonazismus, Seite 219, mehr Infos zu „Blessed in Sin“ und „Finis Gloria Dei“ siehe: http://fightfascism.wordpress.com/2007/04/29/april-2007-neonazistische-konzerte-in-ellrich-und-annaberg-buchholz

Im folgenden finden sich noch genauere Informationen zum Gasthof Göb (Quelle: http://www.redok.de/content/view/693/36/):

 

 
Lieber Nazirock als Kindergarten-Essen

redok
28.05.2007

Gremsdorf. Ein Gasthof im mittelfränkischen Gremsdorf dient seit Jahren als beliebter Neonazi-Treff. Die Gemeinde wollte den schlechten Ruf eines Nazi-Dorfes loswerden und bot dem Wirt wirtschaftliche Unterstützung an – doch der lehnte ab und beherbergt lieber NPD und Nazirock-Konzerte.

Im 1.500-Seelen-Ort Gremsdorf (Landkreis Erlangen-Höchstadt) ist die gastronomische Auswahl nicht groß, wenn Vereine tagen oder feiern wollen. Und so kehren die üblichen Verdächtigen auch im Gasthof Göb ein: Fischerei- und Brieftaubenverein versammeln sich dort, die Freie Wählergemeinschaft hält ihre Generalversammlung ab, der Frauentreff organisiert dort den Kinderfasching, so wie auch alle Vereine des Ortes beim Wirt Thomas Göb ihren gemeinsamen Faschingsball feiern.

Doch solche Kundschaft scheint Göb nicht auszureichen. Bereits seit Jahren treffen sich in seinem Saal immer wieder Neonazis, die weit über die Region hinaus zu Nazirock-Konzerten oder politischen Versammlungen anreisen.

Im Januar 2004 spielte die Nazi-Black-Metal-Band “externer LinkAbsurd” hier auf, die im Februar 2005 erneut vor 140 Gästen bei Göb auftrat, zusammen mit den Bands “Blutaar” und “Morrigan”. Im Mai 2005 waren es Gruppen wie “externer LinkRadikahl” (Nürnberg), “externer LinkBlitzkrieg” (Chemnitz) und “externer LinkPropaganda” (Horb, Baden-Württemberg), die vor 250 Gästen für rechten Spaß sorgten. Als Treffpunkt der rechtsradikalen Szene sei der Gasthof jedoch nicht einzustufen, meinte ein Sprecher der Erlanger Kriminalpolizei. Der Gasthof wurde zwar in thüringischen und bayerischen Verfassungsschutzberichten erwähnt, doch ohne Namensnennung, und so ließ sich Gastwirt Göb davon nicht stören.

Göb hatte sich darauf zurückgezogen, dass er “aus rein geschäftlichem Interesse” an Rechtsaußen vermiete: “Was Geld bringt, wird gemacht”. Bei der Auswahl der Gäste könne man in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht wählerisch sein, und außerdem laufe die Anmietung über einen Konzertveranstalter und da frage er nicht nach.

Einen Konzertveranstalter brauchten jedoch einige seiner Gäste keineswegs. Schon im Oktober 2003 trafen sich bei Göb die “Jungen Nationaldemokraten” (JN, NPD-Jugendorganisation) zu einem “Europakongress” mit 160 Teilnehmern und Delegationen aus Italien, Irland, Schweden sowie Griechenland. Dabei waren der JN-Vorsitzende Stefan Rochow, der NPD-Bundesvorsitzende Udo Voigt und Pierre Krebs, ein Vordenker der “Neuen Rechten” und Gründer des “Thule-Seminars” (Kassel). Musikalisch untermalt wurde das Treffen von den braunen Liedermachern Frank Rennicke und Michael Müller. Im März 2005 fand bei Göb laut der Münchner externer Linka.i.d.a. die Hauptversammlung der “Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e. V.” (HNG) statt.

Im folgenden Jahr 2006 ging das Rechts-Geschäft weiter: Erst gab es Mitte Mai wieder ein Rechtsrock-Konzert ohne “Nachfragen” des Gastwirts, dann versammelte sich eine Woche später wieder eine Truppe ohne Konzertveranstalter: der bayerische NPD-Landesparteitag kam bei Göb mit “über 100 Delegierten und Gästen” zusammen, darunter auch dem stellvertretenden Parteivorsitzenden Holger Apfel.

Im März 2007 reichte es einigen Lokalpolitikern. Zwei Grünen-Kreisräte appellierten an die Einwohner, den Gasthof Göb nicht mehr als Treffpunkt für Parteien, Vereinstreffen, Faschingsabende oder sonstige Veranstaltungen zu benutzen. Der Landkreis solle zumindest den Gasthof aus seinen Freizeitbroschüren streichen. Auch der Gremsdorfer Bürgermeister Waldemar Kleetz wollte nun zu weiteren Taten schreiten. Schon seit längerem kehrt der Gemeinderat nach seinen Sitzungen nicht mehr bei Göb ein, nun soll am 1. Juli eine Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus abgehalten werden.

Doch die Gemeinde wollte den über knappe Kassen klagenden Gastwirt beim Wort nehmen und ihm eine Brücke bauen. Der Gemeinderat gab Göb den Zuschlag für die Versorgung des Kindergartens mit Mittagsverpflegung, für die er sich beworben hatte. Gehofft hatte das Gremium darauf, dass der Gastwirt dann auf rechtsextreme Veranstaltungen verzichten würde.

Als der Bürgermeister ihn über den Zuschlag informieren wollte, nahm Göb jedoch sein Angebot zurück. Als Grund nannte er einen Bericht der Lokalzeitung Nordbayerische Nachrichten, die kurz vorher über neue Pläne des Gastwirts geschrieben hatte.

Am 9. Juni soll im Gasthof Göb wieder mal eine Nazirock-Party steigen. Auftreten sollen “Absurd” (Deutschland), “Blessed in Sin” und “Finis Gloria Dei” (beide Frankreich) und “Funeral Winds” (Niederlande), die durchweg zur Szene des sogenannten “National Socialist Black Metal” (NSBM) gehören.

Damit lässt sich in Mittelfranken offenbar besser Kasse machen als mit Kindergarten-Essen. Die Gremsdorfer werden sich etwas einfallen lassen müssen, um den befürchteten schlechten Ruf loszuwerden.

 

 

 

13
Mai
07

Morrigan (D) – Bandbeschreibung

aktualisiert am 02. Jänner 2009

“Morrigan” haben keine Berührungsängste zu offen neonazistischen Musikgruppen: Im Jahr 2001 hätte die Baden-Württembergische Band beim “Berzerk Festival”, das vom Label “Pesten Productions” des Neonazis Denis Schoner (Schlagzeuger der neonazistischen Band “Totenburg”) organisiert wurde, gemeinsam mit den neonazistischen Bands “Magog”, und eben “Totenburg” auftreten sollen. Das Festival wurde jedoch abgesagt (Quelle: Dornbusch/Killguss 2005: Unheilige Allianzen ” Black Metal zwischen Satanismus, Heidentum und Neonazismus, Seite 198/ siehe auch: http://de.indymedia.org//2002/01/13416.shtml)

Ebenfalls gescheitert war im August 2005 ein Konzert gemeinsam mit der deutschen NSBM (“National Socialist Black Meta”)-Band “Absurd” und der Band “Forgotten Darkness” (Ebenda, 289). In einem Interview (aus dem Jahr 2005) auf den engen Kontakt zu “Absurd” und zur NSBM-Band “Totenburg” sowie auf die Produktion von Tonträgern bei dem rechtsextremen Label “Westwall” angesprochen, meint “Balor”, der Sänger von “Morrigan”, dass die Band keine Verbindungen zur NSBM-Szene habe. Weiters handle es sich bei den aktuellen Mitgliedern von “Absurd” nicht um Nazis, sondern um Heiden. Bei “Totenburg” verhalte es sich ähnlich, weil die Mitglieder dieser Band zur Live-Besetzung von “Absurd” gehören. Wenn man sich mit der Musik und den Texten von Absurd befasse und sich sich mit den aktuellen Mitgliedern unterhalte, werde man schnell feststellen, dass da nichts Anstößiges zu finden sei. (Quelle: http://www.bloodchamber.de/interview/m/140/)

“Absurd” seien in seinen (Balor’s) “Augen keine NS Band sind sondern vielmehr eine Band die seit nunmehr 13 Jahren zum schweigen (sic) gebracht werden soll. Wer sich die Mühe” mache “sich mit den Leuten hinter der Band zu unterhalten wird schnell merken, dass an den Gerüchten nix aber auch gar nix dran” sei “und wer die Texte liest wird ebenfalls merken, dass sie absolut unpolitisch sind.” Es sei “allerdings einfacher sich der Meinung der breiten Masse und dem was irgendwelche Spinner und selbsternannte Antifaschisten von sich geben gehorsam Folge zu leisten…Im übrigen” hätten “Absurd in Deutschland ‘kein’ Auftrittsverbot und” seien “auch nicht unter Beobachtung des Verfassungsschutzes was bei einer radikalen Band der Normalfall” sei. An dieser Stelle irrt sich “Balor” oder will die Wahrheit nicht wissen: “Absurd” wurden bereits 1999 zum ersten Mal in einem Verfassungsschutzbericht als rechte Blackmetal-Band erwähnt. “Balor” meint weiter, er habe mit seiner Band “Morrigan” schon “2 mal mit Absurd gespielt” und es habe “nie irgendwelche Zwischenfälle” gegeben. Weiters erklärt er zu dem Konzert mit “Absurd”: “Es waren zwar auch Skins anwesend, aber auf welchem Metal Konzert kommt das heutzutage nicht vor? (…) Solang sie ruhig sind und es keinen Stess (sic) gibt habe ich auch kein Problem damit. Man kann sich sogar mit denen unterhalten ohne über irgendwelche Rassentheorien zu philosophieren und die meisten können auch Kritik an ihren Ansichten vertragen ohne gleich auszurasten. Von der Linken Seite kenne ich das so zumindest nicht. Wenn man sich mit einem praktizierenden Antifanten unterhält kommt es, wenn man eben andere Ansichten vertritt gleich zu pöbelein (sic) von wegen man sei ein Nazi… Auf jeden Fall habe ich noch bei keinem Absurd Mitglied offensichtliche rechtsradikale Merkmale feststellen können. Weder optisch noch textlich noch musikalisch. Das ist zumindest so, seit Hendrik (Hendrik Möbus, ehemaliger Sänger von “Absurd”, Anmerkung) nicht mehr dabei ist und Wolf (Ronald Möbus, älterer Bruder von Hendrik und aktueller Sänger von “Absurd”) die Band aus dem Sumpf ziehen will in die Hendrik sie in seinem nennen wir es mal jugendlich-dümmlichen Leichtsinn getrieben hat…” (Quelle: “Metal-BW-Forum”, abgerufen am 13. Juni 2008 )

“Totenburg” hätten zwar (auf einem ihrer Tonträger, Anmerkung) Adolf Hitler gegrüsst, sie hätten aber keine rechten Liedtexte, verteidigt “Balor” von MORRIGAN die neonazistische Musikgruppe. Ronald “Wolf” Möbus (der aktuelle Sänger der Band ABSURD), den er persönlich kenne, sehe er nicht als einen Nazi, sondern eher als einen Heiden. (Interview “Ginungagap Webzine” mit “Balor” von MORRIGAN, 2004). Dazu ist anzumerken, dass Möbus im Jahr 2003 wegen Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen und Volksverhetzung zu einer Geldstrafe verurteilt wurde (http://www.turnitdown.de/424.html).

Um diese Anhäufung von relativierenden und verharmlosenden Aussagen hinsichtlich der Bands “Absurd” und “Totenburg” zu widerlegen, reicht es, einen Konzertflyer von “Absurd” und “Totenburg” aus dem Jahr 2004 zu betrachten, der mit einem Hakenkreuz “verziert” ,ist oder das Lied “Pesttanz” der Band “Absurd” zu hören, in dem es etwa heißt: “(…) Was da atmet muß nun sterben, daß die Welt gereinigt werde Mordend Juden und Christenheit, lüstern, voller Grausamkeit Massengräber füllen sich, holde Pest, wir grüßen
dich!”

Flyer für ein Konzert der neonazistischten Bands ABSURD, DER STÜRMER, TOTENBURG, Athen 2004
(Flyer für ein Konzert der neonazistischen Bands ABSURD, DER STÜRMER, TOTENBURG; Athen 2004)

Seit dem Jahr 2004 ist es zu keinen wesentlichen Bandbesetzungs-Änderungen gekommen. “Absurd” treten nach wie vor regelmässig bei neonazistischen Konzerten auf, so etwa im August 07 bei einem NSBM-Festival in Rumänien und Anfang Februar 2008 in Finnland (u. a. gemeinsam mit der Neonazi-Band “Der Stürmer”). Im Juni 2008 traten “Absurd” in der Nähe von Antwerpen, Belgien, anlässlich eines Konzertes des flämischen Armes der Neonaziorganisation “Blood & Honour”, wieder gemeinsam mit der Gruppe “Der Stürmer” auf.

Am 04. März 2006 spielten “Morrigan” bei einem Konzert im Gasthof Göb in Gremsdorf zusammen mit “Totenburg”, “Absurd” und “Forgotten Darkness”. In einem Konzertbericht auf einer neonazistischen Homepage heisst es dazu: “Ein gelungenes Fest hat Balor von Morrigan am 4. März in Franken organisiert, zusammen mit der dortigen Kameradschaft wurde eine Kneipe für einen Abend Treffpunkt zum gemeinsamen saufen und feiern zusammen mit Absurd, Forgotten Darkness, Morrigan und Totenburg (…) die Bühne klein aber fein war geschmückt mit ‘Ewiges Deutschland Fahnen’ auf rotem Hintergrund (…) Die Auswahl (bei einem Verkaufsstand, Anm.) beschränkte sich auf einige Image Shirts wie das ‘NSBM’ Shirt (…) Totenburg überzeugten auf Ihre ganz spezielle Art, es war noch nicht das erste Lied vorbei da schmiss Herr Asemit eine Blau/Weiße Flagge in die tobende Menge (Nein die Flagge war nicht kariert) daraufhin erhellten eine Menge Feuerzeuge die Köpfe eines manchen Recken, obgleich die Flagge wohl nicht richtig brennen wollte schmolz Sie während des Liedes dahin (…)“. Gemeint mit der “Blau-weißen Flagge” ist eine israelische Staatsflagge, die bei diesem von “Balor” zusammen mit der lokalen Neonazi-Kameradschaft organisierten Konzert verbrannt wurde. (siehe auch: http://aida.open-lab.org/index.php?option=com_content&task=view&id=403&Itemid=216)

Ein Jahr zuvor, am 26. Februar 2005, traten “Morrigan” bereits einmal im Gasthof Göb in Gremsdorf, Landkreis Erlangen-Höchstadt, bei einem Konzert auf. Hier spielten sie laut einem Bericht des Bayrischen Verfassungsschutzes ebenfalls gemeinsam mit der neonazistischen Gruppe „Absurd” und der ebenfalls einschlägigen Band „Blutaar”. (Quelle: http://www.stmi.bayern.de/imperia/md/content/stmi/sicherheit/verfassungsschutz/verfassungsschutzberichte/verfsch_2005_hj.pdf)

In einer Anfragenbeantwortung des Hessischen Landtages (Drucksache 16/6093 vom 29.09.2006) finden “Morrigan” ebenfalls Erwähnung: Hier stehen sie in einer Liste mit braunen Bands wie “Rassenstolz” und “Hauptkampflinie”. Ein Konzert im Jahr 2001, bei dem “Morrigan” im Rahmen einer sogenannten “Geburtstagsfeier” (also bei einem offenbar als solche getarnten Neonazi-Konzert, Anm.) auftraten, wird ebenfalls angeführt. (Quelle: http://www.verfassungsschutz-hessen.de/downloads/LTDrs16_6093.pdf)

Ein Auftritt von “Morrigan” Ende April 2007 im Kulturzentrum “Kultopia” in Hagen wurde von den Verantwortlichen des Veranstaltungsortes abgesagt, die Band konnte dann jedoch unter falschem Namen (“Head Cult”) auftreten.

Im Frühjahr 2007 sind zwei Tonträger der Band (eine Reproduktion des Tonträgers “R.I.P.” und eine Split-Veröffentlichung mit der japanischen Band “Abigail”) bei dem einschlägigen Label “World Terror Committee Productions” (W.T.C.) von Sven Zimper erschienen. Zimper ist der Schlagzeuger der NSBM-Band “Absurd” und huldigt in dem Lied “Faustus M-Ängel-E” seines Projektes “Luror” den SS-Arzt Dr. Josef Mengele, den “Engel von Auschwitz”.

Im Mai 2008 veranstaltete “Balor” in Grosserlach das sogenannte “Beltane Festival”, bei dem u. a. seine Band “Morrigan”, aber auch die rechten Bands “Eternity” und “Corpus Christii” auftraten. “Die Antifa” habe zwar “auch beim Beltane Festival wegen Eternity, Corpus Christii” und seiner Band “Stress gemacht“, jedoch wurde “das Konzert (…) trotz einer Email an den Bürgermeister von Grosserlach durchgezogen“, freut sich “Balor” in einem Metal-Diskussionsforum. An der selben Stelle verteidigt er – wie schon zuvor die Neonazi-Bands “Absurd” und “Totenburg” – nun die NSBM-Band “Infernal War” gegen Vorwürfe von antifaschistischer Seite und zeigt dabei seine äusserst dubiose Einstellung zum “Judentum”:

Warcrimer [Mitglied der Band "Infernal War", Anm.] stellt (…) mehr als klar, dass Infernal War keine politische Band sind. Texte bei denen es um den Judeo-Christlichen Genozid geht haben zich andere Bands auch (Profanatica, GBK, Ungod (R.I.P.),…). Ich sehe das übrigens ähnlich: Das Judentum “IST” der Ursprung allen Übels auf dieser Welt angefangen bei seinen Auswüchsen wie das Christentum, das schon mehr als genug Unheil gebracht hat bis hin zum Islam, der gerade Unheil bringt. Es ist wohl nicht zu verleugnen, dass diese beiden Religionen dirrekt (sic) vom Judentum abstammen und würde dieses Volk (?) nicht die Gebiete der Palästinenser besetzen wär es im nahen Osten auch um einiges ruhiger und der islamnistische (sic) Extremismus hätte keinen Nährboden…“.

Seinen Gesprächspartnern gibt “Balor” noch einige Tips für seiner Meinung nach gute Bands mit auf den Weg: “NOKTURNAL MORTUM sind da auch noch zu empfehlen (einige werden jhetzt (sic) bestimmt gleich wieder NAZI schreien …) Aus Griechenland wären noch STUTTHOF zu empfehlen. Die sind echt sehr gut… (…) Was noch aus der Heimat zu empfehlen wär (und natürlich auch nicht allz neu ist) ist KATHARSIS (nicht die Schwuchtelkacke aus BW!!!!!), WOLFSMOND, LUROR, NORDAFROST, PARAGON BELIAL und GRÄFENSTEIN…”.( (Quelle: “Metal-BW-Forum”, abgerufen am 13. Juni 2008 )

13
Mai
07

“Under the Black Sun”-Festival mit extrem rechten Musikgruppen

Anfang Juli 2007 findet in Bernau bei Berlin zum Zehnten Mal das sogenannte “Under the Black Sun Festival” statt. Im Jahr 2004 konnte ihm Rahmen dieser Veranstaltung die neonazistische Band “Satanic Warmaster” aus Finnland auftreten (siehe auch: http://www.turnitdown.de/256.html). In diesem Jahr wird wiederum diversen Musikgruppen aus dem extrem rechten Spektrum der Black Metal Szene eine Bühne geboten:

Mit dabei ist etwa die portugiesische Band “Corpus Christii”, deren Frontmann auch in den Bands “Gestapo 666″ und “Genocide Kommando” aktiv ist und der in einem Interview meint, dass er die “okkulte Seite des Nazismus” bewundere. Auch bedankt er sich bei den Nazis, dass sie “einigen Seelen” dabei geholfen haben, “in die Hölle zu kommen” (mehr dazu: http://fightfascism.wordpress.com/2007/04/29/corpus-christii-portugal-bandbeschreibung/).

Auch die deutsche Band “Eternity” soll auftreten: Die Band machte in der Vergangenheit durch Auftritte bei Neonazikonzerten, durch Liedbeiträge auf einschlägigen Samplern und durch rassistische Aussagen in Interviews auf sich aufmerksam (mehr dazu: http://fightfascism.wordpress.com/2007/04/29/eternity-d-bandbeschreibung/).

Die schwedische Band “Watain” sorgte bei dem Metal Festival “Party San Open Air” 2006 für einen Skandal. Der Sänger der Band hob den rechten Arm zum Hitlergruss, zumindest ein Bandmitglied trug ein T-Shirt der NSBM-Band “Absurd”. In einem Statement auf der Bandhomepage werden Kritiker als “Untermenschen” bezeichnet:

“A proud hail to the three thousand deathfiends who attended the black mass at PartySan Festival and made it one of great victory! An equally proud FUCK OFF to all pathethic untermensch who desperately tried to assign political values to the Temple of Watain. The wrath of the Wolves makes no difference between you and the christian flocks always seeking to destroy the – eternally non-political – Black/Death Metal. But you can not stop us!” (Quellen: http://forum.rockhard.de/viewtopic.php?p=1361367&sid=8988585beaa3bbe6adfc90b1ff12696c

http://bleeding.4metal.net/index_de.php?show=specials&id=73)

weitere Infos zu “Watain”: http://fightfascism.wordpress.com/2007/05/13/festival-mit-rechtsextremen-bands-in-innsbruck-oktober-2005/.

Der Sänger der US-Band “Inquisition” denkt in einem Interview über das Töten von Christen, Juden „und anderer Insekten“ nach. siehe auch: http://fightfascism.wordpress.com/2007/05/13/festival-mit-rechtsextremen-bands-in-innsbruck-oktober-2005/.

13
Mai
07

Festival mit rechtsextremen Bands in Innsbruck (Oktober 2005)

Kein Festival mit rechtsextremen Bands im VZ Hafen / Innsbruck!

Am 14. und 15. Oktober 2005 soll im Veranstaltungszentrum Hafen das “Misanthropic Violence Festival II” u.a. mit den Bands: INQUISITION (usa), HORNA (fin), CAEDES (de), ETERNITY (de) CORPUS CHRISTII (por), LUGUBRE (hol). organisiert von “Brutal Arts Tyrol” (http://www.brutal-arts-tyrol.com) stattfinden.

Einige der dort auftretenden Black Metal Bands fallen durch antisemitische, homophobe, extrem gewaltverherrlichende und/oder rechtsextreme Texte und Meinungen auf. Des Weiteren existieren zahlreiche personelle und ideologische Verbindungen der auftretenden Gruppen zu neonazistischen Bands, Musikvertrieben und Labels.

Hier einige Aussagen, um die Weltanschauung einiger “Musiker” zu verdeutlichen:

“Ich unterstuetze viele NS (nationalsozialistische a. d. V.) Bands, aufgrund der Qualitaet, die sie in der Musik bieten und wegen dem Intellekt der jeweiligen Personen”. (“Shatraug”, der Saenger und Gitarrist von HORNA)

“I am a married man and yet I have dark thoughts like killing Jews, Christians and other insects…” (“Dagon” Mitglied bei INQUISITION) “…Norway is full of blue-eyed Jewish homosexuals who are no longer part of the underground elite…” (“Dagon” ueber die norwegische Black-Metal-Szene)

“Wordrap zum Thema “Holocaust”: “Tolle Sache! Eine spezielle Abart davon ist doch der Alkoholocaust!!??” (Auszug aus einem Interview mit ETERNITY)

Weitere Informationen zu den auftretenden Bands und Quellenangaben zu den Zitaten siehe Anhang.

Schon vor einem Jahr (Oktober 04) konnte im Innsbrucker Hafen das von “Brutal Arts Tyrol” organisierte sogenannte “Misanthropic-Violence-Festival” stattfinden. Bei dieser Veranstaltung trat u. a. die rechtsextreme Band “Nargaroth” auf. Proteste antifaschistischer Gruppen blieben erfolglos. Der Vertreter des Innsbrucker Veranstaltungslokals “Hafen” meinte zu den dargelegten Fakten: “Fuer die Überpruefung sind die Behoerden zustaendig” (1). Ludwig Spoerr vom Landesamt fuer Verfassungsschutz und Terrorismusbekaempfung war der Meinung: “Hinweise, dass sich Tirol, wie Vorarlberg, zum Treffpunkt fuer Skins und Neonazis entwickeln koennte, gibt es nicht” (2). Nichtsdestotrotz waren laut Christian Dornbusch, Autor des Buches “Rechtsrock” und Forscher im Bereich Jugendkultur und Rechtsextremismus in der Arbeitsstelle Neonazismus an der FH Duesseldorf, “spaetestens beim Auftritt von “Nargaroth” eine groessere Anzahl von neonazistischen Skinheads und rechten Metalern anwesend” (3).

Wir, fordern daher im Sinne einer toleranten Gesellschaft und Musikkultur, dass rechtsextremen, intoleranten und gewaltverherrlichenden Musikgruppen keine Buehne mehr geboten wird. Wir fordern den Betreiber des Veranstaltungsorts “Hafen” bzw. die Verantwortlichen der Behoerden auf, ein Stattfinden des genannten Festivals zu verhindern.

Mit freundlichen Gruessen

… ————–
1: Red.: Ein Konzert mit einigen Misstoenen, in: Die NEUE, Donnerstag, 14. Oktober 2004 – Nr. 17 – N, S. 24.
2: http://no-racism.net/article/984/, 20.09.2005
3: Vgl.: http://www.sjoe.at/downloads/Dossier_DunkelheitFestivalHP.pdf 20.09.2005
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Informationen zu den auftretenden Bands:

1.) INQUISITION
2.) ANDRAS
3.) HORNA
4.) CAEDES
5.) ETERNITY
6.) CORPUS CHRISTII
7.) LUGUBRE
8.) WATAIN

1.) INQUISITION:

Interviewausschnitt: “There seems to be a lot of different conceptions of what Black Metal is around the world, so I would like to hear Inquisition’s definition/explanation of Black Metal

Inquisition: “…It is the dark fire torch of death and destruction that is only for the purpose of ending the faith that Jewish lambs and Christian sheep and shepards have in Jesus Christ and Jehova. The war must never stop against Christianity and the Jewish “Cult”. Those are the seeds that must be crushed.”

“Inquisition” ueber den Kampf gegen Religionen:

Interviewer: “What do you think? Black Metal belongs in the underground? How can Black Metal work as a war against organized religion if it will never infiltrate the mainstream?”

Inqu: “The only thing that MUST stay underground are terrorist actions against religion and it’s followers, underground war is a smart war.” (4)

Dagon, Mitglied von “Inqusition” spricht ueber die Inquisition der katholischen Kirche und verharmlost damit gleichzeitig den Holocaust: “…I see the Inquisition as a very dark cult from the medieval past that was very powerful; the religious aspect of it was an excuse so the monarchy could gain power over the masses. I advise all readers to do some research of the Inquisition and they will find out how evil and Satanic it really was. The hands of the Inquisition killed more Jews than the Nazis ever managed to kill and that was without modern technology”

Dagon ueber Gewalt und Mord:

Interviewer: “Do you think bad or violent acts are part of what people knows as Satanism? I mean slaughters, politic corruption, raping, tyranism, slavery, sodomy, homosexualism, drugs, extorsion, etc, etc… are all of them part of a Satanic system? If they aren’t… then what are they?” Dagon: “Satanism is about using the powers of darkness to make you a strong individual. Bad things have power behind them and that is why there is more bad than good. Violent acts can be good or bad, what matters is why the violent act was done that can justify that act so therefore killing is not always bad. We must remember what Satan is and what “he” represents… In the Christian world Satan represents evil things, bad things that Christianity considers bad based on their rules. Most of us today live in a Christian dominated culture and if we think that some or all issues they consider bad is good to us or acceptable than to a very far degree we are Satanists within this Christian dominated society that we inhabit. We are the opposites so therefore we are the followers of “Satan’s” ways. Satan is a symbolic representation of freedom and evolution without being controlled by the Jewish moral system that started over 2000 years ago and it also means that Satanists are not part of any religion of today.” “I am a married man and yet I have dark thoughts like killing Jews, Christians and other insects…” Nach seinem Leben in den USA befragt meint Dagon: “My life here is good, I like it here because there is no (Blackmetal, Anm.) scene. I don’t want a big scene around me because I already know what that is like and I don’t like it. A big scene has too many problems, idiots, envy, rumours, and total homosexual conduct.”

Ãœber die norwegische “Black-Metal”-Szene: “…Norway is full of blue-eyed Jewish homosexuals who are no longer part of the underground elite…” (5)

Die Tontraeger “Magnificent Glorification of Lucifer” (2004) und “Unholy Inquisition Rites” (2004) wurden bei “No Colours” produziert, einer – laut der antifaschistischen Kommunikationsplattform “Turn it down” – wichtigen Groesse im nationalsozialistischem “Black Metal” (6).

Auf dem Tontraeger “Unholy Inqusition Rites” findet sich ein Lied mit dem Namen “Crush The Jewish Prophet” (7).

Der Tontraeger “Invoking the Majestic Throne of Satan” wurde bei dem Label “War Hammer Records” produziert, das laut einer Metal-Seite u. a. Tontraeger von nationalsozialistischen Bands vertreibt (8).

Die Tontraeger “Into the Infernal Regions of the Ancient Cult” und “Summoning The Black Dimensions In The Farallones/ Nema” wurden bei “Sylphorium Records ” produziert – ein Label, bei dem auch die neonazistische Band “Burzum” bereits produziert hat (9).

2.) ANDRAS

Der Musiker “Mors Occulta”, Frontmann der rechtsextremen Band “Nachtfalke”, der die Deutschen in einem Interview als “Herrenrasse” bezeichnete und ein Album namens “Hail Victory Teutonia” produziert hat, war Mitglied dieser Band (10). Auch der Musiker “Lord Asgaqlun” (siehe bei “Caedes”) war Mitglied von “Andras” (11).

3.) HORNA

“Shatraug”, der Saenger und Gitarrist von “Horna” in einem Interview ueber Religion und Gewalt: Interviewer:”Let me know one thing about Finland : Is christ(ins)anity deep rooted in your land? You know, here in France this entity has not a lot of power… What is the best way to fight this religion (anyway, all kind of religions!!!!)?.” “No, there’s need that much real power but the morality is rooted far too deep and can only be washed away by blood. By destroying all human life, the only way to get rid off all religions. Otherwise there will always be new ones just as bad as those that prevail now. Anyway, religions would be useless too if we all were to believe and honor the nature itself…” (12).

“Horna” ueber NS-Black-Metal: Interviewer:”Hierzulande kann man immer haeufiger beobachten, dass sich einige Konzertbesucher “Heil Hitler”-schreiend vor der Buehne versammeln. Auch mehr und mehr Bands propagieren diese Art der politischen Einstellung. Wie denkst du ueber diesen Trend?” Shatraug: “Nun, unser Ex-Vocalist ist kein Mitglied mehr von Horna, weil er sich auf diese Art von Ideale im Black Metal konzentrieren wollte. Ich unterstuetze viele NS Bands, aufgrund der Qualitaet, die sie in der Musik bieten und wegen dem Intellekt der jeweiligen Personen. Ich unterstuetze keine Poser oder Wannabees. Es muss sich beweisen, ob eine Band ehrenwert oder nur purer Abschaum ist. Politik im Metal ist nicht wirklich notwendig, aber ich kuemmere mich auch nicht darum, so lange es sich nicht als absolut dumm herausstellt. Z.B. hoerte ich gerade eine Demo, auf dem ein Song mit “Vuosi 1488″, also “das Jahr 1488″ betitelt wurde. Wie dumm kann jemand wirklich sein? Klugheit und Staerke. Ein wenig umfassendes Wissen schadet nie.” (13)

In einem “Wordrap” im Rahmen eines Interviews mit dem Internetmagazin “Final War” antwortet “Shatraug”, auf die Frage nach Politik im Black Metal lediglich mit “88″. Dies ist ein Kuerzel, das von Neonazis haeufig verwendet wird und fuer zwei mal den achten Buchstaben des Alphabets steht. “HH” steht wiederum fuer “Heil Hitler”. In der Email-Adresse der Band findet sich ebenfalls das Kuerzel “88″ (14). Gemeinsam mit der Band “Blackdeath”, die bereits bei einschlaegigen Labels wie “Blutreinheit Productions” (Neonazibands wie “Hate Forest”, “Thor’s Hammer”, “Fullmoon” etc. haben bei diesem Label bereits produziert, (15)) produziert hat (16) sowie einen Tontraeger, auf dessen Cover das Totenkopf-Symbol der Totenkopf-SS abgebildet ist hergestellt hat (17), wurde 2005 ein Tontraeger aufgenommen (18).

Beide Bands produzierten bereits Tontraeger bei dem einschlaegigen Label “Sombre Records”, bei dem auch Neonazibands wie “Graveland”, “Hate Forest” etc. produziert haben (19).

2003 produzierten “Horna” ihren Tontraeger “Hiidentorni” bei “Blut und Eisen Productions”. Auch zwei weitere Tontraeger wurden bei diesem Label produziert (20). Diese Plattenfirma produzierte bereits Tontraeger der Band “Wolfsmond”, bei der Mitglieder der rechtsextremen Band “Absurd” spielen. 2003 wurde von “Blut & Eisen Productions” u. a. mit der Band “Hate Forest” ein Sampler mit mehreren Bands produziert, auf dem sich auch “Horna” mit einem Lied beteiligten. (21).

Ein Tontraeger wurde gemeinsam mit einer anderen Band bei “Debemur Morti Productions” produziert. Diese Plattenfirma vertreibt auch Tontraeger von neonazistischen Bands wie “Graveland”, “Burzum”, “Hate Forest”, etc. (22).

Zwei weitere Tontraeger (“Goatfucking Gent/Vivicomburium”, “Vuohipaimen”) wurden bei dem Label “Obscure Abhorrence Productions” produziert. Hier sind u. a. Tontraeger von Neonazibands wie “Bilskirnir”, “Stuthoff”, “Graveland”, “Pantheon” etc. erhaeltlich (23).

Auf dem Cover des Tontraegers “Black Metal Warfare”, sind Panzer der deutschen Wehrmacht im Einsatz abgebildet (24). Die Plattenfirma “Ledo Takas “, bei der der Tontraeger “Risti Ja Ruoska” produziert wurde, hat u. a. Tontraeger von Neonazibands wie “Ad Hominem”, “Burzum”, “Capricornus” etc. im Programm (25).

Ein Tontraeger wurde gemeinsam mit der Band “Behexen” bei “Grievantee Productions” bzw. bei dem Label “Autistiartili” produziert (26). Im Online-Shop von “Grievantee Prod.” sind u. a. Tontraeger von neonazistischen Bands wie “Hate Forest”, “Sonnenkreuz”, “Sunwheel”, etc. erhaeltlich. Auch im Shop von “Autistiartili” sind Tontraeger von diversen neonazistischen Bands wie “Hate Forest”, “Kristallnacht”, “Branikald” etc. erhaeltlich (27).

4.) CAEDES

Der Tontraeger “Blood, War, Perversion” wurde bei dem Label “Christ Hunt Productions” produziert. Diese deutsche Label produziert und vertreibt neben unpolitischen u. a. auch extrem rechten Black Metal und “National Socialist Black Metal” in Form von Bands wie “Surturs Lohe”, “Nachtfalke”, “Totenburg “, “Ad Hominem” etc. (28). Der 2001 produzierte Tontraeger “Seelenharmonie” enthaelt Lieder mit Titeln wie “Die Erloesung vom Parasit”, “Das Reich”, “Die Krieger des Blutes”, “Vergeltung” (29). Auf einer niederlaendischen Metal-Seite wird darauf hingewiesen, dass dieser Tontraeger rechte Texte enthaelt und dass der Tontraeger von einem deutschen “White-Power”-Label empfohlen wird (30).

Das Bandmitglied “Lord Asgaqlun” spielt auch bei der Band “Camulos”. Ein Tontraeger (der ebenfalls bei “Christhunt Productions” produziert wurde) dieser Band heisst “Der Untermensch (Mit Namen Christ)”. Eine Textstelle in dem Lied “Der Krieg beginnt” auf diesem bereits indizierten Tontraeger lautet: “…Sieh die Schwachen, winselnd vor ihrem Kreuz+Vernichten wir Gottes Gefolge Die Tage des Boesen sind angebrochen Wehe dir, o Zion…” (31).

Mit “Lord Asgaqlun” spielen in der Band “Camulos” noch “Zorrn”, der auch bei der Neonaziband “Kraftschlag” und in der “NS-Metal”-Band “Magog” aktiv ist. Auch das Camulos-Mitglied “Nazgul” ist bei “Kraftschlag” und bei der Neonaziband “Soldiers of freedom” aktiv (32).

Auch in der Band “Vilkates” ist “Lord Asgaqlun” von “Caedes” aktiv. Die Band “Vilkates” produzierte 1999 den Tontraeger “Angeldust And Blasphemy”, auf dem ein Lied mit dem Titel “Jewclan” zu finden ist. Im Intro dieses Liedes wird ein betender Rabbiner erschossen. In einem Interview darauf angesprochen, meinen “Vilkates”: “Der Song ‘Jewclan’ ist eine reine Gotteslaesterung und nichts anderes. Viele Leute haben ihn falsch interpretiert und einige haben sogar behauptet, wir waeren eine Nazi Band. Diesen Leuten wollen wir sagen: Lernt endlich lesen und verstehen! Wir haben mit Politik nichts zu tun.” (33)

Ein Interview mit “Caedes” findet sich auch in dem Magazin “Blutvergiessen” (Nr. 5), das eindeutig dem nationalsozialistischen Black Metal zuzuordnen ist (34).

5.) ETERNITY: Die Band “Eternity” sind auf dem Tontraeger “Black Metal Against the World”, der vom Plattenlabel und -vertrieb “Undercover Records” hergestellt wurde (Bei diesem Label wurden bereits Tontraeger der NSBM-Band “Ad Hominem” produziert, im Online-Shop sind Tontraeger von Bands wie “Absurd”, “Graveland “, “Burzum” etc. erhaeltlich (35)). Auf diesem Tontraeger findet sich neben dem Beitrag von “Eternity” auch ein Lied der nationalsozialistischen Black-Metal-Band “Ad Hominem” und zwei weiterer NSBM-Bands (36). “Undercover Records” ist eine der drei Vorverkaufsstellen in Deutschland fuer das Festival (36A).

Angesprochen auf die gemeinsame Produktion mit “Ad Hominem” meint “Basilisk “, der Schlagzeuger von “Eternity” lapidar: “Ich habe schon eine ganze Weile Kontakt zu Kaiser W. von Ad Hominem…er plante diese 4er Split-Ep, fragte mich ob wir mitmachen wollen und ich sagte ja! Eigentlich ganz unspektakulaer!”.

Im Interview werden “Eternity” auf ein Konzert, bei dem sie u.a. gemeinsam mit “Ad Hominem” auftraten angesprochen und zeigen, in welchem Umfeld sie sich bewegen: Interviewer:” Die Reaktionen seitens des Publikums bei eurem Auftritt in Diesdorf waren meiner Meinung nach eher verhalten und so wirklich schien Eternity auch nicht zu den anderen Bands zu passen, da ihr am ehesten den traditionellen Black Metal spielt. Wie seht ihr das Konzert im Nachhinein? Gelungen/Misslungen? Einen “gut gelaunten” Eindruck machtet ihr jedenfalls nicht.”

Antwort “Eternity”: “Ja gut, wir waren halt die einzige Band ohne NS-Bonus und unsere Musik animiert nun mal nicht zum Sieg Heil-Groehlen, was auch gut so ist!”

Wordrap zum Thema “Holocaust”: Eternity: “Tolle Sache! Eine spezielle Abart davon ist doch der Alkoholocaust!!??” (37) Zwischen der Band “Eternity” und der rechtextremen Band “Absurd” bzw. “Wolfsmond”, bei der auch “Absurd”-Mitglieder spielen, gibt es starke personelle Verbindungen: 2001 produzierten “Eternity” gemeinsam mit Wolfsmond (Bassist und Gitarrist spiel(t)en bei der “Absurd”) einen Tontraeger bei “Sombre Records” (zu diesem Label siehe “Horna”) (38).

Der Tontraeger “…and the gruesome returns with every night” wurde 2004 bei dem Label “World Terror Committee Productions” produziert. Dieses Plattenlabel produzierte auch Tontraeger von”Absurd” und “Wolfsmond”. Der Tontraeger “We walk the Infernal Path” wurde u .a. gemeinsam mit dem Ein-Mann-Projekt “Luror” alias “Unhold” alias Sven Zimper produziert, der Inhaber von “World Terror Committee Productions” ist und auch bei “Absurd” als Schlagzeuger mitspielt (39).

Einer der beiden Saenger von “Eternity”, der sich “A. Krieg” nennt, spielt mit Zimper auch gemeinsam in der Band “Hellfucked” (40). “Hellfucked” sind auch auf einem “Tribut fuer Absurd”-Tontraeger vertreten (41).

Ein Tontraeger von “Hellfucked” wurde bei dem Label “Blut und Eisen Productions” produziert (zu diesem Label siehe “Horna) (43). Der Tontraeger “Die Legende lebt” wurde 2002 gemeinsam mit der Band “Wolfsmond” bei dem rechtsextremen Label “Vinland Winds” produziert (44). Der Tontraeger “Deathecration/First Offense” wurde bei der Plattenfirma “Pesten Production” des deutschen Rechtsextremisten Denis Schoner produziert (45).

Auch bei der Band “Darkmoon Warrior” sind “A.Krieg” und sein Bandkollege “Basilisk” von “Eternity” aktiv. “Darkmoon Warrior” produzierten 1999 einen Demo-Tontraeger mit dem Namen “After the final Holocaust” (46). Mit seiner Band “Anti” produzierte “A.Krieg” 2005 einen Tontraeger bei “Obscure Abhorrence Productions” (zu diesem Label siehe “Horna”) (47).

Der Gitarrist und Saenger von “Eternity”, der sich “Managarm” nennt, spielt mit Sebastian Schauseil (-> ehemaliges Mitglied von “Absurd”) und Zimper in der Band “Wolfsmond” und spielte mit dem Rechtsextremisten Ronald “Wolf” Moebus, dem aktuellen Saenger von “Absurd”, in der inzwischen aufgeloesten Rechtsrock-Band “Heldentum” (42). 6.) CORPUS CHRISTII: Das Band-Mitglied “Nocturnus Horrendus” spielt auch in der rechtsextremen Band “Genocide Kommando”.(48).

In einem Interview bringt die Band ihre Verachtung fuer Homosexuelle zum Ausdruck: Interviewer: “You just released a new CD called “Saeculum domini”. Can you please tell something about it?”

“Saeculum Domini” is an album just for some people, for the true ones that support the black metal movement and for the ones that knows what is true metal. It’s an album full of hate and chaos, high speed machine gun blast beats, total distortion and brutality. A true black metal album, not for gay people.” (49)

Corpus Christii ueber Politik im “Black Metal”:

“Life is all about “politics”,theres ecthics (sic!) everywhere,judeism is part of the common society,it´s inevitable..” (50).

Corpus Christii ueber ihre politische Einstellung: Interviewer: “CC are a band with an extreme attitude both onstage and offstage. this has already generated some “hatred” and many people define you as Nazis. Is this correct? Or are you only proud to be Lusitanian?” Nocturnus “I am not a Nazi, I simply admire the occult side of the Nazism and that’s it. They helped some souls going to hell, so I have to thank them for that! Hehe! I am not a Nazi and I’m not a right-wing either, I’m none of that, I’m just a proud Lusitanian! That’s it! I have no problems in admitting that because we must be proud of our country and Nation that once ruled half of the world!” (50A). Der Tontraeger “Tormented Belief” wurde bei “Undercover Records” (siehe bei “Eternity”) produziert. Die Kassettenversion dieses Tontraegers wurde vom Plattenlabel “Total Holocaust Records” produziert, ueber dessen Onlineshop kuerzlich noch etliche Tontraeger von neonazistischen Bands wie “Aryan Blood” (“Arisches Blut”), “Aryan Wind” (“Arischer Wind”), etc. beziehen konnte. Die Seite wurde in der Zwischenzeit abgeaendert (51).

7.) LUGUBRE

Gitarrist “Striid” spielt auch in der Band “Irhmgaar”. Ein Lied auf deren Tontraeger “Sado Terrorist (Ugly Devil’ Worshipper)” heisst “Nazareth Holokaust” (52). Einige Liedtitel vom Lugubre-Tontraeger “Anti-Human Black Metal”: “The Final Solution”, “Blood must be Shed”, “Blitzkrieg”. Im Booklet dieser CD steht “LUGUBRE supports Massmurder, Deathpenalty, Drugs Abuse, Aids…” (53) Bei dem Label “Satans Millenium”, bei dem “Lugubre” 2001 und 2003 einen Tontraeger produziert haben und das sie auf ihrer Homepage verlinken (54) sind im Versand u. a. Tontraeger von folgenden rechtsextremen/neonazistischen Bands erhaeltlich: Capricornus, Der Stuermer, Galgenberg, Hakenkreuzzug, Kristallnacht, Aryan Wind, Nachtfalke (55)

Striid von “Lugubre” ueber Nazis im Black Metal:

Interviewer: “What do you think of Metal bands that adopt nazi and racist postures on their lyrics? Isn´t it an ´anti-metal´ attitude? Tell us a little about it.” Striid “Well i don’t have any problems with it, it’s a freedom of speech and some of those bands are really good. It’s a bit the same as when christians are critisizing satanic bands, now people in the metal scene are doing the same with the nsbm bands. For me it’s more like, mind your own business and if you don’t like it then don’t listen to it. Black metal music is a form of art, violence, agression and hate and that can develop in many kinds” (56). Im Interview bringt “Hermit” von “Lugubre” Verstaendnis fuer Mord und Krieg auf: Interviewer: “Entgegen der norwegischen Szene gab es in Holland keine uebergreifenden Vorkommnisse wie Kirchenbraende oder Morde.” “Hermit”: Nein, solche Dinge sind in den Niederlanden nie passiert. Ich denke, dass die Leute hier zu ernsthaft fuer so was sind. Natuerlich gibt es einige extreme Durchgeknallte, die extreme Sachen durchziehen. Wir begruessen das, sind aber in keiner Weise daran beteiligt. Natuerlich unterstuetzen wir Krieg und Chaos, aber ich bin der Meinung, dass die Musik dieses Gefuehl hervorbringen muss.” (57)

8.) WATAIN:

Die erste Veroeffentlichung dieser Band heisst: “Go fuck your jewish ‘god’” (58).

E. Danielsson von “Watain” ueber Geld: Interviewer:”Money on the other hand gives some freedom of creativity, but the question is to be discussed there is a lot of contradictions, what’s your opinion?” Danielsson: “Money is always good if it’s in the right hands (Ours that is). I dont think money is something “un-black metal”, as long as you dont use them for the purpose of being commercial and trendy, which many of the so called “black” metal rockstars do today. Money is a jewish weapon… You have to be able to use it the right way.”

Danielsson ueber Mord und Krieg: “… Lot of people talking but not acting, that’s a wellknown phenomena within the Black metal scene. My opinion about war: it’s good that people die of course, but it’s bad when the war itself serves the purpose of freedom, which is the case of many wars going on today. People should kill not for their freedom, but for tyranny and control. War for war’s purpose.”

Danielsson ueber Nazis: Interviewer: “Paganism is more ancient, more perfect outlook, what’d you think? What is Pagan for you, culture or religion? Whether it is actual now?

Well, it’s a fascinating subject indeed, but nothing that has anything to do with WATAIN, except for the anti-christian approach. The paganism / heathendom of Sweden, and in the scandinavian countries in general, is merely a memory, and noone seems to be interested in their roots anymore, due to the medias loathsome explanation of it as something “nazi”. I myself, dont care if people call me that, but that’s why so many has lost interest in it, since nazism nowadays is seen as something “horrible” and “unclean”. Again, due to the leftwing media fuck ups.” (59)

Quellenverzeichnis (des Anhangs)

(4) http://www.metalreviews.com/interviews/interviews.php?id=67, 20.09.2005
(5) http://www.geocities.com/YawarIntiProductions/int_unholyinquisition.htm, 20.09.2005
(6) http://www.metal-archives.com/release.php?id=60024,
http://www.turnitdown.de/152.html, 20.09.2005
(7) http://www.metal-archives.com/release.php?id=50285, 20.09.2005
(8) http://www.anus.com/metal/db/warhammer.html, 20.09.2005
(9) http://www.darkhorizon666.com/merch.htm, http://www.metal-archives.com/release.php?id=35784, http://www.metal-archives.com/release.php?id=15296 (05.09.2005)
(10) http://www.metal-archives.com/band.php?id=3191,12.09.2005/ Interview “chilli.cc” mit Willi Lasek (Dokumentationsarchiv des oesterreichischen Widerstandes) http://www.chilli.cc/index.php?noframes=1&id=53-1-235 , 24.08.2005
(11) http://www.metal-archives.com/band.php?id=3191, 08.09.2005
(12) http://home.no.net/demonh/interviews/horna.htm, 12.09.2005
(13) http://www.twierdza.front.ru/int/horna.html , 12.09.2005
(14) http://finalw.fi.funpic.de/main.php?cmd=interviews&datei=horna, 18.08.2005
(15) http://www.metal-archives.com/release.php?id=11663, http://www.redstream.org/Hate-Forest-To-Twilight-Thickets_RD7300.php, http://personal.inet.fi/business/bestialburst/tape.htm, 12.09.2005
(16) http://www.metal-archives.com/release.php?id=19501, 12.09.2005,
(17) http://metal-archives.com/release.php?id=39249, 12.09.2005,
(18) http://metal-archives.com/release.php?id=84516, 12.09.2005
(19) http://www.metal-archives.com/release.php?id=53538, http://www.vampire-magazine.com/reviews.asp?id=2272, 12.09.2005, http://www.metal-archives.com/release.php?id=19501, http://www.legion-horna.com/disco.html, 12.09.2005.
(20) http://www.discogs.com/release/481499, http://www.metal-archives.com/release.php?id=69425, 03.09.2005, http://www.metal-archives.com/release.php?id=26227
(21) http://www.pest.se/tormenting.htm, 12.09.2005
(22) http://www.debemur-morti.com/distro/, http://www.metal-archives.com/release.php?id=85369, 12.09.2005
(23) http://www.obscure-abhorrence.com/outerSet.htm, http://www.metal-archives.com/release.php?id=85374, 12.09.2005
(24) http://www.metal-archives.com/release.php?id=45778, 03.09.2005
(25) http://www.metal-archives.com/release.php?id=10415, http://www.ledotakas.net/en_mailorder/en_mailorder.htm, 03.09.2005
(26) http://www.metal-archives.com/release.php?id=49916, http://lordinarkat.blogspot.com, 15.09.2005
(27) http://personal.inet.fi/koti/juuret/Grievantee/main.html, 15.09.2005, http://www.geocities.com/autistiartili88/autistiartili-liste.txt, 20.09.2005
(28) http://www.turnitdown.de/150.html, http://www.turnitdown.de/153.html, http://www.fogoftheapocalypse.de/bandnews.php, 05.09.2005
(29) http://www.myrrthronth.de/bands/c/caedes.htm, 12.09.2005.
(30) http://www.lordsofmetal.nl/showreview.php?id=5539〈=en, 12.09.2005
(31) http://www.metal-archives.com/release.php?id=23560, http://www.metal-archives.com/viewlyrics.php?id=188790, http://www.fogoftheapocalypse.de/bandnews.php, http://www.interregnummusik.de/rez26_10_04.html, 08.09.2005
(32) http://www.turnitdown.de/152.html (zu “Magog), http://web6.rom036.server4you.de/index.php?nr=187 (zu “Soldiers for freedom”). http://www.metal-archives.com/band.php?id=10721 (Camulos)
(33) http://www.crossover-agm.de/thema_haarus11.htm, 08.09.2005, http://www.metal-archives.com/release.php?id=15231, 08.09.2005
(34) http://members.chello.nl/heidenshart/mailorother.htm, http://www.turnitdown.de/152.html, 08.09.2005
(35) http://www.undercover-records.de/shop/artikelliste.php?gruppe=cds, 25.07.2005)
(36) http://www.metal-archives.com/release.php?id=67977, http://www.turnitdown.de/506.html, 19.09.2005
(36A) http://www.brutal-arts-tyrol.com/frame/mv/index.html
(37) http://finalw.fi.funpic.de/main.php?cmd=interviews&datei=eternity, 18.08.2005
(38) http://www.aceust.de/magazin/wolfsmond_des.html, 20.09.2005
(39) http://www.turnitdown.de/424.98.html, 18.08.2005
(40) http://www.metal-archives.com/band.php?id=8379, 19.08.2005.
(41) http://www.anti-design.co.uk/todestrieb/distro/product_info.php?&products_id=367, 19.08.2005
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(48) http://www.metal-archives.com/band.php?id=1138, 29.07.2005, http://www.metal-archives.com/band.php?id=10770, 29.07.2005
(49) http://www.klokradio.nl/powerhour/corpusInt.htm, 12.09.2005
(50) http://finalw.fi.funpic.de/main.php?cmd=interviews&datei=corpuschristii, 16.09.2005
(50A) http://eternalhate.no.sapo.pt/CorpusChristii_Interview.htm
(51) http://www.metal-archives.com/release.php?id=32223, 09.09.2005/ http://web.telia.com/~u31224308/thr/discs.html, 26.07.2005, http://www.spirit-of-metal.com/album-groupe-Corpus_christii-nom_album-Tormented_Belief-l-fr.html, 20.09.2005
(52) http://www.metal-archives.com/release.php?id=64000, 10.09.2005
(53) http://www.ancientspirit.de/reviews/cdreview/l/lugubre1.htm, 05.08.2005
(54) http://members.chello.nl/k.posset/links.html, 05.08.2005
(55) http://home.comcast.net/~smrvinland/distro.htm, 10.09.2005
(56) http://www.metalvox.com.br/entrevistalugubre2.asp, 08.08.2005
(57) http://www.thestarspawn.de/Lugubre.htm, 12.09.2005
(58) http://www.metal-archives.com/release.php?id=33034, 12.09.2005
(59) http://www.geocities.com/flesh_ro/watain.htm, 09.09.2005

13
Mai
07

Angantyr (DK) – Bandbeschreibung (Deutsch/ Englisch)

In einem Interview auf seine Zukunftvisionen angesprochen, gibt der Frontmann der dänischen Band “Angantyr”, der sich “Ynleborgaz” nennt, zur Antwort, dass jeder sehen könne, wohin sich die Welt entwickle, “mit all den Juden-kontrollierten multirassischen multinationalen Firmen, die den letzten Tropfen reinen Blutes aus der Welt saugen”. Man habe jetzt dagegen aufzustehen.

In einem anderen Interview antwortet er auf die Frage, ob Dänemark und die Regierung mit “Judeo-Christen” besetzt seien: “In der Tat. Jeder spricht darüber wie tolerant wir sein müssen, und zur selben Zeit werden wir von Immigranten überrannt, die sich schnell vermehren, Druck auf unser Bildungssystem machen, uns ihre verdammten Religionen aufzwingen, und die meiste Kriminalität verursachen.”

In an interview the front man „Ynleborgaz“ speaks about the influence of „judeo-christians“ on the Danish government: „Indeed. Everyone’s talking about who tolerant we all have to be, and at the same time we are overrun by immigrants who multiply rapidly, putting pressure on our educational system, forcing their fucked up religions down on us, and causes the majority of crime.“

Asked about his future visions, he answers that everybody can see whereto the world goes, with with all the Jew-controlled multiracial multinational companies sucking the last drop of clean blood out of the world“. One has now to stand up against it.

13
Mai
07

Inferno (CZ) – Bandbeschreibung (Deutsch/ Englisch)

INFERNO

Ein Tonträger dieser neonazistischen Band wurde im Jahr 2003 in Kooperation mit der NSBM-Band “Infernal War” (auch bekannt unter “Infernal SS”) produziert. Eine andere Veröffentlichung erschien bei dem neonazistischen Label “Ravenheart”. Der Betreiber dieses Labels, “Ulvberth”, spielt zusammen mit dem Schlagzeuger von “Inferno” in der NSBM-Band “Silva Nigra”. Auch mit dem Sänger von “Inferno”, “Adramelech”, versteht sich “Ulvberth” offensichtlich ganz gut. Zumindest produzierten sie gemeinsam ein T-Shirt für die Band “Infernal War” mit der Aufschrift “Pure Elite Aryan Terror”. “Ulvberth” widerspricht sich in einem Interview mehrmals selbst: “… Silva Nigra ist keine NSBM-Band. Der Nationalsozialismus ist mein inneres Gedankengut. Aber ich höre auch viele NSBM-Bands, zB Absurd, Pantheon, Selbstmord, Kaiadas, Der Stürmer, Capricornus, Thor’s Hammer etc…. Nationalsozialismus ist richtige Lebensideologie in dieser korrupten Welt! Aber neue NS Ideologie, keine antislawische Ideologie von A. Hitler. Viele Fehler wurden beendet während des Zweiten Weltkriegs, aber Probleme mit Juden, Zigeunern konnten gelöst werden. Es ist das Gesetz der Natur, nur stärkere werden überleben!!!…” und weiter: “… Ich habe nur die Vorstellung, dass das Christentum, Judentum, Muslime zerstört werden müssen, total zerstört. Alles jüdische und das Christentum lügen!!!…” (Interview mit dem “Martwy Zmierzch” Onlinezine, 2004).

In einem Interview beschreibt “Adramelech” von “Inferno”, wofür die Band steht: “Die Musik ist aggressiver, grimmiger Slawischer Black Metal für die Krieger des Weißen Europa und der Arischen Elite”. (Interview mit dem “Mirkwood” Online Zine, 2002).

2003 traten SILVA NIGRA und die Band INFERNO gemeinsam mit der neonazistischen Band “Infernal War” bei einem Konzert in Polen auf.

Im Februar 2007 wären die Bands SILVA NIGRA und INFERNO bei einem Konzert in Thüringen (D) gemeinsam mit der neonazistischen Band OHTAR aus Polen und der rechtsextremen deutschen Band FORGOTTEN DARKNESS aufgetreten. Das Konzert wurde jedoch von der Polizei aufgelöst.

Im Jahr 2007 erschien unter dem Namen “Tribute to Oldlegend Prod[uctions]” ein Split-Tonträger von “Inferno” in Kooperation mit der deutschen NSBM-Band “Amalek”. Im Werbeposting im neonazistischen “Pagan Front Forum” steht unter anderem geschrieben: “NO rake off, NO shit, NO J…”. Das “J…” steht offensichtlich für “Jews”. Bei dem polnischen Label “Oldlegend”, bei dem vor allem neonazistische Bands wie “Der Stürmer”, “Selbstmord” oder “Gontyna Kry” bereits unter Vertrag standen, produzierten “Inferno” zwei Veröffentlichungen.

—-

One record of this band was produced in 2003 in cooperation with the „National Socialist Black Metal“(NSBM)-Band „Infernal War“. An other record was produced by the neo nazi label „Ravenheart“. The owner of this label, „Ulvberth“, plays with the drummer of „Inferno“ in the NSBM-Band „Silva Nigra“. „Ulvberth“ has also a good connection to the vocalist of „Inferno“ which is named „Adramalech“. They produced a t-shirt for the band „Infernal War“ with the slogan „Pure Elite Aryan Terror“. In an interview „Ulvberth“ says: „… Silva Nigra is not NSBM band anyway. National Socialism is my inner idea. But I listen to many NSBM band, for example Absurd, Pantheon, Selbstmord, Kaiadas, Der Stürmer, Capricornus / Thor`s Hammer etc… National Socialism is true life ideology in this corrupt world! But new NS ideology, no anti-slaw ideology from A. Hitler. Many errors were canceled during second world war, but problems with Jews, gipsy could be solved!“. In 2003 „Inferno“, „Silva Nigra“ and „Infernal War“ played a common concert in Poland.

In an interview, “Adramelech” of “Inferno” talks about the ideology of the band: “The music is aggressive furious Slavonic Black Metal for the warriors of white Europe and the Aryan elite.” (Interview with the “Mirkwood” Online Zine, 2002).




Auf dieser Seite gehts darum, rechtsextreme und neonazistische Aktivitäten in der Metal- und Neofolk-Szene sowie in anderen Subkulturen aufzuzeigen und über einschlägige Bands, Labels usw. aber auch über antifaschistische Gegenaktivitäten zu informieren. Kontakt: aloishuber2 (at) gmx.net

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